Unterhaltung

Vom Glauben abgekommen Zayn Malik schockt seine muslimischen Fans

83786087.jpg

Malik löste auf Twitter und Instagram eine Welle der Empörung aus.

(Foto: picture alliance / dpa)

Damit hätten viele muslimische Fans von Zayn Malik wohl nicht gerechnet: Der Popsänger erzählt in einem Interview, dass er sich nicht länger an die Regeln des Islams halten und auch nicht mehr als Muslim bezeichnen möchte. Dafür haben nicht alle Verständnis.

Zayn Malik bezeichnet sich nicht mehr als Muslim. In einem Interview mit der britischen "Vogue" erklärte der Popstar und ehemalige "One Direction"-Sänger laut "Daily Mail", dass er zwar immer noch eine spirituelle Überzeugung habe, aber den Glauben nicht mehr praktiziere. Malik ist von muslimischen Eltern in England aufgezogen worden. Er führt seit geraumer Zeit eine On-off-Beziehung mit dem Topmodel Gigi Hadid.

"Ich glaube nicht daran, dass man nur bestimmtes Fleisch essen darf, bei dem (vor dem Schlachten) in einer bestimmten Art gebetet wurde, ich glaube nicht daran, dass man fünfmal am Tag ein Gebet in einer bestimmten Sprache aufsagen muss. An all diese Sachen glaube ich nicht." Stattdessen orientiert sich der 25-Jährige nun einfach an seinem Gewissen: "Ich glaube, wenn du ein guter Mensch bist, wird sich alles für dich zum Guten wenden."

Viele seiner muslimischen Fans sehen das anders: Auf Instagram und Twitter löste er damit eine Welle der Empörung aus. Viele Fans sind enttäuscht, einige beleidigen ihn wüst oder kündigen an, sich nun von ihm abzuwenden. Seine Beziehung und zahlreichen Tatöwierungen stoßen nun offenbar auf mehr Unmut als vor seiner Ankündigung. In Hunderten Kommentaren werden sie ihm zum Vorwurf gemacht.

Selbst Maliks Mutter bekommt auf Instagram die Wut seiner Fans zu spüren, die ihre Fotos kommentieren. Viele können nicht verstehen, wie sie zulassen kann, dass sich ihr Sohn von seiner Religion abwendet. Andere wünschen ihm, dass er den Weg zum Glauben wiederfindet. Auch viele Diskussionen über Sinn und Unsinn von Religionen allgemein sind in den Kommentaren zu finden.

Quelle: n-tv.de, lri/spot

Mehr zum Thema