Musik

Lyrik neu vertont Heines "Buch der Lieder"

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Heinrich-Heine-Denkmal in Berlin.

(Foto: imago/Hohlfeld)

Was hat uns der tote Dichter Heine heute noch zu sagen? Diese Frage versuchen die vier Musiker Reinhardt Repke, Dirk Zöllner, Andre Gensicke und Matze Mantzke aus Berlin auf ihre Art zu beantworten.

Das Heine-Jahr 2006 ist gerade zu Ende gegangen. Zu Ehren des vor 150 Jahren im Pariser Exil gestorbenen Romantikers und Revolutionärs gab (und gibt) es zahlreiche Heine-Projekte. Aber ganz ehrlich die meisten von uns haben ihn nur in der Schule gelesen. Was hat uns der tote Dichter Heine heute noch zu sagen?

Diese Frage versuchen die vier Musiker Reinhardt Repke, Dirk Zöllner, Andre Gensicke und Matze Mantzke aus Berlin, bekannt aus Bands wie "Rockhaus" oder "Die Zöllner", auf ihre Art zu beantworten. Als "Club der toten Dichter" haben sie Gedichte aus dem "Buch der Lieder" von Heinrich Heine in Popsongs verwandelt.

Heines Liebesgedichte gehörten schon lange zur Lektüre von Reinhardt Repke, bevor ihm die Idee kam, diese zu vertonen. Er stellte Freunden und Kollegen das Ergebnis vor, und der Sänger Dirk Zöllner war davon derart begeistert, dass sie sich zum "Club der toten Dichter" zusammenschlossen, um das Projekt musikalisch umzusetzen. Der Club wurde später durch den Keyboarder Andre Gensicke und den Schlagzeuger Mathias Mantzke erweitert. Nach vielen Proben entstand ein Programm, das die Höhen und Tiefen der Liebe mit Heines Worten feiert und versucht, auch junge Leute dafür zu begeistern. Wunderbare Musik ist entstanden, die die Gedichte von Heine leicht und modern erscheinen lässt.

Mit dem Programm tourt der "Club der toten Dichter" erfolgreich durch Deutschland (bspw. 11.02. Greifswald, 01.03. Hanau, 22.03. Leipzig, 20.04. Kaiserslautern). Die CD ist für den "Preis der deutschen Schallplattenkritik" nominiert.

Quelle: ntv.de