Unterhaltung

Finale in Down Under Hoch lebe Dschungelkönig Prince Damien!

Der Urwald hat ein neues Oberhaupt: Königliche Hoheit Prince von Damien. Erste Amtshandlung: einen Teil der Kohle für Australien spenden. Platz 2 geht an Sven Ottke. Danni Büchner sichert sich - "Halle Julia!" - den unglaublichen dritten Platz.

"Vielen, vielen, vielen Dank! Oma, ich liebe dich! Mein Herz schwillt gerade über vor Liebe, ich kann einfach gar nicht mehr reden! Danke, Australien, danke Crew, danke, lieber Gott, oh, Scheibenkleister!" Das sind sie, die ersten Worte seiner Hoheit, König Prince von Damien, kurz nach Verkündung seines Titels.

Zwei Wochen liegen hinter diesem sympathischen, loyalen Burschi. Tage, in denen er es nicht ein einziges Mal nötig hatte, irgendein Schmiermolch-Theater wie einige seiner Mitcamper abzuziehen, keine Show, keine falschen Tränen. Stattdessen: viel Liebe, ein bisschen Naivität und vor allem - Ehrlichkeit. Dieser Mensch, den Ottke schlicht als "Bombe" bezeichnet, scheint sich tatsächlich noch etwas bewahrt zu haben, was in diesem Medienzirkus für gewöhnlich schnell zerbricht: Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und einen herrlichen Sockenschuss.

Als ihm von Daniel und Sonja schließlich die Krone aufgesetzt und das Zepter überreicht wird, plötzlich das: Der frisch gekürte König spendet direkt einen Teil seiner Gewinnsumme (20.000 Euro) für Australien, wo, wie wir alle wissen, in den letzten Monaten schwere Feuer wüteten und auch immer noch wüten. Er weint und entschuldigt sich beinahe für diese so ehrlichen Tränchen, denn eigentlich habe er sich fest vorgenommen, "im TV nicht zu weinen". Dieser Moment, er ist so rührend, dass selbst Sonja die eine oder andere Träne über die Wangen kullert.

"Ich würde lieber in so einer Welt leben"

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Jenser wäre sehr stolz auf seine Danni.

(Foto: TVNOW)

Natürlich mussten sich die drei letzten Camper ihr Abendessen noch einmal hart erarbeiten. Man könnte jetzt ellenlang über die Prüfung schwadronieren, in der Danni und Sven jeweils einen Stern holten und Prince vier, aber die weisen Worte des Königs, der da noch keiner war, sind viel interessanter. So erzählte er, er habe den Dschungel "wirklich genossen" und wäre am liebsten "noch zwei Wochen länger geblieben". In der Stille der Natur habe er ein "neues Ich" kennengelernt. Die Zeit "ohne Handy, ohne Status" und dem ganzen Rattenschwanz, der an unserer hektischen, oft so oberflächlichen Zeit mit dranhängt, er wird sie vermissen. Und aus tiefstem Herzen: "Ich würde lieber in so einer Welt leben als in der echten Welt." Das einfache Leben, es hat ihn bereichert.

Der sensible Mann, der hoffte, dass seine "Oma das vorm Fernsehen sieht" und der sich, wie er selbst sagt, im Dschungel immer ein bisschen "wie Mogli" fühlte, ist ein würdiger Nachfolger von Evelyn Burdecki. Dem Rummel, der ihn nun erwarte, messe er nicht allzu große Bedeutung bei: "Ich glaube, das hält nur kurz an."

Platz zwei für "Zwenn"

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Sven will das Kuhauge partout nicht munden.

(Foto: TVNOW)

Den zweiten Platz sicherte sich Ottke, der angenehme Berliner Nuschler, der am letzten Tag noch einmal bewies, dass er trotz Danni an seiner Seite die Zähne zusammenbeißen kann. Die hatte, als Prince gerade seine Prüfung wuppte, noch einmal in feinster Waschweib-Manier versucht, Ottke zu besäuseln, indem sie erneut Intimes aus Prince Privatleben ausplauderte, frei nach dem Motto: "Stell dir mal vor, der Arme hatte noch nie Sex - mit 29! Da war ich schon geschieden!"

Hochgradig unangenehm auch Svens "Fressprüfung". Zum Verspeisen im Angebot: ein Kuhauge, eine Witchetty-Made, leckere Schaf-Plazenta und eine Spinne samt Spinnenbrutsack, oder wie Ottke meinte: "'ne Spinne mit weißer Masse, da war’n wohl ihre Babys drinne". Mit einem erfutterten Stern belegt er von 14 Staffeln übrigens den fulminanten letzten Platz. Jetzt aber darf er sich über den verdienten Titel des Vize-Königs freuen und muss sich vor allem nicht mehr von Daniela belatschern lassen. Selbst beim letzten Abendmahl hatte diese noch was zu nörgeln. Geiles Essen, lecker, ja, könnte aber alles noch geiler sein!

"Ich hab's geschafft, Schatz!"

Die Mutter, die eigentlich "nur den sechsten Platz belegen wollte" wie ihr "Mann", spricht, allein im Camp, mit ihrem Jenser im Himmel: "Ich hab's geschafft, Schatz!" In ihrer Prüfung hatte sie tatsächlich noch einmal gekämpft, na ja, so ein bisschen jedenfalls. Mit der Omme in einer Glasglocke mit Dutzenden Spinnen, Kakerlaken und Ameisen ausharren - "Halle Julia!". Und dann sind ihr die Ameisen auch noch "in den Schlüpper" gekrabbelt! Ja, wenn man kämpft, wird man "immer belohnt. Jens wäre sehr stolz."

Widmen wir uns noch einmal unserem neuen Dschungelkönig und seiner meisterlichen letzten Prüfung, in der man ihn auf eine Drehscheibe namens "Unglücksrad" schnallte und ihn Piñatas in Form von Auberginen oder Tomaten zerschlagen ließ. Währenddessen überschüttete man ihn mit Innereien, verrotteten Früchten und anderem Ekelgedöns. Und obwohl diese Aufgabe "das Schlimmste ist", was Prince je in seinem Leben gemacht hat, flirtet er noch aus dem widerlichsten Schlotze-Bad heraus mit den Rangern, während ihm der Mief schlimm kotzreizfördernd durch die Nasenlöcher schießt. Liebe für diesen Mann mit dem weichen Kern oder um es mit den Worten eurer Hoheit zu sagen: "It’s time for a Kiss."

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"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! Das große Wiedersehen" läuft heute ab 20.15 Uhr bei RTL. Alle Folgen der Sendung sind bei TVNOW abrufbar. Mehr Informationen zur Sendung und alle Hintergründe zu den Kandidaten im Dschungelcamp gibt es auch bei RTL.de.

Quelle: ntv.de