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Wieder was gelernt Erst der Brexit, dann Little England?

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(Foto: imago images/UPI Photo)

Großbritannien wird Ende Januar die EU verlassen. Daran gibt es keinen Zweifel. Aber der Brexit ist in Schottland und Nordirland maximal unbeliebt. Ist Großbritannien bald Little England?

Darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Die konservativen Tories von Premierminister Boris Johnson haben bei der britischen Neuwahl die größte Mehrheit seit mehr als 30 Jahren gewonnen: 326 Mandate sind für eine absolute Mehrheit im Unterhaus notwendig, 365 haben sie erhalten. Johnson wird seinen Traum erfüllen und Großbritannien als Regierungschef aus der EU führen, sagt Großbritannien-Forscher Stefan Schieren von der katholischen Universität Eichstätt.

"Ich habe überhaupt keine Zweifel. Die Mehrheit ist absolut gesichert und so groß, dass selbst die härtesten Hardliner keinen anderen Kurs erreichen werden: den absolut harten Brexit ohne Vertrag. Das wird jetzt zügig durchgezogen und am 31. Januar wird Großbritannien aus den Institutionen der EU ausscheiden."

Die nötigen Stimmen für ihren Kurs haben Johnson und die Tories aber fast ausschließlich in England und in Teilen von Wales geholt. In Schottland und Nordirland haben dagegen proeuropäische Nationalisten gewonnen. Gerade die schottische Regierungspartei ist europaweit vor allem für eine Forderung bekannt: Sie will ein zweites Unabhängigkeitsreferendum.

Warum Stefan Schieren davon nicht überzeugt ist, sondern eher in Nordirland eine Gefahr für den Erhalt des Vereinigten Königreiches sieht, hören Sie im Podcast.

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Quelle: ntv.de, chr