Unterhaltung

Ärger mit dem Ex-Manager Gerichtsvollzieher pfändet Wendlers Tasche

56743316.jpg

"Einen Offenbarungseid muss ich ganz bestimmt nicht abgeben!", beteuert Michael Wendler.

(Foto: picture alliance / dpa)

Eine unangenehme Überraschung für Michael Wendler: Kurz vor seinem Auftritt auf einer Schlagerparty steht ein Gerichtsvollzieher vor der Garderobentür des Sängers. Er will die Schulden an Wendlers Ex-Manager eintreiben. Es ist nicht der erste Besuch dieser Art.

Es sollte eigentlich ein Auftritt wie jeder andere werden, auf den sich Michael Wendler in seiner Garderobe bei einer Schlagerparty in Mönchengladbach vorbereitete. Doch kurz vor seinem Auftritt bekommt der Schlagersänger Besuch vom Gerichtsvollzieher, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.

Offenbar schuldet Wendler seinem Ex-Manager Manuel Pielka laut eines Gerichtsurteils eine nicht unbeträchtliche Summe Geld. Es soll sich um gut 46.000 Euro handeln, schreibt die Zeitung. Weil der Sänger kein Bargeld bei sich hatte, soll der Beamte seine Tasche gepfändet haben. Doch auch dort sei nichts zu holen gewesen.

Wendler ahnte womöglich, was ihn erwartete. Denn laut "Bild" kam auch schon bei vorherigen Auftritten ein Gerichtsvollzieher vorbei. Wendlers Ex-Manager will den Musiker so unter Druck setzen, damit der endlich bezahlt: "Wir werden die Taschenpfändung bei jedem weiteren Auftritt von Herrn Wendler gnadenlos durchziehen. Vielleicht entwickelt sich ja doch irgendwann ein kleines Schamgefühl bei ihm", sagte Pielka dem Blatt.

Wendler reagierte gelassen darauf: " Mein Rechtsanwalt prüft derzeit, ob wir das Urteil anfechten können. Falls nicht, werde ich bezahlen. Das ist mit einem Knopfdruck erledigt - denn ich verfüge über genügend Kapital. Einen Offenbarungseid muss ich ganz bestimmt nicht abgeben!"

Quelle: ntv.de, hny/spot