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Oscar-Preisträgerin dementiert Weinstein prahlte mit Sex mit Jennifer Lawrence

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Für ihre Rolle in dem von Weinstein produzierten Film "Silver Linings" wurde Lawrence mit dem Oscar ausgezeichnet.

Hollywoodstar Jennifer Lawrence sieht sich zu einem öffentlichen Statement gezwungen, dass sie keinen Sex mit dem Ex-Produzenten Harvey Weinstein hatte. Der hatte offenbar gegenüber einer anderen Schauspielerin mit einem angeblichen Verhältnis zu Lawrence angegeben.

Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence hat ausdrücklich bestritten, eine sexuelle Affäre mit Harvey Weinstein gehabt zu haben. Das gab der US-Star in einem Statement bekannt. "Jennifer Lawrences Antwort auf die neuesten widerlichen und diffamierenden Vorwürfe von Harvey Weinstein", zitiert daraus ein populärer Fan-Account für die Schauspielerin auf Twitter. "Ich hatte nie etwas anderes als eine professionelle Beziehung zu ihm. Dies ist ein weiteres Beispiel für die rücksichtslosen Taktiken und Lügen, mit denen er unzählige Frauen lockte." Sie fühle mit allen Frauen, die Weinstein zum Opfer gefallen seien.

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Mit ihrem Statement reagiert Lawrence auf jüngste Meldungen, laut denen Gerichtsunterlagen enthüllten, Weinstein solle mit einer sexuellen Beziehung zwischen den beiden geprahlt haben. Weinstein hatte unter anderen das Drama "Silver Linings" produziert. Für ihre Rolle in dem Film wurde Lawrence 2012 mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Laut den Gerichtsdokumenten wirft eine Klägerin Weinstein vor, sie zu sexuellen Handlungen gezwungen und bedroht zu haben, sofern sie sich weigern sollte. Den angeblichen Sex mit Lawrence  erwähnte Weinstein laut Klage, um die Betroffene gefügig zu machen. "Willst du überhaupt Schauspielerin sein?", soll Weinstein bei einem Treffen in seinem Büro im Jahr 2013 gesagt haben. "Ich habe mit Jennifer Lawrence geschlafen und schau, wo sie ist, sie hat gerade einen Oscar gewonnen."

Weinstein produzierte unzählige weitere Kultfilme und Oscar-Streifen wie "Pulp Fiction", "Der englische Patient", "Scream", "Good Will Hunting", "Shakespeare in Love", "Chicago", "Aviator", "The King's Speech", "Paddington", "The Hateful 8" etc.

Im Herbst 2017 brachten die Schauspielerinnen Rose McGowan und Ashley Judd Details über das kriminelle Gebaren des einstigen Filmmoguls ans Tageslicht und so den Weinstein-Skandal ins Rollen. In der Folge beschuldigte eine große Anzahl weiterer Frauen Weinstein, sie vergewaltigt oder sexuell belästigt zu haben. Im Mai 2018 stellte er sich der New Yorker Polizei. Aktuell ist er gegen Kautionsauflagen und mit elektronischer Fußfessel auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: n-tv.de, mbo/spot

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