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Schwerer Schicksalsschlag Tina Turners Sohn ist tot

Tina Turner ist ein Quiz-Fan. Foto: Matteo Bazzi

Tina Turner bekam ihren Sohn Craig mit 18 Jahren.

(Foto: dpa)

Am Dienstag zeigt sich Tina Turner noch bei der Haute-Couture-Woche in Paris. Nur wenige Stunden später erreicht sie die Nachricht: Im Alter von nur 59 Jahren ist ihr Sohn Craig gestorben.

Der Sohn der Sängerin Tina Turner, Craig Raymond, ist tot. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll sich der 59-Jährige in seinem Haus in Studio City in Los Angeles erschossen haben. Als die Polizei am Dienstagmittag dort eintraf, sei er tot gewesen.

Rat und Nothilfe

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Tina Turner besuchte an dem Tag noch die Armani-Show auf der Pariser Fashion Week. Fotos zeigen die 78-Jährige lächelnd in der Front-Row an der Seite von Roberta Armani und der Schauspielerin Isabelle Huppert. Nicht lange danach muss sie die Nachricht vom Tod ihres Sohnes erreicht haben.

Seit Mitte der Achtziger ist die Sängerin mit dem deutschen Musikmanager Erwin Bach zusammen. Das Paar heiratete 2013 in Zürich und lebt in der Schweiz. Tina Turner hat vier Söhne. Als sie Craig bekam, war sie erst 18 Jahr alt. Vater des Kindes war der Saxophonist Raymond Hill, der Mitglied in Ike Turners Band war. Als Tina und Ike heirateten, adoptierte Ike den Jungen. Das Ehepaar bekam 1960 einen gemeinsamen Sohn, Ronnie, zwei weitere brachte Ike mit in die Ehe. 1976 verließ Tina ihren drogensüchtigen Mann.

Quelle: n-tv.de, soe/spot