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"Dein Kleid ist nicht der Grund" Neue Begründung für Sylvies Job-Aus

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Sah sie nicht wunderschön aus? Sylvie Meis.

(Foto: imago/Robert Michael)

Der Semperopernball setzt Sylvie Meis vor die Tür - weil sie sich zu freizügig präsentiert hat. So lautete zu Beginn der Woche die Begründung, weshalb die Niederländerin ihren Moderationsjob bei dem Ball los ist. Doch jetzt widerspricht der Veranstalter und liefert einen neuen Grund.

Die Aufregung war groß, als Anfang dieser Woche diese Meldung die Runde machte: Sylvie Meis darf nach zwei Jahren in Folge nicht länger den Semperopernball in Dresden moderieren. Für ungläubiges Kopfschütteln sorgte insbesondere die Begründung, die der Opernball-Chef Hans-Joachim Frey laut "Bild"-Zeitung für diese Entscheidung gab.

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Meis habe "in diesem Jahr so tief ausgeschnittene Kleider getragen, dass das für unser konservatives Klientel zu freizügig war. Es gab sehr viel Kritik", zitierte das Blatt den 54-Jährigen. Das stieß nicht nur der Niederländerin sauer auf, auch ihr Co-Moderator bei dem Ball, Schlagersänger Roland Kaiser, reagierte mit Unverständnis. "Sylvie sah doch wunderschön aus!", lautete seine Einschätzung. Den Entschluss, sie vor die Tür zu setzen, könne er deshalb nicht nachvollziehen.

Doch womöglich lag es gar nicht an der Kleiderwahl der Moderatorin, dass sie für ein weiteres Engagement nicht mehr in Betracht gezogen wurde. Das zumindest wird nun auf der offiziellen Instagram-Seite des Semperopernballs behauptet.

"Wie du ja wusstest ..."

So posteten die Veranstalter dort nun ein Foto von Meis, das sie just in einem tief dekolletierten Ballkleid zeigt. In einem längeren Statement nehmen sie zudem zu der Behauptung, die 41-Jährige wegen Outfits dieser Art verstoßen zu haben, Stellung.

"Nein, liebe Sylvie, dein Kleid ist nicht der Grund dafür, dass Roland Kaiser beim nächsten Semperopernball eine andere Partnerin an seiner Seite haben wird. Im Gegenteil! Uns, vielen Gästen und Zuschauern und bestimmt auch Roland haben all deine Outfits, auch die etwas gewagteren, ausgesprochen gut gefallen (wenngleich er sagt, dass ihm der tiefe Ausschnitt gar nicht aufgefallen sei ...)", heißt es in dem Post.

Und weiter: "Aber wie du ja wusstest, führen beim Semperopernball immer ein Eleve und ein ballerfahrener Präsentator bzw. Präsentatorin durch den Abend. Zuletzt warst du das. Du hast den Ball zweimal bestens präsentiert. Jetzt übernimmt Roland und ist schon ganz gespannt, wen er am 7. Februar in die zauberhafte Welt des Semperopernballs einführen darf und ob ihre Kleiderwahl mit deiner mithalten kann."

Klingt fast, als sei man ein wenig sauer auf die auch von der Moderatorin erhobenen Vorwürfe. Aber wie erklärt sich dann die Aussage von Hans-Joachim Frey in der "Bild"-Zeitung? Vielleicht folgt die Auflösung ja noch.

Quelle: n-tv.de, vpr

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