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Ein Kalender begleitet einen immerhin ein ganzes Jahr lang.
Ein Kalender begleitet einen immerhin ein ganzes Jahr lang.(Foto: n-tv.de)
Sonntag, 19. November 2017

Klug, kreativ und besonders: Kalender, mit denen 2018 viel besser wird

Von Solveig Bach

Ein Jahr geht zu Ende, das hintere Ende des 2017er Kalenders ist schon erreicht. Bald muss ein neuer her, möglichst einer, der im neuen Jahr jeden Tag ein bisschen schöner macht. Wie diese.

Wenn die Temperaturen sinken und man sich langsam Gedanken um Weihnachtsgeschenke machen muss, ist es auch Zeit, sich um die Kalender für das unvermeidlich beginnende neue Jahr zu kümmern. Jenseits der gängigen Vorstellung von einer Woche auf zwei Seiten oder jedem Tag eine eigene Seite, gibt es auch Kalender, die das kommende Jahr an jedem Tag zu etwas Besonderem machen können.

Der Kalender, der auch Platz für Notizen lässt, kostet 16,80 Euro.
Der Kalender, der auch Platz für Notizen lässt, kostet 16,80 Euro.(Foto: Verlag Hermann Schmidt)

Abreißkalender scheinen ja ein bisschen aus der Mode gekommen zu sein. Aber das lassen Birte Spreuer und Daniela Spinelli so nicht stehen und haben unter dem Titel "Was wir lieben" für den Verlag Herrmann und Schmidt einen Notizkalender mit Liebeserklärungen an den Alltag entwickelt.

Für die jeweiligen Tage gibt es schlicht in Grün und Weiß gerade mal das Datum und den Wochentag, dann ein fast leeres Blatt. Aber an dessen Ende warten ein Wort, ein halber oder auch mal ein ganzer Satz, die jeden Tag verändern können. Statt guter Vorsätze lockt beispielsweise der 1. Januar mit der Idee: "Jetzt schon besser sein als gestern."

Ein ganzes Jahr lang geht es um die kleinen Freuden, wie "den letzten Parkplatz ergattern" oder "das leise Blubbern der Kaffeemaschine", die einem den Tag retten und wohlige Gefühle machen können. Manchmal geht es aber auch ziemlich ans Eingemachte, am 15. April beispielsweise: "Bleiben, wider besseres Wissen" oder am 3. Juni: "Angetrunkenes Souveränitätsbemühen". Darüber kann man kaum nicht nachdenken. Und am nächsten Tag "mit dem großen Zeh die Wassertemperatur prüfen". Ein Kalender für Alltagshelden.

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Organisiert austoben

Die Agenda aus dem Knesebeck-Verlag kostet 12,95 Euro.
Die Agenda aus dem Knesebeck-Verlag kostet 12,95 Euro.(Foto: Knesebeck Verlag)

"My Bullet Notes" aus dem Knesebeck Verlag verzichtet sogar völlig auf die Festlegung von Daten und Wochentagen. Es ist sozusagen ein Kalender zum Jederzeit-Einsteigen. Ob diese Woche oder nächste, ist dabei ganz dem Benutzer überlassen.

Ebenso wie die Gestaltung der Jahres-, Monats- und Wochenübersichten. Wer schon immer mal ausprobieren wollte, wie sich die derzeitige Bullet-Journal-Mode und der Handlettering Hype mit dem täglichen Leben und seinen Zahnarztterminen und Klopapierkäufen vereinbaren lässt, kann das hier ausprobieren. Als Grundstruktur sind Wochen vorgegeben und immer wieder Extra-Seiten eingebaut, in denen man sein Schlafverhalten, gelesene Bücher, Playlists, Lieblingsrezepte oder Wunschzettel festhalten kann.

Dazu gibt es Anregungen für die Verwendung von Farben und Symbolen und ein Inhaltsverzeichnis, um auf den 225 Seiten dann auch die eingeklebte Eintrittskarte vom Helene-Fischer-Konzert wiederzufinden. Ein Kalender für Selbermacher und alle, die es werden wollen.

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Ein Blick aufs Meer

Das Deckblatt kommt im September und ist ohne Schrift noch eindrucksvoller.
Das Deckblatt kommt im September und ist ohne Schrift noch eindrucksvoller.(Foto: Delius und Klasing)

Für viele ist das Meer ein Sehnsuchtsort, den sie viel zu selten erreichen. All denen hilft der Verlag Delius und Klasing mit "Die Farben des Meeres". Das Besondere an diesem großformatigen Wandkalender ist, dass der Fotograf sich tatsächlich ausschließlich auf das Wasser konzentriert.

Kein Strand, keine Begrenzung der Wassermasse lenken den Blick des Betrachters weg. Stattdessen zeigt er, wie verschiedene geografische und meteorologische Umstände das Meer in prachtvollen Farben erscheinen lassen.

Das Meer ist hier blau, türkis und grau, aber auch glitzernd braun, weiß und tiefrot. Manchmal wirkt die Oberfläche fast wie ein Spiegel, dann wieder zerklüftet wie ein Gebirge. Schmitt hat am Atlantik fotografiert, aber auch an Nord- und Ostsee, und ihm sind wirklich großartige Bilder gelungen. Für Foto- und Meeresliebhaber gleichermaßen.

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Quelle: n-tv.de

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