Unterhaltung

"Ich vertraue mir wahrhaft" Kanye West plant schon für die Wahl 2024

098f3079118988d31956d779b73204bf.jpg

West glaubt an sich.

(Foto: AP)

In zwölf von 50 Bundesstaaten der USA tritt Kanye West ernsthaft als Kandidat fürs Weiße Haus an - und sammelt dabei knapp 60.000 Stimmen. Für den US-Musiker ist das offenbar Ansporn genug, um 2024 erneut anzutreten. Auch, wenn er sich selbst gar nicht wählen konnte.

Während der republikanische Amtsinhaber Donald Trump und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden noch um den Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl ringen, denkt ihr Gegenkandidat Kanye West schon an den nächsten Urnengang in vier Jahren. "Kanye 2024", schrieb der US-Rapper vielsagend bei Twitter, nachdem er bei der Präsidentschaftswahl wie erwartet absolut chancenlos geblieben war.

Der milliardenschwere Musiker und Modeunternehmer hatte am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten, seine diesjährige Präsidentschaftskandidatur verkündet.

Als Kandidat einer kurios anmutenden Partei namens Birthday Party erfüllte der für sein großspuriges Auftreten bekannte Rapper allerdings nur in zwölf der 50 US-Bundesstaaten die Voraussetzungen, sich tatsächlich zur Wahl zu stellen. Schon rein rechnerisch war der Ehemann von Reality-Star Kim Kardashian damit im Rennen um das Weiße Haus ohne ernstzunehmende Aussichten unterwegs. Letztlich bekam er knapp 60.000 Stimmen und spielte bei dem Urnengang praktisch keine Rolle.

Sein bestes Ergebnis fuhr West laut "New York Times" mit rund 10.000 Stimmen im Südstaat Tennessee ein. West selbst gab seine Stimme im Bundesstaat Wyoming ab - wo er selbst nicht kandidieren durfte. Nichtsdestotrotz beteuerte der Rapper, der unter einer bipolaren Störung leidet, auf Twitter, er habe bei der Präsidentschaftswahl für jemanden gestimmt, "dem ich wahrhaft vertraue - mich".

Nach eigenen Angaben war es das erste Mal, dass West überhaupt seine Stimme bei einer US-Präsidentschaftswahl abgab. Trumps Anhänger hatten darauf gesetzt, dass West insbesondere einige afroamerikanische Wähler von der Stimmabgabe für Biden abhalten könnte. In der Vergangenheit war der Rapper als Trump-Unterstützer aufgetreten - bis er seine eigenen Ambitionen auf das Präsidentenamt verkündete.

Quelle: ntv.de, tsi/AFP