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Hätte sie doch Pullover getragen Sophia Thomalla sucht einen Dieb

Erftstadt liegt in Nordrhein-Westfalen. Es hat knapp 50.000 Einwohner. Und es ist Schauplatz eines Verbrechens. Das Opfer: Sophia Thomalla. Doch so einfach lässt sich die 30-Jährige nicht beklauen. Sie startet nun einen Fahndungsaufruf - mit einem verlockenden Angebot für den Langfinger.

Eines steht außer Frage: Sophia Thomalla ist eine gewiefte Geschäftsfrau. Und so versteht sie es auch bestens, für das Startup "Schüttflix", dessen Gesellschafterin sie ist, die Werbetrommel zu rühren.

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So posiert sie schon seit Wochen immer wieder lasziv oder leicht bekleidet auf Reklamefotos für das Unternehmen, bei dem es sich nach ihrer Beschreibung um "eine Art Amazon für Schüttgut" handelt. Gesammelt werden die Aufnahmen zudem in einem Kalender, den sich manch einer bestimmt nur allzu gern in seine Werkstatt hängt.

Das Banner ist weg

Doch damit nicht genug. Auch auf Werbebannern für "Schüttflix" setzt sich Thomalla in Szene. Eines dieser Banner hing etwa an einer Baustelle im nordrhein-westfälischen Erftstadt. Ja, Sie haben richtig gelesen: "hing". Denn das Banner ist weg. Allem Anschein nach hat es ein allzu großer Liebhaber des Models kurzerhand geklaut.

Thomalla wäre jedoch nicht Thomalla, wenn sie das auf sich sitzen ließe - und nicht wüsste, den Vorfall abermals öffentlichkeitswirksam zu vermarkten. So wendet sie sich nun auf ihrer Instagram-Seite mit einem Fahndungsaufruf an den Langfinger. Jedoch nicht etwa, um ihn wegen Diebstahls zur Rechenschaft zu ziehen, sondern um ihm eine ganz besondere Belohnung zu versprechen.

"Not bad"

"Hey Dieb, wenn du dich outest, verpasse ich dir eine Widmung auf mittlerweile ja DEINEM Banner. Und einen 'Schüttflix'-Kalender packe ich dir auch noch gratis oben drauf", stellt die 30-Jährige dem Übeltäter in Aussicht. Den Grund für ihre Gnade liefert Thomalla gleich noch dazu: "Ich meine, wer sich einen 9 (!!!) Meter langen Werbebanner zu Hause aufhängt - not bad."

Zugleich kann es die Berlinerin nicht lassen, den Kritikerinnen ihrer oftmals freizügigen Auftritte gleich auch noch einen Seitenhieb zu verpassen: "Hätte ich mal, wie von den Über-Feministinnen empfohlen, doch den Rollkragen-Pullover angezogen ... Dann hätte das Ding sicher dort gehangen, bis es Wurzeln schlägt." Mag sein. Aber dann hätte das Ganze natürlich auch nur einen Bruchteil des Werbeeffekts gehabt.

Quelle: ntv.de, vpr