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Let's Dance - Show 5 Llambis "Lieblings-Valentina" sahnt ab

Ilse DeLange wird für ihre Schuhe kritisiert, Auma Obama fehlt ein bisschen der Pfeffer und Rúrik Gíslason ist schon jetzt der heimliche Sieger dieser Staffel. Gehen muss einer, der viel besser tanzte als sonst. So war die erste Live-Show nach der Osterpause.

Schwupp, und da erheben sich plötzlich alle drei Juroren und applaudieren Valentina Pahde. Wie eine Prinzessin schwebt Llambis "Lieblings-Valentina" über das Parkett. So einen Slowfox, so die Jury, würde man "ehrlicherweise nicht so häufig sehen" und sei "schwer in Worte zu fassen". Llambi gelingt das dann aber doch: Das versprühte Hollywood-Feeling sei einfach "first class" gewesen. Die Schauspielerin darf sich über dreißig Punkte freuen. Bei den "Let's Dance"-Zuschauern kommt die "Sunny"-Darstellerin jedoch nicht ganz so gut an. Viele finden ihre Leistung zwar sehr gut, bemängeln aber, dass Pahde so wie einst Ella Endlich "emotional nicht berühren" würde.

Die Osterpause, in der die Promis verschnaufen konnten, ist vorüber. Jetzt heißt es wieder: Zähne zusammenbeißen und hart trainieren. Motto der fünften Live-Show: "Sommerparty". Und die definiert jeder anders. Während Jorge und Motsi beispielsweise der Meinung sind, Lola Weippert würde eine "sehr energetische" Salsa tanzen, findet der Chef vom Dienst ihre Darbietung "ein bisschen behäbig".

Wie elegant-tänzerisch man eskalieren kann, wenn "Micha den Farbfilm vergessen hat", beweisen Nicolas Puschmann und Vadim Garbuzov mit ihrem Charleston. Die beiden sind nicht nur famos aufeinander eingespielt, sie befassen sich auch immer wieder mit dem Inhalt eines jeden Tanzes. Da kann man auch ruhig mal erwähnen, was für einen ausgezeichneten Choreografen unser "Prince Charming" da an seiner Seite hat.

"Ich hätte andere Schuhe angezogen"

Pure Frauenpower in dieser Woche zeigt Ilse DeLange mit einem Tango. Motsi freut es besonders, auch mal eine "ganz andere Seite" von der Musikerin sehen zu dürfen. "Das war dramatisch; dein bester Tanz bis heute". Kleiner Kritikpunkt sind ausgerechnet ihre schwarzen Riemchenschuhe. Die sind nämlich so auffällig, dass man viel besser ihre Fußarbeit beobachten kann. Llambi moniert: "Ich hätte andere Schuhe angezogen."

So eine Sommerparty muss nicht immer laut, sondern darf auch ruhig, beschwingt und gemütlich sein. Genauso wie die von Auma Obama und Andrzej Cibis vertanzte Rumba. Der Jury hat zwar ein bisschen "der Pfeffer gefehlt", aber vielleicht sollte man auch bedenken, dass die Germanistin gerade einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat und in Gedanken mit Sicherheit bei ihrer verstorbenen Großmutter war. Llambi erinnert ihr "tolles Opening" eher an die "Jan-Hofer-Gedächtnis-Rumba".

Einer, den man definitiv auch nicht mehr aus dem Gedächtnis bekommt, ist Rúrik Gíslason. Es scheint, als gäbe es nichts, was dieser Mann nicht kann. Viele Zuschauer sehen den Ex-Profi-Fußballer schon seit den ersten Shows als haushohen Gewinner dieser Staffel. Und wenn man sieht, wie selbst "ein superschwerer Quickstep" mit einer Leichtigkeit von ihm vertanzt wird, als habe er in seinem ganzen Leben nichts anderes gemacht, als Quickstep zu tanzen, dann scheint diese Prognose eine sichere Bank. Wie sein Kollege Puschmann kassiert der Frauenschwarm für seine "sensationelle" Darbietung 29 Punkte.

Der Samba-König aus Istanbul

Auch Simon Zachenhuber ist auf dem besten Weg. Er verbreitet gute Laune, tanzt voller Elan und schauspielert auch schön. Wenn die Schritte jetzt noch ein bisschen sauberer werden und der Mann, wie er es vom Boxen kennt, intensiver an seiner Technik arbeitet, könnte er für so manchen zum gefürchteten Konkurrenten werden. Es ist alles da, es muss nur geformt werden.

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Gefeiert in Show Nummer 5 wird auch Jorge. Der ist nämlich seit nunmehr 100 Folgen ein Mitglied der "Let's Dance"-Familie. Und wenn man sich den Mann so anschaut, scheint diese Show tatsächlich ein Jungbrunnen zu sein. Natürlich nicht für jeden. Mickie Krause beispielsweise sieht schon ein wenig überfordert aus. Zum ersten Mal im Leben trinke er den "Tequila" nicht, sondern tanze dazu eine Salsa. Ja, er hat sich etwas verbessert, aber allein sein "Brust-Toupet von Woolworth" hat mehr Esprit als seine Bewegungen. Er ist immer etwas steif und mit angezogener Handbremse unterwegs - genauso wie Erol Sander, von Llambi nur herrlich frotzelnd als "der Samba-König aus Istanbul" bezeichnet.

Obschon der Schauspieler zum allerersten Mal einen ganzen Tanz durchgetanzt hat, blieb die "Handbremse auf 2 eingestellt". Hoffentlich macht er sich jetzt nicht "All Night Long" darüber Gedanken, warum es trotz Verbesserung nicht für ihn gereicht hat. Mit "großen Schritten nach vorn" muss Sander leider abtanzen.

Quelle: ntv.de

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