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Jon Schnee in "Game of Thrones" Harington musste nach Serientod in Therapie

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Hat eine neurotische Ader: Kit Harington.

(Foto: www.imago-images.de)

Der Tod von Jon Schnee in "Game of Thrones" wird zum größten Cliffhanger der Serie. Bei Darsteller Kit Harington schürt der Höhepunkt seiner Rolle jedoch Selbstzweifel - so sehr, dass der Schauspieler sich in Therapie begibt.

Mit "Game of Thrones" wurde Schauspieler Kit Harington zum großen Serienstar. Der Riesenerfolg hatte für ihn auch Schattenseiten, wie er nun im Interview mit "Variety" erklärte. Die erhöhte Aufmerksamkeit an seiner Person habe zu starken Selbstzweifeln geführt und ihn veranlasst eine Therapie zu machen.

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"Wenn du der Cliffhanger einer TV-Show wirst, die gerade ihren Höhepunkt erreicht hat, ist der Fokus auf dich verdammt furchteinflößend", sagte Harington und spielte damit auf den Tod und die Wiederauferstehung seiner Rolle Jon Schnee in Staffel fünf und sechs an. Besonders nach dem plötzlichen Ableben seiner Rolle war er 2015 einer großen Aufmerksamkeit ausgesetzt, mit der er nur schlecht umgehen konnte. "Leute schrien mich auf der Straße an: 'Bist du tot?'", erzählt der Schauspieler. Das habe dazu geführt, dass seine ohnehin starke neurotische Ader noch verstärkt hervortrat.

Der Schauspieler litt fortan unter wachsendem Selbstzweifel. "Es war keine sehr gute Zeit in meinem Leben. Ich hatte das Gefühl, ich müsste mich als der glücklichste Mensch der Welt fühlen, obwohl ich mich sehr verletzlich fühlte", so Harington. Er habe eine Therapie begonnen, als er gemerkt hätte, dass er sogar an seinen Schauspielqualitäten zweifelte.

Noch heute kann der Schauspieler seine selbstkritische Seite nicht ganz ablegen. Er sei mit 70 Prozent seiner "Game of Thrones"-Szenen nicht glücklich. "Aber ich habe gelernt, es zu akzeptieren." Ab Staffel eins, die 2011 Premiere feierte, verkörperte der Schauspieler die Rolle des Jon Schnee. Im April 2019 erscheint die achte und letzte Staffel der HBO-Serie - Es wird auch der letzte Auftritt des Kommandanten der Nachtwache sein.

Quelle: n-tv.de, mba/spot

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