Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:42 Litauen will direkt nach Weihnachten mit Impfungen beginnen +++

In Litauen soll am 27. Dezember mit Impfungen gegen das Coronavirus begonnen werden. Das teilt das Gesundheitsministerium in Vilnius mit. Vorher hatte die EU-Kommission dem Impfstoff von Biontech und Pfizer die Marktzulassung erteilt. Geimpft werden sollen in Litauen zunächst medizinisches Personal sowie in einer zweiter Impfphase die Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen. Litauen mit seinen knapp drei Millionen Einwohnern hat nach Angaben der EU-Behörde ECDC eine der höchsten Infektionsraten in Europa. In dem Ostseestaat wurden bislang fast 115.000 Menschen positiv getestet. 1039 Personen starben an dem Virus.

+++ 23:04 Keine Intensivbetten mehr in großen Teilen Kaliforniens frei +++
In großen Teilen Kaliforniens gibt es nach Angaben von Gouverneur Gavin Newsom keine Intensivbetten mehr. Vor allem sei der dicht besiedelte Süden Kaliforniens und das San Joaquin Valley betroffen, sagt Newsom. Dort leben fast 30 Millionen Menschen. In Kalifornien war die Zahl der Corona-Infektionen zuletzt stark gestiegen.

+++ 22:10 Irischer Regierungsberater spricht von dritter Welle +++
Der irische Regierungsberater für Gesundheitsfragen Tony Holohan spricht von einer dritten Welle der Pandemie, die sich sehr rasch nach der zweiten ausbreite. "Die Situation hat sich gewandelt und ändert sich sehr, sehr schnell", sagt er. Unter anderem werde geprüft, ob die neue Virus-Variante eine Rolle spiele. "Es ist wirklich wichtig, dass die Leute zu Hause bleiben."

+++ 21:45 Biden lässt sich impfen +++
Der designierte US-Präsident Joe Biden lässt sich vor laufenden Kameras impfen und ruft seine Landsleute auf, es ihm sobald wie möglich nachzumachen. Es gebe keinen Grund, sich Sorgen zu machen, sagt er bei dem Termin in einem Krankenhaus in Newark. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Biden beim Impftermin: er ist 78 Jahre alt.

(Foto: dpa)

+++ 21:20 Warnung vor Schnelltests an Tankstellen und in Supermärkten +++
Die Bezirksregierung Köln hat vor zwei bundesweit illegal in den Handel gelangten Corona-Schnelltests gewarnt. Sie könnten, wenn sie nicht von Fachkräften angewendet würden, "katastrophale Infektionsfolgen" haben. Wie die Behörde mitteilte, sind solche Schnelltests unter anderem an Tankstellen, in Supermärkten, Tierarztpraxen, Brauereien und vielen anderen Stellen illegal in den Verkehr gebracht worden. Die Bezirksregierung warnte vor vermeintlicher Sicherheit durch falsche negative Tests beim unsachgemäßen Gebrauch durch Laien - gerade vor den anstehenden Feiertagen. Auch eine Verletzungsgefahr sei nicht auszuschließen. Die Tests sind demnach von einem Unternehmen aus NRW in Umlauf gebracht worden. Betroffen seien die Produkte "Covid-19 Ag Test" des Herstellers nal von minden GmbH und "blnk Novel Coronavirus (SARS-CoV-2) Antigen Rapid Test Cassette (Swab)" des Herstellers Hangzhou Realy Tech Co.

+++ 20:50 Deutschland zählt mehr als 21.800 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf insgesamt 1.523.925 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 21.803 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 500 auf 26.665. Als aktuell infiziert gelten rund 378.100 Personen. Allein aus Sachsen kamen 7039 Infektionsfälle: Die Behörden dort legen die Fallzahlen vom Wochenende zu Wochenbeginn zusammen mit den Montagszahlen vor. Dem RKI hatte Sachsen am Morgen 2270 Fälle gemeldet.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,05 angegeben (Vortag: 1,09). Das bedeutet, dass im Durchschnitt hundert Infizierte 105 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,98 (Vortag: 1,04). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 5167 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2690 davon werden beatmet. Rund 4860 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 20:32 Halbe Million Menschen in Großbritannien geimpft +++
In Großbritannien sind nach Angaben von Premierminister Boris Johnson bislang mehr als 500.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. "Das ist ein Grund zur Hoffnung und zur Zuversicht", sagte Johnson. "Wir können uns ab Ostern auf eine ganz neue Welt freuen." Die Massenimpfung mit dem Mittel von Biontech und dessen Pfizer hatte vor zwei Wochen begonnen. Sorgen bereitet allerdings die neue Variante des Coronavirus.

+++ 20:22 BioNTech-Chef: Impfstoff dürfte bei neuer Variante greifen +++
BioNTech-Chef Ugur Sahin zeigt sich zuversichtlich, dass der Impfstoff seiner Firma auch mit der in Großbritannien nachgewiesenen neuen Virus-Variante funktionieren wird. Man werde dies in den kommenden Tagen prüfen, sagt er "Bild Live". Er selbst habe sich noch nicht impfen lassen, würde dies jedoch gerne tun. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 20:16 Schweizer Kanton Graubünden lässt Skigebiete wie Wallis auf +++
Trotz internationaler Kritik hat nach dem Schweizer Kanton Wallis nun auch der Kanton Graubünden grünes Licht fürs Skifahren über Weihnachten gegeben. Die Skigebiete - darunter Davos-Klosters und Engadin-St. Moritz - bleiben geöffnet, wenn sich die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus oder die Krankenhausbelegung nicht maßgeblich ändern, wie die Kantonsregierung in Chur mitteilte. Die Lage würde täglich neu beurteilt. Auflagen für Einreisende aus Nachbarländern gibt es nicht. Sämtliche Bergbahnen und Lifte haben ein Sicherheitskonzept, mit dem die Wintersportlerinnen und -sportler auf Abstand gehalten werden sollen. Die Restaurants bleiben in Graubünden aber geschlossen, außer die Betriebe zur Versorgung von Hotelgästen.

+++ 19:54 Neue Virus-Variante infiziert Kinder möglicherweise leichter +++
Die neue Variante des Virus ist britischen Wissenschaftlern zufolge möglicherweise für Kinder ansteckender als bisherige. "Es gibt einen Anhaltspunkt, dass sie eine höhere Neigung hat, Kinder zu infizieren", sagt Neil Ferguson vom Imperial College London, ein Mitglied der Expertengruppe Nervtag, die die Regierung berät. Zwar sei der genaue Mechanismus noch unklar. "Aber wir sehen es anhand der Daten." Seine Kollegin Wendy Barclay zufolge betreffen einige Mutationen die Art, wie das Virus in eine Zelle eindringt. Dies könnte bedeuten, dass "Kinder möglicherweise genauso anfällig sind für dieses Virus wie Erwachsene".

+++ 19:51 Dänemark verbietet Nerz-Zucht für ein Jahr +++
Das weltweit größte Exportland von Nerzen, Dänemark, hat die Zucht der Tiere bis Januar 2022 verboten. Züchter, die sich nicht an die Regel halten, müssten ihre Tiere töten, heißt es in einem vom dänischen Parlament verabschiedeten Gesetz. Mit diesem gibt die dänische Regierung nun auch ihrer Entscheidung vom November eine juristische Grundlage, mehr als 15 Millionen Zucht-Nerze wegen des Funds einer mutierten Form des Coronavirus zu keulen. Mit der Tötung der Nerze sollte damals die Verbreitung einer mutierten und auf den Menschen übertragbaren Form von Sars-CoV-2 verhindert werden.

+++ 19:46 Schweden verbietet Einreisen aus Großbritannien und Dänemark +++
Die schwedische Regierung untersagt Einreisen aus Großbritannien und Dänemark. Damit solle das Risiko einer Verbreitung der neuen, in Großbritannien festgestellten Coronavirus-Variante verhindert werden, teilt die Regierung mit. Vom Einreiseverbot seien eigene Staatsbürger ausgenommen.

+++ 19:38 Erste Impfungen mit Moderna-Impfstoff in den USA +++
Als einer der ersten Menschen in den USA hat eine Krankenschwester im US-Bundesstaat Connecticut den Impfstoff der Firma Moderna erhalten. "Ich bin aufgeregt. Ich fühle mich privilegiert", sagte Mandy Delgado, die als Krankenschwester auf der Intensivstation des Krankenhauses in Hartford arbeitet. Die Impfung wurde live im Fernsehen übertragen. Vor einer Woche hatten die USA bereits eine Impfkampagne mit dem Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer gestartet. In den USA werden vorrangig zunächst Gesundheitspersonal und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen geimpft.

+++ 19:25 WHO: Neue Corona-Variante "nicht außer Kontrolle" +++
Die Ausbreitung der in Großbritannien entdeckten neuen Coronavirus-Variante ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch "nicht außer Kontrolle". "Selbst wenn das Virus sich nun ein kleines bisschen effizienter ausbreitet, kann das Virus gestoppt werden", sagte der WHO-Direktor für medizinische Notfälle, Michael Ryan. Er rief aber dazu auf, die Maßnahmen zur Eindämmung der neuen Mutation zu verstärken. Die neue Virus-Variante ist außer in Großbritannien auch in Australien, Island, Italien, den Niederlanden und Dänemark gefunden worden. Abgesehen von Dänemark seien es Einzelfälle gewesen, berichtete die Coronavirus-Expertin der Weltgesundheitsorganisation, Maria van Kerkhove.

+++ 19:10 Erste Impfdosen-Lieferung kommt am 26. Dezember +++
Nach der Zulassung des Corona-Impfstoffs soll Deutschland die erste Lieferung von Impfdosen der Firma Biontech am 26. Dezember bekommen. Erwartet würden 151.125 Impfdosen, teilte die Berliner Gesundheitsverwaltung mit. Demnach hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zuvor die Gesundheitsministerkonferenz informiert. Laut Mitteilung sollen am 28. Dezember weitere 521.625 Impfdosen geliefert werden, am 30. Dezember dann 672.750. In der ersten Kalenderwoche 2021 werden 672.750 Impfdosen erwartet. Pro Person sind zwei Impfungen vorgesehen.

+++ 18:54 Hofreiter: Weihnachtsgottesdienste sind "kaum eingehbares Risiko" +++
Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter rät dazu, Weihnachtsgottesdienste dieses Jahr sein zu lassen. "Das Risiko, dass was schief geht, ist einfach zu groß. Und man hat ja erlebt, dass ja bei Gottesdiensten das schon zu Superspreading-Ereignissen gekommen ist", sagte Hofreiter in der Sendung "Klamroths Konter" auf ntv. "Man kann nur an alle appellieren: Lasst Präsenzveranstaltungen sein, es macht keinen Sinn im Moment. Oder es ist eigentlich ein kaum eingehbares Risiko: Stellen Sie sich vor, Sie machen so einen Gottesdienst und dann sterben ein paar Leute. Wer will denn da dann die Verantwortung übernehmen?" Außerdem warb Hofreiter für mehr Schnelltests und sprach sich dafür aus, dass Antigen-Schnelltests in Drogerien frei zu kaufen sind. Die Sendung "Klamroths Konter" ist ab 20:15 Uhr auf ntv zu sehen.

+++ 18:33 Erster Corona-Impfstoff in EU zugelassen +++
In der Europäischen Union ist der erste Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen worden. Die EU-Kommission erteilte dem Präparat des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer die bedingte Marktzulassung, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte. Somit können die Impfungen gegen das Coronavirus jetzt auch in der EU beginnen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 18:31 Johnson: „Wollen Problem der Grenzschließung schnell lösen" +++
Großbritannien hofft auf eine rasche Wiedereröffnung der französischen Grenze und die Wiederaufnahme des Warenverkehrs. Er habe mit dem französischen Präsidenten Macron gesprochen, sagte der britische Premier Johnson. "Wir wollen das Problem so schnell wie möglich lösen." Es müsse sichergestellt werden, dass Lastwagen in beide Richtungen "covid-frei" fahren könnten, sagte er. Der Premier versuchte, die Bevölkerung zu beruhigen. "Die große Mehrheit von Lebensmitteln, Medikamenten und Versorgungsgütern erreichen uns wie immer", sagte er. Über den seit Sonntagabend geschlossenen Hafen Dover am Ärmelkanal würden nur 20 Prozent der Güter gehandelt und beträfen nur Waren, die von Menschen begleitet werden, also Lastwagen. Der Lkw-Stau sei zudem bereits deutlich reduziert worden, betonte Johnson.

Frankreich hatte am Sonntagabend wegen der raschen Ausbreitung einer neuen Variante des Coronavirus die Grenzen zu Großbritannien geschlossen. Das betrifft auch die Fährverbindungen zwischen Dover und dem französischen Calais sowie den Eurotunnel.

+++ 18:22 Krankschreibungen wegen Krebs oder psychischer Probleme in Pandemie gesunken +++
Der Krankenstand der Arbeitnehmer ist im Zuge der Corona-Pandemie deutlich gesunken. Besonders Krankmeldungen aufgrund von Krebserkrankungen, psychischen Erkrankungen sowie Muskel- und Skeletterkrankungen nahmen nach Anstiegen im ersten Quartal des Jahres erheblich ab, wie eine Auswertung der Krankenkasse Barmer ergab. Die leitende Medizinerin der Barmer, Ursula Marschall, warnte davor, dringend nötige Behandlungen aus Sorge vor einer Covid-19-Infektion zu verschieben. Bei Krebs nahmen bei Barmer-Versicherten im ersten Quartal die Krankschreibungen im Vorjahresvergleich um 2,1 Prozent zu. Mit Beginn der Pandemie verringerten sich aber die Krankmeldungen, von April bis Juni gab es ein Minus von 1,2 Prozent. Besonders stark fiel der Unterschied bei psychischen Erkrankungen aus. Im ersten Quartal stiegen die Krankschreibungen noch um 5,6 Prozent, im zweiten Quartal gab es dann im Vorjahresvergleich ein Minus von 5,5 Prozent.

+++ 18:17 Sachsen bekommt Hilfe aus anderen Bundesländern +++
Sachsen erhält wegen seiner drastischen Corona-Infektionszahlen Hilfe aus anderen Bundesländern. 30 Patienten können bei Bedarf in Krankenhäuser nach Thüringen gebracht werden, 28 nach Sachsen-Anhalt und zehn nach Rostock. Es gebe auch Angebote aus anderen Bundesländern, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping. Man wolle weite Transporte aber möglichst vermeiden. 30 Patienten seien bereits etwa nach Halle verlegt worden. Köpping zufolge werden derzeit 3332 Covid-19-Patienten in sächsischen Kliniken behandelt, 616 auf Intensivstationen. 463 Betten seien für Betroffene noch frei, auf den Intensivstationen 63.

+++ 18:12 EU-Krisentreffen zu Virus-Mutation ohne konkrete Ergebnisse +++
Ein Krisentreffen der EU-Staaten zu der in Großbritannien entdeckten Variante des Coronavirus ist ohne konkrete Ergebnisse geblieben. Nach der mehrstündigen Sitzung hieß es aus EU-Kreisen, die Teilnehmer hätten Informationen über die bislang verhängten nationalen Maßnahmen ausgetauscht. Dabei sei es vor allem um den Transport etwa von Passagieren und Fracht aus Großbritannien gegangen. Man habe die EU-Kommission aufgefordert, Leitlinien für ein koordiniertes Handeln vorzulegen. Zudem hätten EU-Staaten betont, wie wichtig es sei, die Grenzen im Schengenraum offenzuhalten. Auch die Rückführung von Menschen, die aus Großbritannien in andere EU-Staaten zurückkehren wollten, sei Thema gewesen.

+++ 17:42 Epidemiologe Stöhr: "Flugverbote werden Virus nicht aufhalten" +++
Wegen der neuen Variante des Coronavirus haben Deutschland und weitere europäische Staaten ihre Flugverbindungen mit Großbritannien mittlerweile gekappt. Laut dem Epidemiologen und Impfstoffexperten Klaus Stöhr dürften diese Maßnahmen aber kaum etwas bringen: "Wenn die ersten Daten aus England stimmen, kann die Weiterverbreitung des Erregers auch nicht mit Flugverboten verhindert werden", sagte Stöhr gegenüber ntv.de. Frühere Modellierungen hätten gezeigt, dass selbst eine fast vollständige Abriegelung Großbritanniens die Verbreitung eines Influenza-Pandemie-Erregers nur um wenige Tage verzögern kann. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 17:32 Karliczek: "Investitionen in Forschung zahlen sich einfach aus" +++
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek wertet die Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur für den vom Mainzer Unternehmen Biontech entwickelten Impfstoff auch als Erfolg der deutschen Forschungsförderung. "Man kann es nicht oft genug sagen: Investitionen in Wissenschaft und Forschung zahlen sich einfach aus", erklärte sie. "An diesem Beispiel zeigt sich aber vor allem wunderbar, dass Forschung einfach ein Segen für die Menschheit sein kann." Das Ministerium fördere die Impfstoff-Entwicklung mehrerer Hersteller mit 750 Millionen Euro. "Das Licht am Ende dieses Pandemie-Tunnels ist heute noch einmal viel heller geworden", so die CDU-Politikerin.

+++ 17:22 Auch Spanien verbietet Einreise aus Großbritannien +++
Als eines der letzten Länder der EU hat auch Spanien wegen der neuen Coronavirus-Variante ein Einreiseverbot für Besucher aus Großbritannien verhängt. Die Maßnahme werde am Dienstag in Kraft treten, teilte die Regierung in Madrid mit. Vom Verbot ausgenommen seien spanische Staatsbürger sowie Ausländer, die in Spanien ihren Erstwohnsitz haben, hieß es. Nach Angaben der nationalen Flughafenverwaltungsbehörde AENA standen an diesem Montag insgesamt 201 Verbindungen von und nach Großbritannien auf dem Flugplan. Keiner dieser Flüge sei bisher gestrichen worden, hieß es auf Anfrage.

+++ 17:04 Erster Kreis in Niedersachsen verhängt nächtliche Ausgangssperre +++
Erstmals erlässt ein Kreis in Niedersachsen wegen hoher Corona-Infektionszahlen eine nächtliche Ausgangssperre. Der Landkreis Grafschaft Bentheim kündigte eine nächtliche Ausgangssperre ab Mittwochabend an - nach Angaben des Sozialministeriums ist es die erste Ausgangssperre in Niedersachsen. Die Menschen im Landkreis müssen dann zwischen 21 und 5 Uhr zu hause bleiben. Ausgenommen ist Heiligabend. Hier setzt die Ausgangsbeschränkung um 22 Uhr ein. Vom Landkreis heißt es, „ausgenommen sind natürlich Wege, die aus beruflichen oder ärztlich notwendigen Gründen unvermeidbar sind. Auch notwendige Gänge von Einzelpersonen mit dem Hund sind weiterhin möglich.“ Laut Daten des Robert-Koch-Instituts kamen in dem Landkreis zuletzt mehr als 210 neue Corona-Infektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 16:40 Polizei-Hundertschaft löst Gottesdienst in Essen auf +++
Lautstarker Gesang einer christlichen Kirchengemeinde hat in Essen die Polizei mit einer Hundertschaft auf den Plan gerufen und zu knapp 60 Anzeigen vor allem wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung geführt. Zwei Männer wurden festgenommen. Wie die Beamten mitteilten, beschwerten sich am Sonntagnachmittag mehrere Anwohner darüber, dass in einem kleinen Gebäude der Pfingstgemeinde laut gesungen werde. "Im Gebäude trafen die Beamten auf 57 Erwachsene sowie 25 Kinder", so die Polizei. Es sei kein Mindestabstand eingehalten und nur wenige Schutzmasken seien getragen worden. Eine Anwesenheitsliste habe es auch nicht gegeben. Da bei zwei Männern der Verdacht der illegalen Einreise besteht, wurden diese festgenommen.

+++ 16:05 Spahn sieht "Meilenstein in Pandemiebekämpfung" erreicht +++
Die Bundesregierung hat das grundsätzliche grüne Licht für einen Corona-Impfstoff in der EU begrüßt. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, die ordentliche Zulassung eines Impfstoffes sei "ein Meilenstein in der Pandemiebekämpfung". Impfen ebne den Weg aus der Krise. "Und wir tun alles dafür, diesen Weg so schnell wie möglich zu gehen." Am Tag nach Weihnachten sollten die ersten Pflegebedürftigen in der stationären Altenpflege geimpft werden. "Denn wir schützen die Verwundbarsten zuerst", sagte Spahn. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat eine bedingte Marktzulassung des Präparates der Mainzer Firma Biontech und des US-Pharmariesen Pfizer empfohlen. Die EU-Kommission muss die Zulassung noch genehmigen.

+++ 15:52 Biontech: Wir stehen zur Impfstoff-Auslieferung bereit +++
Die Mainzer Firma Biontech und der US-Pharmariese Pfizer stehen zur Auslieferung der ersten Impfstoffe in die EU in den Startlöchern. "Wir sind bereit, mit der Auslieferung der ersten Impfstoffdosen in der EU zu beginnen, sobald wir grünes Licht erhalten", sagte Biontech-Chef und Mitgründer Ugur Sahin. Kurz zuvor hatte die Europäische Arzneimittel-Agentur die Zulassung des ersten Corona-Impfstoffs in der EU empfohlen. Nun fehlt nur noch grünes Licht durch die EU-Kommission. "Die heutige Entscheidung ist eine besonders persönliche und emotionale für uns alle bei Biontech", erklärte Sahin. "Als Unternehmen mit Sitz im Herzen der EU freuen wir uns besonders, einen Schritt näher daran zu sein, möglicherweise den ersten Impfstoff gegen diese verheerende Pandemie in Europa zu liefern."

+++ 15:37 EMA rechnet mit Wirksamkeit des Impfstoffs gegen neue Virus-Variante +++
Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA rechnet damit, dass der Impfstoff der Firmen Pfizer und Biontech auch gegen die neu aufgetretene Coronavirus-Variante wirksam ist. "Zu diesem Zeitpunkt gibt es keinen Beweis für die Annahme, dass der Impfstoff nicht gegen die neue Variante wirken könnte", sagte EMA-Direktorin Emer Cooke in Amsterdam. Über die neue Virus-Variante müssten aber noch mehr Informationen gesammelt werden. Die EU-Behörde hatte zuvor die bedingte Marktzulassung des Impfstoffes in der EU empfohlen. Das sei ein großer Schritt, sagte die Direktorin, warnte aber: "Wir haben noch nicht den Wendepunkt der Pandemie erreicht."

+++ 15:27 Brüssel entscheidet im Laufe des Tages über Impfstoff-Zulassung +++
Die EU-Kommission will noch im Laufe des Tages über die Marktzulassung des Corona-Impfstoffs der Unternehmen Biontech und Pfizer entscheiden. Sie erwarte eine Entscheidung bis zum Abend, twitterte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. "Nun werden wir schnell handeln." Dies sei ein entscheidender Moment in den Bemühungen, sichere und wirksame Impfstoffe an die Europäer zu liefern. Kurz zuvor hatte die Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA die bedingte Zulassung des Corona-Impfstoffs des Mainzer Unternehmens Biontech und des US-Pharmariesen Pfizer in der EU empfohlen.

+++ 15:17 Maas dringt auf EU-Reaktion auf Corona-Mutation+++
Nach der Entdeckung der neuen Corona-Variante in Großbritannien dringt Bundesaußenminister Heiko Maas auf eine gemeinsame Reaktion der Europäischen Union. Noch im Laufe des Tages findet dazu eine Sitzung in Brüssel statt. "Wir werden uns bei den weiteren Schritten, insbesondere wie die Maßnahmen auch über den 31.12. dieses Jahres hinaus gestaltet werden, sehr eng mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union abstimmen." Damit solle verhindert werden, dass ein Einreisestopp über andere EU-Mitgliedstaaten umgangen wird. Maas sprach von einer "substanziell veränderten Gefährdungseinschätzung" in Großbritannien. "Wir haben letztlich noch nicht abschließende Informationen, um das endgültig zu bewerten, aber wir müssen vorsichtig sein." Zahlreiche europäische Länder hatten Flugverbote oder Grenzschließungen zum Vereinigten Königreich verkündet.

+++ 15:07 EMA gibt grünes Licht für Corona-Impfstoff von BioNTech +++
Die europäische Arzneimittelbehörde EMA gibt grünes Licht für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von BioNTech und Pfizer. Der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA empfahl eine Zulassung des Impfstoffs. Im nächsten Schritt muss die EU-Kommission über die Verwendung des Präparats für alle Mitgliedsländer entscheiden - das gilt als Formsache und soll noch vor Weihnachten geschehen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 14:56 Söder ist in Quarantäne+++
Nach der Corona-Infektion von Bayerns Staatskanzleichef Florian Herrmann hat sich Ministerpräsident Markus Söder in Quarantäne begeben. "Die Amtsgeschäfte werde ich digital weiterführen", twitterte der CSU-Chef. Er wünsche Herrmann einen milden Verlauf und gute Besserung. Herrmann, der seit Monaten die Corona-Politik in der Staatskanzlei koordiniert, hatte wenige Minuten zuvor ebenfalls per Twitter mitgeteilt, positiv getestet worden zu sein. "Es geht mir den Umständen entsprechend gut. Ich habe mich umgehend in Quarantäne begeben." Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 14:45 Macron am Geburtstag weiter mit Symptomen isoliert +++
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat immer noch Symptome einer Coronavirus-Infektion. Sein Gesundheitszustand sei stabil, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal nach einer Kabinettssitzung in Paris unter Berufung auf Macrons Arzt. Der Staatschef, der an diesem Montag 43 Jahre alt wurde, war letzte Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er leide unter Husten, Müdigkeit und Muskelschmerzen, hatte das Präsidialamt am Samstag mitgeteilt. Macron habe die Kabinettssitzung per Videokonferenz von der Präsidentenresidenz La Lanterne am Rande des Schlossparks von Versailles aus geleitet, so Attal. Macron hatte sich dorthin in Isolation begeben. Die neue, in Großbritannien entdeckte Corona-Variante sei bisher in Frankreich nicht festgestellt worden.

+++ 14:33 Kliniken zu mutiertem Virus: Lockdown müsste intensiver werden +++
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat sich für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen ausgesprochen, falls sich das mutierte Virus aus Großbritannien auch in Deutschland ausbreiten sollte. "Der Lockdown müsste länger und noch intensiver sein", sagte DKG-Präsident Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das sei eine Frage der Statistik. "Nur dann ließen sich die Inzidenzen erreichen, die deutlich niedriger sein sollen als aktuell. Das ist die bittere Wahrheit", betonte Gaß. Die kürzlich entdeckte Variante des Coronavirus sei um bis zu 70 Prozent ansteckender als die bisher bekannte Form, hatte Premierminister Boris Johnson gesagt. Laut dem Virologen Christian Drosten ist die derzeitige Informationslage dazu jedoch noch lückenhaft.

+++ 14:15 Lufthansa fliegt nach Großbritannien und mit leeren Maschinen zurück +++
Die Lufthansa fliegt weiter Passagiere nach Großbritannien, kehrt aber ohne Reisende zurück. Die Maschinen flögen abgesehen von der Crew leer wieder nach Deutschland, sagte ein Sprecher der Airline. Gestrichen seien Verbindungen, bei denen die Besatzung in Großbritannien übernachten müsste. An diesem Montag würden sieben Flüge in das Land durchgeführt. Nach dem Auftreten einer neuen Variante des Coronavirus haben zahlreiche Länder den Flugverkehr aus Großbritannien vorerst eingestellt. Dazu gehören Deutschland und die meisten anderen EU-Staaten, aber auch Norwegen, Indien, Hongkong und Kanada.

+++ 13:59 Israel verbietet allen Ausländern pauschal die Einreise +++
Angesichts der Ausbreitung einer mutierten Variante des Coronavirus hat Israel seine Einreisebeschränkungen verschärft. Ausländern aus allen Ländern ist nach einem Beschluss des Corona-Kabinetts die Einreise verboten. Israelis müssen ab Mittwoch um 14 Uhr Ortszeit (13.00 Uhr MEZ) nach ihrer Einreise zur Quarantäne in Corona-Hotels. Dort müssen sie mindestens zehn Tage bleiben, wenn zwei Corona-Tests negativ ausfallen. Ohne Tests müssen sie 14 Tage dort bleiben.

+++ 13:42 Bericht: Sieben weitere Infizierte in Fliegern am Hamburger Flughafen +++
In drei Maschinen, die noch am Sonntag aus Großbritannien kommend in Hamburg gelandet sind, sollen nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) insgesamt sieben mit dem Coronavirus infizierte Passagiere gesessen haben. Damit erhöht sich die Zahl der infizierten Passagiere auf mindestens 17. Ob sich die Personen mit dem mutierten Virus infiziert haben, ist nicht bekannt.

+++ 13:26 Biden will sich noch im Laufe des Tages öffentlich impfen lassen +++
Der designierte US-Präsident Joe Biden will sich noch heute öffentlich gegen das Coronavirus impfen lassen und so das Vertrauen in den Impfstoff stärken. Mit der Massenimpfung soll im kommenden Jahr in den USA begonnen werden. Der Demokrat Biden hat den Kampf gegen das Virus zur wichtigsten Aufgabe nach seiner Amtsübernahme am 20. Januar erklärt. Mehr als 317.000 Menschen in den USA sind bislang an oder mit dem Virus gestorben, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt.

+++ 13:09 Höchststand bei Infektionszahlen in Russland - Metropolen im Fokus +++
In Russland hat die Zahl der Neuinfektionen einen neuen Höchststand erreicht. Die Behörden meldeten am Montag 29.350 neue Ansteckungsfälle. Die Hauptstadt Moskau und die zweitgrößte Stadt St. Petersburg sind mit 7797 und 3752 neuen Infektionsfällen besonders von dem Anstieg betroffen. Die Gesamtzahl der Infektionen in Russland liegt nun bei fast 2,9 Millionen. Die Zahl der offiziell bestätigten Todesfälle stieg um 493 auf 51.351. Russland ist damit weltweit das am viertstärksten von der Pandemie betroffene Land.

+++ 12:50 Bericht: Insgesamt 10 infizierte Passagiere in Fliegern aus Großbritannien +++
Auf den letzten erlaubten Flügen aus Großbritannien waren nach Angaben der "Bild"-Zeitung insgesamt mindestens 10 mit dem Coronavirus infizierte Passagiere. Die Zeitung beruft sich auf Behördenkreise. Die Personen, bei denen Covid-19-Tests positiv ausfielen, seien in Berlin, Stuttgart, Hannover und Dortmund gelandet. Ob sie sich mit der mutierten Variante des Virus infiziert haben, ist noch unklar.

+++ 12:27 Erster Todesfall nach Wiederinfektion - Israeli erkrankt zweites Mal an Covid-19 +++
In Israel ist erstmals ein Mensch gestorben, nachdem er sich zum zweiten Mal mit dem Coronavirus infiziert hat. Das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv bestätigte, der 74-Jährige habe sich bei seiner Neuerkrankung mit einer mutierten Corona-Variante angesteckt. Eine Wiederinfektion mit dem Coronavirus gilt weltweit als selten. Nach Medienberichten war der Mann im Sommer zum ersten Mal erkrankt. Nach einer Behandlung im Krankenhaus sei er genesen; mehrere Corona-Tests seien damals negativ gewesen. Rund drei Monate später habe er sich dann erneut infiziert. Er sei mit Atemnot ins Schiba-Krankenhaus gebracht worden und dort später verstorben.

+++ 12:10 Lage auf den Intensivstationen spitzt sich weiter zu +++

+++ 11:53 Russland und Astrazeneca planen Impfstoff-Zusammenarbeit +++
Das russische Forschungsinstitut hinter dem Corona-Impfstoff Sputnik V will nach Angaben des Kreml mit dem britischen Pharmakonzern Astrazeneca kooperieren. Eine entsprechende Absichtserklärung solle noch heute unterzeichnet werden, teilt das russische Präsidialamt mit. Zuvor war bekannt geworden, dass Astrazeneca eine Kombination seines eigenen Impfstoffkandidaten mit Sputnik V in klinischen Studien testen wolle. Dabei geht es darum, ob durch die Sputnik-V-Ergänzung die Wirksamkeit des Astrazeneca-Impfstoffs erhöht werden kann. Im Durchschnitt lag die Wirksamkeit zuletzt bei 70 Prozent.

+++ 11:36 Auch in Berlin und München sitzen 127 Passagiere aus Großbritannien fest +++
Am Berliner Flughafen BER sind 77 Passagiere gestrandet, die vor Mitternacht mit vier Maschinen aus Großbritannien gelandet sind, teilt die Bundespolizei mit. Die mehrheitlich polnischen Fluggäste konnten demnach bei der Einreise keinen negativen Test vorweisen und warten nun im Transitbereich auf einen Corona-Test. Die Personen hätten die Nacht auf Feldbetten verbracht und würden versorgt, sagt eine Sprecherin. Andere Passagiere mit deutscher Staatsbürgerschaft, einem Wohnsitz in Deutschland oder einem negativem Testergebnis durften einreisen. Auch in München mussten rund 50 Passagiere aus Großbritannien die Nacht im Transitbereich verbringen.

+++ 11:17 Bericht: EU zahlt weniger pro Biontech-Impfdosis als USA +++
Die Europäische Union (EU) zahlt für den von Biontech und Pfizer entwickelten Impfstoff einem internen Dokument zufolge 15,50 Euro pro Dosis. Das geht aus einem Schreiben hervor, das der Agentur Reuters vorliegt. Der Preis wurde für insgesamt 300 Millionen Impfeinheiten ausgehandelt. Er liegt mit umgerechnet 18,90 Dollar etwas unter dem, was die USA mit 19,50 Dollar pro Impfeinheit für die ersten 100 Millionen Dosen desselben Mittels zahlen. Das EU-Dokument mit dem Preis ist datiert auf den 18. November und wurde EU-intern weitergeleitet, nachdem die Gemeinschaft am 11. November ihre Liefervereinbarung mit Pfizer und Biontech verkündet hatte.

+++ 11:00 DIW rechnet mit Lockdown bis Ende Januar - mindestens +++
Die zweite Welle der Corona-Pandemie und der damit einhergehende harte Lockdown lassen die Konjunktur nach Prognose des DIW im Winter einbrechen. Im Schlussquartal 2020 werde das Bruttoinlandsprodukt wohl um knapp ein Prozent schrumpfen, im ersten Quartal 2021 dürfte der Rückgang sogar noch deutlich höher ausfallen, sagt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) voraus. "Auch wenn es schmerzlich ist, werden wir den harten Lockdown wohl bis mindestens Ende Januar durchhalten müssen", so DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen. Nur wenn sich die Lage deutlich beruhige, könne die Wirtschaft ab Februar auf ihren Erholungspfad zurückkehren.

+++ 10:42 Auch Hongkong lässt keine Maschinen aus Großbritannien mehr landen +++
Hongkong verbietet als erste Stadt in Asien Flüge aus Großbritannien. Von Mitternacht (Ortszeit) an dürften keine Maschinen aus dem Vereinigten Königreich mehr landen, teilen die Behörden mit. Wer vor Dienstag aus Großbritannien in Hongkong eingetroffen sei, müsse sich für 21 statt bisher 14 Tage in Quarantäne begeben. Asiatische Länder wie Japan und Südkorea haben bisher kein Flugverbot verhängt, beobachten die Lage nach eigenen Angaben aber genau.

+++ 10:23 Passagier aus Großbritannien am Flughafen Hannover positiv getestet +++
Nach einem Zwangsaufenthalt auf dem Flughafen Hannover für 62 Passagiere aus Großbritannien hat sich ein Fluggast als Covid-19-positiv herausgestellt. Weitere Labortests sollten nun klären, ob der Passagier sich mit der neuen, besonders ansteckenden Variante des Coronavirus infiziert hat. Der betroffene Fluggast und die Begleitpersonen würden nun in einem Quarantäne-Transport zu ihrem Zielort gebracht, heißt es. Dort müssten sie "separiert" werden.

+++ 10:04 Johnson beruft Krisensitzung ein - Fokus auf Frachtverkehr +++
Nach der Entdeckung einer Coronavirus-Mutation in Südostengland beruft Großbritanniens Premierminister Boris Johnson eine Krisensitzung seines Kabinetts ein. Bei dem Treffen werde es um die "Situation bezüglich des internationalen Verkehrs", insbesondere des Frachtverkehrs, gehen, sagt ein Regierungssprecher in London. Deutschland und weitere EU-Staaten haben den Flugverkehr mit Großbritannien bereits eingestellt. Laut Johnson soll das mutierte Virus um 70 Prozent ansteckender sein als die Ursprungsvariante. Großbritanniens Gesundheitsminister Mark Hancock hatte im Sender Sky News erklärt, die neue Mutation sei "außer Kontrolle".

+++ 09:48 Deutschland verzeichnet bisher schlimmste Pandemie-Woche +++
In der zurückliegenden Woche hat die Zahl der erfassten Coronavirus-Fälle in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. In der Summe meldeten die Behörden der Bundesländer bis Sonntag insgesamt 175.314 Infektionen. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Ansteckungen hat damit die Schwelle von 1,5 Millionen Fällen seit Pandemiebeginn in Deutschland überschritten. Auch die Zahl der gemeldeten Todesfälle steigt: Vergangene Woche verzeichneten die Landesbehörden insgesamt 4303 Tote im Zusammenhang mit Covid-19. Das ist der mit Abstand höchste bisher in Deutschland gemessene Wochenzuwachs. In der Woche zuvor waren es 3050 gemeldete Todesfälle.

+++ 09:30 Rund 120 Passagiere aus Großbritannien übernachteten am Frankfurter Flughafen +++
Auch am Frankfurter Flughafen mussten rund 120 Passagiere aus Großbritannien die Nacht im Transitbereich verbringen. Grund dafür waren die seit diesem Montag geltenden Landeverbote für aus Großbritannien kommende Flugzeuge wegen einer besonders ansteckenden Variante des Coronavirus, die in Großbritannien aufgetreten ist. Die Einreise für Passagiere aus Großbritannien wurde bereits am Sonntagabend gestoppt. Betroffen waren nach Angaben des Flughafens insgesamt fünf Flüge.

+++ 09:12 Frankreichs Gesundheitsminister: "Möglich, dass sich Mutation bereits verbreitet" +++
Die in Großbritannien aufgetretene Variante des Coronavirus verbreitet sich möglicherweise bereits in Frankreich. "Das ist durchaus möglich", sagt der französische Gesundheitsminister Olivier Veran im Hörfunksender Europe 1. Bei den jüngsten Tests sei dies aber bislang nicht nachgewiesen worden. Veran zeigt sich überzeugt, dass die gegenwärtigen Impfstoffe auch gegen die neue Variante wirken.

+++ 08:52 Interpol rechnet mit Verbrechenswelle im Zuge des Impfstarts +++
Interpol rechnet mit einer weltweiten Verbrechenswelle rund um die Impfkampagne. "Mit dem Ausrollen der Impfstoffe wird die Kriminalität dramatisch steigen", sagt der Generalsekretär der Internationalen Polizei-Organisation, Jürgen Stock, der "Wirtschaftswoche". "Wir werden Diebstähle und Lagereinbrüche sehen und Überfälle auf Impfstoff-Transporte." Vielerorts werde die Korruption grassieren. "Ein Virus breitet sich von Asien über alle Kontinente aus - und ihm folgt eine Kriminalitätswelle, sozusagen eine Parallel-Pandemie des Verbrechens."

+++ 08:31 Auch Polen stoppt Flugverkehr aus Großbritannien +++
Auch Polen setzt wegen der in Großbritannien aufgetretenen Variante des Coronavirus die Flüge aus dem Vereinigten Königreich aus. Das gelte ab Montag um Mitternacht, teilt ein Sprecher der Regierung in Warschau mit. Unter anderem Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Belgien haben die Flüge aus Großbritannien bereits beschränkt.

+++ 8:13 Drosten: Virus-Mutation wahrscheinlich schon in Deutschland angekommen +++
Christian Drosten geht davon aus, dass die in Großbritannien entdeckte Virus-Mutation bereits in Deutschland angekommen ist. Er sei deshalb aber nicht besorgt, sagt der Virologe von der Berliner Charite im Deutschlandfunk. Er wolle die Lage allerdings auch nicht verharmlosen und sei - wie alle anderen auch - in einer "etwas unklaren Informationslage". Ob die neue Virus-Variante tatsächlich deutlich ansteckender sei, könne noch gar nicht bewertet werden. Dafür müssten Informationen aus Großbritannien in dieser Woche abgewartet werden. Drosten sagt, er erwarte nicht, dass die veränderte Virus-Art Impfungen weniger effektiv mache.

+++ 07:42 Curevac startet am Dienstag mit klinischer Phase-3-Studie +++
Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac will seinen Covid-19-Impfstoffkandidaten ab Dienstag in einer klinischen Phase-3-Studie an Mitarbeitern im Gesundheitswesen der Universitätsmedizin Mainz testen. Mehr als 2500 Probanden ab 18 Jahren sollen teilnehmen. Der neue Test ergänze eine kürzlich gestartete globale Zulassungsstudie der Phase 2b/3 mit mehr als 35.000 Teilnehmern für den Impfstoffkandidaten auf Basis von Messenger-Ribonukleinsäure (mRNA).

+++ 07:20 Cluster der Virus-Mutation in Australien entdeckt - bisher 83 Fälle +++
Der Bundesstaat New South Wales in Australien bestätigt, dass der sich schnell ausbreitende neue Coronavirus-Stamm aus Großbritannien bei einem Cluster im Norden Sydneys entdeckt wurde. Die Zahl der Fälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch in der Region "Northern Beaches" steigt nach Angaben der Regierung in Australien auf 83.

+++ 07:06 Erneut mehr als 1500 Tote an einem Tag in USA +++
In den USA ist die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen um mindestens 174.288 auf rund 17,78 Millionen gestiegen. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus legt demnach um mindestens 1514 auf 317.878 zu.

+++ 06:50 Diakonie will schnelle Impfungen für pflegende Angehörige +++
Die Diakonie Deutschland fordert, auch pflegenden Angehörigen Vorrang bei den Impfungen gegen das Coronavirus zu geben. 70 Prozent der zu pflegenden Menschen würden von Angehörigen zu Hause versorgt, sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie der "Augsburger Allgemeinen". Diese Gruppe müsse nun "ganz schnell in den Fokus der Debatte" um die Abfolge der Impfungen rücken. Die pflegenden Angehörigen bildeten ein "riesengroßes" Netzwerk, das jeden Tag "für die Versorgung der größten Gruppe der Pflegebedürftigen unbemerkt vom Rampenlicht Sorge trägt", betont Lilie.

+++ 06:33 Lübeck erlaubt nur noch eine Person je Haushalt in Supermarkt +++
Wegen der hohen Zahl von Corona-Neuinfektion verschärft die Hansestadt Lübeck ihre Allgemeinverfügung. Ab heute darf nur noch eine Person je Haushalt einen Supermarkt betreten oder auf einen Wochenmarkt gehen. Kinder dürfen ihre Eltern nur dann begleiten, wenn es keine andere Betreuung gibt. Im öffentlichen Raum sind nur noch Treffen zwischen einem Haushalt und einer Person eines zweiten Haushalts erlaubt. Maximal fünf Menschen dürfen zusammenkommen. Die Verfügung der Stadt gilt eine Woche lang bis zum 28. Dezember.

+++ 06:17 Ökonom rügt "mittelalterliche Methodik" gegen Pandemie +++
Der Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, kritisiert die Teststrategie in der Corona-Pandemie scharf. "Was mich persönlich sehr irritiert, ist, dass beim Bekämpfen der Pandemie nicht auf Faktenbasis operiert wird", sagt Felbermayr der Deutschen Presse-Agentur. Es sei immer noch unklar, wo sich Menschen wirklich infizierten. "Und darum sind wir jetzt wieder in einem sehr pauschalen Lockdown - ganz ähnlich wie in der ersten Welle." Das sei nur im Frühjahr verständlich gewesen, weil es 100 Jahre lang keine Pandemie gegeben habe. "Wir haben aus der ersten Welle scheinbar nicht viel gelernt und reagieren in der zweiten mit derselben, mittelalterlichen Methodik."

+++ 06:00 Wiener Forscher: Mutation "nicht wahnsinnig alarmierend" +++
Auf die Wirksamkeit der Impfung wird sich die derzeit in Großbritannien zirkulierende neue Virusvariante vermutlich zunächst nicht nachteilig auswirken. "Ich sehe da derzeit keinen Grund für Alarm", sagt Richard Neher vom Biozentrum der Universität Basel. Auch Andreas Bergthaler von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (CeMM) in Wien, hält die derzeitige Entwicklung nicht für "wahnsinnig alarmierend". Dass Mutationen auftauchen, sei nicht ungewöhnlich, derzeit wisse man nicht, ob die beobachteten Veränderungen die Eigenschaften des Erregers überhaupt entscheidend beeinflussen.

+++ 05:22 RKI meldet 16.362 neue Infektionen +++
Zum Wochenstart haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut (RKI) wieder vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet, doch die Zahlen bleiben auf hohem Niveau. Innerhalb eines Tages wurden 16.643 neue Fälle übermittelt. Am vergangenen Montag hatte die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit 16.362 etwas darunter gelegen. Weiterhin wurden 226 neue Todesfälle bekannt. Insgesamt sind in Deutschland 26.275 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz gibt das RKI mit 197,1 an. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Pandemie.

+++ 04:26 Charité ab heute im Notfallmodus +++
Deutschlands und Europas größte Universitätsklinik, die Berliner Charité, fährt ab heute für zunächst zwei Wochen den Betrieb auf ein Notfallprogramm zurück. Auf diese Weise soll Personal zusammengezogen werden, um weitere Covid-19-Intensivkapazitäten aufzubauen. Die Klinik hatte schon vergangene Woche angekündigt, über Weihnachten und den Jahreswechsel keine planbaren Eingriffe durchzuführen. Notfälle werden aber weiter behandelt und Tumoroperationen finden statt. Auch der Betrieb in den Rettungsstellen geht weiter. Die Charité rechnet mit einer weiteren Zunahme von Corona-Patienten. "Wir befinden uns nach wie vor in einer ungewöhnlich schweren Krise, wie wir sie noch nicht erlebt haben", sagt Vorstand Ulrich Frei.

+++ 03:35 Lauterbach: Vordringen der Corona-Mutation wäre "Katastrophe" +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt eindringlich vor einem schnellen Vordringen der in Großbritannien entdeckten Coronavirus-Mutation. "Wenn es jetzt käme, wo wir mitten in der zweiten Welle sind, wo wir so hohe Fallzahlen haben, wäre das eine Katastrophe", sagt Lauterbach der "Bild"-Zeitung. "Das ist so ähnlich, als wenn ich ein Feuer habe und gieße noch einmal Benzin nach." Die Wahrscheinlichkeit, dass die neue, angeblich deutlich ansteckendere Corona-Mutation über kurz oder lang nach Deutschland komme, beziffert Lauterbach auf 100 Prozent. Er hoffe aber, dass die Variante jetzt noch nicht in Deutschland angekommen sei.

+++ 02:40 Kinderschutzbund fordert Ferien bis Ende Jaunuar +++
Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) hat wegen der Corona-Pandemie eine Verlängerung der Weihnachtsferien bis Ende Januar gefordert. "Es ist kaum damit zu rechnen, dass bis zum 10. Januar eine grundlegende Besserung eintritt", sagt der DKSB-Präsident Heinz Hilgers der "Rheinischen Post". Es gebe keine andere Wahl, wenn die Infektionszahlen in Deutschland nicht sinken würden. "Im Gegenzug müssten die Sommerferien um drei Wochen gekürzt werden."

+++ 01:56 Giffey: Schulen und Kitas als Erste wieder öffnen +++
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey pocht darauf, dass Kitas und Schulen nach dem Lockdown als Erste wieder geöffnet werden. "Kitas und Schulen wurden zu Recht als Letzte eingeschränkt", sagt sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Sie werde weiter darauf dringen, dass sie auch als Erste wieder für den Normalbetrieb geöffnet werden, "sobald es die Infektionslage zulässt", fügt sie hinzu. "Dabei geht es einerseits darum, Eltern zu helfen, Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu können. Es geht aber auch um das Recht der Kinder, ein gutes Bildungsangebot zu bekommen und mit ihren Freunden spielen zu können."

+++ 01:01 Britische Virus-Mutation: Auch Österreich verhängt Einreisestopp +++
Auch Österreich verhängt wegen der Coronavirus-Mutation in England ein Landeverbot für Flüge aus Großbritannien. Die entsprechende Verordnung gelte ab Mitternacht in der Nacht zu Dienstag bis einschließlich 1. Januar, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die im Südosten Englands entdeckte Mutation des Coronavirus Sars-CoV-2 wurde in Österreich laut Gesundheitsministerium bislang nicht nachgewiesen.

+++ 00:14 Nach zähem Ringen: US-Kongress einigt sich auf Corona-Konjunkturpaket +++
Nach monatelangem Streit haben sich Demokraten und Republikaner im US-Kongress auf ein weiteres Konjunkturpaket verständigt, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern. Geplant seien Hilfen im Umfang von fast 900 Milliarden Dollar, erklären der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, und der demokratische Minderheitsführer, Chuck Schumer. Vorgesehen sind unter anderem eine Aufstockung der Arbeitslosenhilfen und eine direkte einmalige Hilfszahlung von 600 Dollar für viele Bürger. Seit März hatte der Kongress bereits Maßnahmen in Höhe von drei Billionen Dollar auf den Weg gebracht.

+++ 23:33 Passagiere aus London müssen am Flughafen Hannover übernachten +++
Die Region Hannover hat die Einreise für 63 Passagiere eines Flugs aus London gestoppt. Bis zum Vorliegen des Corona-Testergebnisses müssten die Passagiere auf dem Flughafengelände bleiben, sagte eine Regionssprecherin. Sie rechne damit, dass die Ergebnisse am Montag vorliegen, das stehe aber nicht fest. Im Terminal D wurden Feldbetten aufgebaut, die Passagiere werden dort auch verpflegt. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, eine Frau wolle nach London zurückfliegen, alle anderen müssten sich einem PCR-Test unterziehen. "Unser Ziel ist, zu verhindern, dass die neue Virusart unbemerkt nach Niedersachsen einzieht", sagt Andreas Kranz, Leiter des Fachbereichs Öffentliches Gesundheitswesen der Region Hannover.

+++ 22:55 Frankreich macht Eurotunnel dicht +++
Die Grenze zwischen Frankreich und Großbritannien wird wegen der neuen Coronavirus-Mutation um Mitternacht geschlossen. Der letzte Eurotunnel-Shuttlezug ist um 22:34 Uhr (MEZ) im britischen Folkestone abgefahren. Auch vom Fährterminal in Dover dürfen keine Fähren mehr auslaufen, erlaubt bleibt lediglich der unbegleitete Frachtverkehr. Passagiermaschinen aus Großbritannien dürfen nicht mehr in Frankreich landen. Das Einreiseverbot soll zunächst für 48 Stunden gelten.

+++ 22:21 NRW und Bayern mit rund 4000 neuen Infektionen +++
Während das Hotspot-Land Sachsen zum Wochenende keine Daten liefert, verzeichnen Nordrhein-Westfalen und Bayern mit rund 4000 Ansteckungen die höchsten Werte unter allen Bundesländern. Es folgen Baden-Württemberg (plus 2363) und Hessen (plus 2019). In fünf von 15 Bundesländern sind die Ansteckungsraten vierstellig, kein Land verzeichnet lediglich zweistellige Zuwächse. Mecklenburg-Vorpommern ist mit 134 neuen Fällen Schlusslicht unter den Bundesländern.

+++ 21:55 Aktuelle Datenlage in Deutschland: Mehr als 18.000 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 1.502.122 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben von 15 der 16 Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 18.334 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 269 auf 26.165. Im Wochenvergleich sind das fast 2000 Neuinfektionen mehr als am Sonntag vor sieben Tagen (13.12.: 16.400), und rund 5000 Fälle mehr als am Sonntag vor zwei Wochen (6.12.:13.494). Als aktuell infiziert gelten rund 376.000 Personen. Wie immer am Wochenende liefert Sachsen keine Zahlen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom RKI mit 1,09 angegeben (Vortag: 1,05). Das bedeutet, dass im Durchschnitt hundert Infizierte 109 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,04 (Vortag: 1,06). Laut Divi-Register liegen in Deutschland erstmals mehr als 5000 Corona-Kranke auf der Intensivstation. Insgesamt 5022 Covid-19-Patienten werden intensivmedizinisch behandelt, 2639 davon werden beatmet. Rund 5047 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Lesen Sie die Entwicklung des Vortages hier.

Quelle: ntv.de, ino/jug/rts/dpa/AFP

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