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Jauch bringt Zockern kein Glück BMW-Verkäufer scheitert an Hamburg

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André Schur kennt sich zwar nicht mit Hamburg aus, war dafür aber schon mit dem Terminator Rehe füttern.

(Foto: TV Now)

Zwei Millionen Euro winken bei Günther Jauchs Zocker-Special. Gleich zwei Kandidaten aber gehen mit nur 1000 Euro nach Hause. Besonders brutal stürzt ein Student aus Zürich ab. Dafür scheitert ein bayerischer Autoverkäufer krachend an Hamburg.

"Wer wird Millionär?" hatte kaum begonnen, da war Günther Jauch schon fertig mit den Nerven. "Absichern? Hier? Irgendwie?", fragte der Moderator am Freitagabend einigermaßen fassungslos Michaela Barisic. Die hatte nämlich eben mal bei der Frage für 250.000 Euro die Tendenz ihres Telefonjokers eingeloggt. Dabei schien der nicht gerade hundertprozentig sicher zu sein. Aber einfach so einen weiteren Joker verschwenden? "Den brauch ich noch", winkte die Kandidatin kompromisslos ab. "Oder nehmen ihn mit nach Hause", warnte Jauch.

In der Fortsetzung des Zocker-Specials vom Montag sollte Barisic wissen, welcher Film das bislang höchste Einspielergebnis der Kinogeschichte erzielt hat: "Avatar", "Titanic", "Skyfall" oder "Jurassic World". Sie schwankte zwischen den ersten beiden Filmen, ihr Bruder tippte auf "Avatar" und lag damit tatsächlich richtig.

Fliegengewicht Rostbratwurst

Der euphorische Applaus im Studio schien die extrem risikobereite Kandidatin zum nächsten Zocker-Wagnis zu tragen. Sie wollte für 750.000 Euro wissen, was maximal 25 Gramm wiegen darf. Den Standardbrief und die Feinunze Gold schloss die Kandidatin aus Villingen-Schwenningen sofort aus. Blieben der Dartpfeil und die Nürnberger Rostbratwurst. Der Zusatzjoker tippt auf den Dartpfeil. Barisic war sich sicher, dass eine Packung Rostbratwürstchen 300 Gramm wiegt. Blieb nur zu klären: Sind da zehn oder doch zwölf Stück drin?

"Ich kriege einen Föhn. Machen Sie das nicht, machen Sie das nicht", bettelte Jauch am Ende. Die Kandidatin überlegte lang, meinte schließlich aber: "Ich riskier das nicht. Dafür muss ich 20 Jahre arbeiten" - und freute sich über 250.000 Euro. Noch mehr, als klar war: "Nürnberger Rostbratwürstchen" lautete die richtige Antwort.

Millionenstadt Bad Segeberg

Nachfolger André Schur aus Riedering in Bayern hat zwar mal Arnold Schwarzenegger zu Hansi Hinterseers Wildrevier chauffiert und dort mit dem Terminator Rehe gefüttert. Diese alpine Erfahrung half dem BMW-Verkäufer aber so gar nicht bei der Frage für 16.000 Euro, der letzten Runde ohne Joker. "Was entstand im 8. Jahrhundert und wuchs zu einer heutigen Millionenstadt heran? A) Hammaburg, B) Seegeberg, C) Zangnfeld, D) Düblhausen. "Die Frage in Ruhe und vernünftig durchlesen", riet Jauch wiederholt. Doch Schur blieb geistig an Bad Segeberg (Einwohnerzahl: rund 17.000) hängen und loggte Antwort B ein. Richtig war natürlich Hammaburg, das heutige Hamburg.

"Sie waren irgendwie vernagelt", bilanzierte Jauch nach dem Absturz des Kandidaten auf 1000 Euro. Noch etwas bitterer fiel die Bilanz für den 25-jährigen Benjamin Gallusser aus. Der Informatikstudent aus Zürich hatte bei der 125.000-Euro-Frage voll und ganz seinem Zusatzjoker vertraut. Der meinte, dass neben Nico Rosberg nur noch Jacques Villeneuve Sohn eines Formel-1-Weltmeisters ist und selbst den Renntitel errungen hat. Richtig war leider Damon Hill, Sohn des zweifachen Champions Graham Hill. "Das ist jetzt bitter", meinte Jauch. Er nahm aber den Joker in Schutz: "Wir sollten ihn dafür nicht blamen."

"Wer wird Millionär?" macht damit erst mal wieder Pause und kehrt Ende Februar zurück.

Quelle: n-tv.de

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