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"Masked Singer“ kurz vor Ziel Stier und Monstronaut verpassen Finale

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Der Stier hat das Finale verpasst.

(Foto: picture alliance/dpa/ProSieben)

Im großen "The Masked Singer"-Halbfinale müssen sich zwei Maskierte enttarnen. Zum Vorschein kommen die verschwitzten Gesichter eines ehemaligen Schlager-Schwergewichts und eines Vorabend-Moderators.

Kostüme angezogen, Ratebrillen aufgesetzt und den Taktstock wieder griffbereit in den überdimensionalen Pranken: Deutschlands plüschige Enthüllungsshow geht in die vorletzte Runde. Showmaster Matthias Opdenhövel hat vor lauter Aufregung schon ganz beschlagene Brillengläser. Mit neuem Personal soll es hinter dem bisher eher im Rampenlichtschatten versauernden Ratepult endlich aufwärts gehen. Frisch mit dabei: Moderatorin und Schauspielerin Katrin Bauerfeind. Die Neue im Ratebunde soll die etablierten Fragezeichenstapler Ruth Moschner und Rea Garvey unterstützen und dabei helfen, mehr Licht ins Dunkel zu bringen.

Eine Woche vor dem großen Staffelfinale sollen gleich zwei Kostüme geliftet werden. Bis die großen Aha-Momente vor den Bildschirmen zwischen Kiel und München aber für große Augen sorgen, wird wie gewohnt erst einmal in den Karaoke-Modus geschaltet.

Rein ins Plüschvergnügen!

Die Spielregeln sind schnell erklärt: In zwei Dreikämpfen trällern Flamingo, Stier, Monstronaut, Dinosaurier, Schildkröte und Leopard um die ersten beiden Finaltickets. Die vier "Wackler" trennen sich dann von einem ersten Verlierer des Abends und treten dann noch einmal gegeneinander an um die letzten beiden Finalisten zu ermitteln. Alles klar so weit? Schön, dann rein ins Plüschvergnügen!

Der Flamingo macht den Anfang. Ganz in Pink und mit femininem Hüftschwung hüpft das Vögelchen zu den rauen Klängen von Bon Jovi aufgeregt von einer Bühnenseite zur anderen. "Cruella"-Double Ruth Moschner ist sofort hin und weg: "Das war 1000 Mal besser als das Original!", fiept es durchs Studio.

Der Gehörnte adelt den "King"

Mit breiter Brust und tieftönig wie ein Subwoofer poltert der Stier unterm Scheinwerferlicht. Der Gehörnte adelt den "King". Könnte hier vielleicht ein Florian Silbereisen unter dem Football-Helm stecken? Das unter permanenter Schnappatmung leidende Rateteam ist sich unsicher.

Bleibt noch der Monstronaut, Moschners Lieblingskandidat. "This one goes out to all the bitches!", mault das pinkfarbene Frottee-Ungetüm mit den Suppenlöffelarmen. Ruth bekommt ganz feuchte Äuglein. Und auch Rea und Katrin sind begeistert. Lebt hier etwa Prime-Time-Duell-Experte Joko Winterscheidt seine Kindheitsträume aus?

Der Meister der Tarnung zieht alle Klangregister

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Guildo Horn ist "der Stier".

(Foto: picture alliance/dpa/ProSieben)

Nach dem ersten kunterbunt inszenierten Dreikampf darf Jon Bon Flamingo die Ärmchen in die Luft reißen. Der erste Finalist steht fest. "Absolut verdient", jubelt Rea. Weiter gehts mit der zweiten Truppe, angeführt vom Zahnspangen-Dino im Schlafanzug. Schmachtende Crooner-Klänge breiten sich aus, gefolgt von einer skurrilen Soundvereinigung von Edith Piaf und den Maskenrockern von Kiss (Schildkröte). Gut, dass wenigstens der Leopard richtig singen kann. Auf den Spuren von Bishop Briggs wandelnd, zieht der Meister der Tarnung alle Klangregister. Alle Daumen zeigen nach oben.

Nach dem sich alle einmal unter dem Karaoke-Banner präsentiert haben und der Dinosaurier als zweiter Finalist feststeht, wollen die Zuschauer wissen, wer unter der Maske des Stiers steckt. Die Spannung steigt. Man mag es kaum glauben, aber Katrin, Ruth und Rea liegen doch tatsächlich das erste Mal komplett richtig. Unter der Maske des Stiers steckt der Kopf von Schlager-Chaot Guildo Horn. "Es war mir eine Ehre!", verneigt sich der schwitzende Barde mit dem schütteren Haupthaar.

Ruths Liebling hat fertig

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Fernsehmoderator Thore Schölermann war in die Figur "Monstronaut" geschlüpft.

(Foto: picture alliance/dpa/ProSieben)

Nun ist es Zeit für die "Wackler". Mit sattem Punkrock (Monstronaut), zartschmelzendem Pop (Schildkröte) und voluminösem R'n'B aus dem Hause Rihanna (Leopard) schmeißen die drei Verbliebenen noch einmal alles in die Waagschale. Für die Schildkröte und den Leopard reicht es zum Finale. Ruths plüschiger Liebling hingegen muss die Maskerade beenden. Und siehe da: Es ist NICHT Joko Winterscheidt!

Hinter der grellen Kugelmaske des pubertierenden Monstronauten kommt der ebenfalls völlig verschwitze Kopf von Moderator Thore Schölermann zum Vorschein. Die letzten Worte gehören natürlich dem Demaskierten: "Ich bin gerade irgendwie traurig, aber erleichtert. Es war schön bei euch!", gibt Thore sichtlich aufgewühlt zu Protokoll. Ja, es war auch schön mit dir, lieber Thore! Und mit allen anderen natürlich auch! Nächste Woche dann: Das große Finale. Wir sind gespannt wie Robins Flitzebogen.

Quelle: ntv.de

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