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"Zuschauer will mich so nicht" "Schlag den Henssler" gibt sich geschlagen

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Henssler: Das muss man respektieren.

(Foto: picture alliance / Christina Sab)

Im September 2017 trat Steffen Henssler die Nachfolge von TV-Moderator Stefan Raab in einer von dessen Spielshows an. Doch die Zuschauer können sich mit dem 45-Jährigen in dieser Rolle nicht anfreunden. Nach einem Jahr endet das Experiment.

Am Ende ist der Zuschauerzuspruch zu gering und der Quotendruck zu groß. Steffen Henssler schmeißt hin, die Show "Schlag den Henssler" ist ab sofort Geschichte. Die achte Ausgabe der Sendung am vergangenen Wochenende war die letzte. Dies habe der 45-Jährige nach der Show entschieden, heißt es in einem Statement des Senders ProSieben.

"Mir war von Anfang an klar, dass es kein Spaziergang wird, diese Sendung zu übernehmen. Ich habe alles gegeben, aber man braucht nicht lange um den heißen Brei herumzureden: Der Zuschauer will mich in dieser Rolle nicht sehen und das muss man einfach akzeptieren", erklärte der TV-Koch seine Entscheidung. "Und deswegen heißt es jetzt: Mund abwischen und ab ins nächste Abenteuer."

Henssler hatte die Sendung, in der er stundenlang über mehrere Runden gegen einen Kandidaten in Sportwettkämpfen, Wissensduellen und Geschicklichkeitsspielen antritt, von Stefan Raab nach dessen TV-Abschied übernommen. "Wir respektieren den Wunsch, einen nächsten Schritt zu gehen und bedanken uns bei ihm herzlich für eine gute gemeinsame Zeit", sagte Senderchef Daniel Rosemann. Die Sendung war erstmals Ende September 2017 mit Henssler ausgestrahlt worden.

Nur 1,10 Millionen Zuschauer (Marktanteil 5,0 Prozent) verfolgten am vergangenen Samstag die fast fünf Stunden lange Show auf ProSieben. In der für den Privatsender relevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer lag der Marktanteil bei 7,9 Prozent, so tief wie noch nie.

Quelle: n-tv.de, jwu

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