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You know nothing, George Martin "Game of Thrones"-Autor kennt Ende nicht

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George R. R. Martin werkelt seit Jahren am sechsten "GoT"-Band, der von der Serie längst überholt wurde.

(Foto: dpa)

George R. R. Martin hat in seinen Büchern die legendären "Game of Thrones"-Charaktere erschaffen. Doch was sie im heiß ersehnten Serienfinale erwartet, weiß nicht einmal der Kultautor - er ist viel zu beschäftigt, um das Drehbuch zu lesen.

Wenn Mitte April die letzte Staffel von "Game of Thrones" über die Bildschirme flackert, wird auch der Autor der Bücher, George R.R. Martin, eine Überraschung erleben. Denn der 70-Jährige hat keine Ahnung, welche Abenteuer die von ihm geschaffenen Charaktere im Serienfinale bestreiten müssen und wie es für sie ausgehen wird.

Martin sagte in einem Interview, er sei so mit der Arbeit am sechsten Buch "The Winds of Winter" beschäftigt, dass er gar keine Zeit gehabt habe, sich das Drehbuch zur finalen Staffel durchzulesen, das seine Bücher schon längst überholt hat. Der fünfte und bisher letzte seiner Saga-Romane endete mit Jon Snows Tod - der in der Serie jedoch wieder von den Toten zurückkehrt.

Im Interview mit "Entertainment Weekly" sagte Martin, dass er dem Ende der Serie mit gemischten Gefühlen entgegenblickt. "Ich wünschte, ich wäre früher mit den Büchern fertig geworden, damit die Show mir nicht zuvorgekommen wäre. Das hätte ich niemals erwartet." Seine Leser lässt Martin bereits seit acht Jahren auf den sechsten Teil warten.

Um sich mit den Drehbüchern von "Game of Thrones" zu beschäftigen oder gar einen Cameo-Auftritt in der Serie hinzulegen, fehlte dem Autor daher schlichtweg die Zeit. "Ich habe weder die Drehbücher zum Finale gelesen noch die Möglichkeit gehabt, das Set zu besuchen, weil ich an 'Winds' gearbeitet habe", sagte er. Zwar sei er über "ein paar Dinge" in Kenntnis gesetzt worden, "aber es gibt viele Handlungsstränge der Nebencharaktere", über die er genauso unwissend sei wie die Zuschauer.

Ein Trostpflaster gibt es nach dem Ende der Serie: In Martins Büchern werden die Charaktere nicht nur weiterleben, sondern wahrscheinlich auch noch einmal zu neuen Abenteuern aufbrechen. Für ihn ist die Saga noch lange nicht vorbei: "Für viele ist es das Ende. Für mich ist es kein Ende. Ich stecke immer noch tief drin. Hoffentlich lebe ich noch lange, denn ich habe noch eine Menge Arbeit vor mir", sagte er.

Quelle: n-tv.de, ftü/spot

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