Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:49 Tschechien öffnet Grenzen für Geschäftsreisende +++

Tschechien will seine Grenzen für Geschäftsreisende aus der EU ab Montag wieder öffnen. Die Aufenthaltsdauer ist allerdings auf  72 Stunden begrenzt. Auch Saisonarbeiter dürfen nach Angaben des Außenministeriums einreisen, ihre Bewegungsfreiheit wird in den ersten 15 Tagen aber eingeschränkt. Die Regierung in Prag hatte zuvor eine beschleunigte Lockerung der Corona-Maßnahmen angekündet. Die Ausgangsbeschränkungen sollen nun schon am 25. Mai enden statt wie bislang geplant am 8. Juni. Bereits ab Montag sollen Bibliotheken und Zoos wieder öffnen dürfen. In Tschechien wurden bis Freitag 7188 Coronavirus-Infektionsfälle sowie 213 Todesopfer verzeichnet.

+++ 23:06 Londoner Polizei verzeichnet deutlichen Anstieg häuslicher Gewalt +++
In London haben Anzeigen wegen häuslicher Gewalt und Meldungen bei Hilfsorganisationen nach Angaben der Polizei in den vergangenen sechs Wochen um ein Viertel zugenommen. Pro Tag gebe es etwa 100 Festnahmen deswegen. Viele Betroffene scheuten sich aber auch, Gewalt zur Anzeige zu bringen, sagte eine Sprecherin der Polizei. Manche hätten finanzielle Sorgen, wenn der Hauptverdiener der Familie während des Lockdowns verhaftet werde.

+++ 22:16 Air France KLM erhält Milliardenhilfen +++
Air France KLM erhält wegen der Coronavirus-Krise staatliche Unterstützung in Milliardenhöhe aus Frankreich und den Niederlanden. Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire kündigte am Freitag für die heimische Fluglinie ein Hilfspaket von sieben Milliarden Euro an. Daran geknüpft seien Bedingungen, die Air France "zur umweltfreundlichsten Fluggesellschaft auf dem Planeten" machen würden, sagte er dem Sender TF1. Zudem werde an einem Paket in Höhe von fünf Milliarden Euro für Renault gearbeitet.

+++ 21:37 Kretschmer: Gaststätten möglicherweise Ende Mai öffnen +++
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hält eine Wiedereröffnung von Gaststätten Ende Mai für denkbar. Die Gastronomie brauche Perspektiven, sagte der CDU-Politiker in der ARD. "Das ist jetzt nicht möglich. Aber für Ende Mai fasse ich das hier auch im Freistaat Sachsen durchaus ins Auge", sagte Kretschmer. Immer vor dem Hintergrund, dass die Infektionszahlen beherrschbar seien, fügte er hinzu. Man müsse eine "Normalität bekommen mit dem Virus", solange es keinen Impfstoff gebe. Wenn man feststelle, dass die Infektionen "sehr durch die Decken gehen", werde man Maßnahmen auch wieder etwas zurücknehmen.

+++ 21:05 Gericht kippt Öffnungsverbot für Outlet-Center +++
Das Outlet-Center in Neumünster darf nach einer unanfechtbaren Entscheidung des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) wieder öffnen. Die Schließung der Geschäfte aus Gründen des Infektionsschutzes verstoße gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, teilte das Gericht mit. Der 3. Senat des Gerichts habe eine einstweilige Anordnung gegenüber dem Land Schleswig-Holstein beschlossen und damit das landesrechtliche Gebot zur Schließung außer Vollzug gesetzt. Das Outlet-Center besteht aus 122 einzelnen Ladengeschäften, von denen 121 unter 800 Quadratmeter groß sind. Es sei für das Gericht nicht zu erkennen, warum die Umsetzung besonderer Hygiene- und Zugangsmaßnahmen in einem Outlet-Center nicht mindestens ebenso zu gewährleisten sei wie in Fußgängerzonen, Einkaufsstraßen und Einkaufszentren, heißt es in der Mitteilung des Gerichts.

+++ 20:28 Deutschland zählt mehr als 100.000 Genesene +++
Deutschland meldet insgesamt 5460 Todesopfer, 191 mehr als am Vortag. Die Zahl der Neuinfektionen steigt den zweiten Tag in Folge weniger stark und liegt bei 2354. Aktuell infiziert sind 45.405 Menschen. Weitaus mehr Menschen, 101.501, gelten inzwischen als genesen.

*Datenschutz

+++ 20:16 Zahl der neuen Todesopfer in Frankreich sinkt leicht +++
Die Zahl der neuen Todesfälle in Frankreich steigt nach Angaben von Gesundheitschef Jerome Salomon um 389 auf 22.245. Am Tag zuvor waren es noch 516 neue Todesopfer. Das Land meldet zudem 1773 Neuinfektionen, das sind 120 mehr als am Vortag. Insgesamt sind 122.577 Infektionen bestätigt.

*Datenschutz

 

+++ 20:03 Studie zu Remdesivir kommt wohl früher als erwartet +++
Erste Ergebnisse einer mit Spannung erwarteten Studie der US-Regierung zu einem möglichen Mittel gegen Covid-19 könnten einem Wissenschaftler zufolge früher als erwartet vorliegen. Untersucht wird dabei das Mittel Remdesivir des US-Konzerns Gilead Sciences. Man erwarte nun "irgendwann von Mitte bis Ende Mai" Ergebnisse, sagt der leitende Forscher, Andre Kalil. Zu Remdesivir laufen mehrere Studien. Klare Erkenntnisse über eine Wirksamkeit liegen bislang nicht vor.

+++ 19:31 Island: Erster Tag ohne Corona-Infektion seit Ende Februar +++
Auf Island sind erstmals seit Ende Februar innerhalb von 24 Stunden keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das ging aus den aktuellen Corona-Zahlen der isländischen Behörden hervor. Im Laufe der vergangenen fünf Tage gab es demnach nur 14 Neuinfektionen. Insgesamt sind auf Island 1789 Corona-Fälle erfasst worden, 1542 der Erkrankten sind mittlerweile wieder gesund. Zehn Menschen mit Covid-19-Erkrankung sind bislang auf der Nordatlantik-Insel gestorben.

+++ 19:14 Italien meldet mehr Infektionen, aber weniger Tote +++
Die Zahl der bekannten Neuinfektionen in Italien nimmt wieder stärker zu. Das Katastrophenschutzamt gibt sie mit 3021 an nach 2646 am Vortag. Dagegen sank die Zahl der neuen Todesfälle auf 420 nach 464. Das ist der niedrigste Wert seit dem 19. März. Insgesamt sind in Italien 25.969 Todesfälle und 192.994 Infektionen verzeichnet.

 

+++ 19:03 Großbritannien: Zahl der Toten steigt zum Vortag +++
In Großbritannien sind binnen 24 Stunden weitere 684 Menschen im Krankenhaus am Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der offiziellen Todesfälle auf 19.506, wie das britische Gesundheitsministerium mitteilte. Die Regierung hatte vor Kurzem erklärt, die Epidemie im Land habe ihren Höhepunkt erreicht. Allerdings liegen die Zahlen von Freitag erneut höher als jene vom Vortag, als 616 Menschen starben. Kritiker bemängeln, dass die Todesfallzahlen in Großbritannien unvollständig sind. In der offiziellen Statistik werden nur die Toten in Krankenhäusern erfasst, nicht aber die Menschen, die zu Hause oder in Pflegeheimen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion sterben.

+++ 18:45 Corona-Ausbruch auf weiterem US-Marineschiff +++
Die US-Marine kämpft mit einem weiteren Coronavirus-Ausbruch auf einem Schiff. Mindestens 18 Besatzungsmitglieder der "USS Kidd" wurden positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Marine am Freitag mitteilte. Zuvor hatte ein Soldat Symptome gezeigt und war am Donnerstag zur Behandlung nach San Antonio im US-Bundesstaat Texas gebracht worden. Mittlerweile sei ein Ärzteteam an Bord des Schiffs, um Tests durchzuführen und zurückzuverfolgen, mit wem die infizierte Person Kontakt hatte, erklärte Pentagon-Sprecher Jonathan Hoffman am Freitag bei einer Pressekonferenz. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus liegt der US-Flugzeugträger "USS Theodore Roosevelt" seit Wochen vor der Pazifikinsel Guam vor Anker. Mittlerweile wurden alle der rund 5000 Besatzungsmitglieder auf das Virus getestet. Die Gesamtzahl der festgestellten Infektionen liegt bei 840. Ein Matrose des Flugzeugträgers war an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben.

+++ 18:18 Baden-Württemberg erwägt Grenzöffnung nach Frankreich +++
Das baden-württembergische Innenministerium denkt über Bedingungen nach, die Grenze nach Frankreich wieder schrittweise zu öffnen. "Wenn sich die Lage im Elsass und Baden-Württemberg nun weiter angleicht, wenn auch in Frankreich wieder Geschäfte öffnen, können die Grenzschutzmaßnahmen Stück für Stück wieder zurückgefahren werden", sagte Innenminister Thomas Strobl nach einer Telefonkonferenz mit dem Präsidenten der Region Grand Est, Jean Rottner. "Wir können dann beispielsweise darüber nachdenken, welche der momentan elf geschlossenen Grenzübergänge zwischen Baden-Württemberg und Frankreich vorsichtig nacheinander wieder geöffnet werden können", sagte der CDU-Politiker. Die Regeln sollten grenzüberschreitend koordiniert, die Grenzmaßnahmen an der deutsch-französischen Grenze so schnell wie möglich zurückgefahren werden, sagte der deutsche Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, Andreas Jung.

+++ 17:58 Bundestagssitzungen bald per Fernschalte? +++
Um den Bundestag auch bei einem coronabedingten Ausfall vieler Abgeordneter handlungsfähig zu halten, wird jetzt die Möglichkeit eines "Hybrid-Parlaments" geprüft. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble habe in einer Runde mit den Fraktionsvorsitzenden ein Modell vorgeschlagen, bei dem Abgeordnete, die nicht an einer Sitzung teilnehmen könnten, über eine Art Fernbedienung von zuhause aus mit abstimmen dürfen, sagte FDP-Fraktionschef Christian Lindner. Dies solle nun in einer Arbeitsgruppe mit den Parlamentarischen Geschäftsführern geprüft werden.

bcf3c48af06070b4797f1dcd3a65c0f5.jpg

Christian Drosten und sein Forschungsteam haben neue Erkenntnisse zum Coronavirus gewonnen.

(Foto: dpa)

+++ 17:32 Drosten: Hinweis auf Hintergrundimmunität gegen Corona +++
Milde oder symptomlose Corona-Verläufe könnten nach Ansicht des Berliner Virologen Christian Drosten mit früheren Infektionen mit Erkältungs-Coronaviren zusammenhängen. Unter Berufung auf eine Studie eines Charité-Kollegen bekräftigte der Wissenschaftler im NDR-Podcast, dass eine gewisse Immunität in der Bevölkerung zu bestehen scheine. Drostens Team hätte bei Untersuchungen von Abwehrzellen in Proben aus der Zeit vor der Pandemie gesehen, dass bei 34 Prozent der Patienten reaktive T-Zellen vorlagen, die bestimmte Teile des neuen Coronavirus sozusagen erkannten. Drosten warnte: Man dürfe nun keinesfalls schließen, dass ein Drittel der Bevölkerung immun sei. Weitere Erklärungen für milde oder symptomlose Verläufe seien auch, dass die Betroffenen anfangs weniger Viren abbekommen haben oder insgesamt in besserer Verfassung sind.

+++ 17:18 USA: Zahl der Covid-19-Toten steigt auf mehr als 50.000 +++
Die Zahl der Corona-Toten in den USA hat die Marke von 50.000 überschritten. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität starben inzwischen mehr als 50.030 Menschen an den Folgen einer Infektion. Die USA sind mit großem Abstand das Land mit den meisten bestätigten Corona-Toten weltweit.

+++ 17:09 Erstmals seit einem Monat: Südkorea meldet keine neue Toten +++
Südkorea hat zum ersten Mal seit einem Monat keinen neuen Covid-19-Todesfall gemeldet. Wie ABC News berichtet, hat die zuständige Behörde zudem nur sechs neue Infektionen bekannt gegeben. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität liegt die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen aktuell bei 10.708.

+++ 16:53 Berliner Bezirk will Straßen fürs Spielen sperren +++
Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will ab dem 1. Mai bis zu 30 Straßen an Sonn- und Feiertagen für Fahrzeuge sperren. In der Zeit von 12 bis 18 Uhr sollen die Straßen in der Nähe von Spielplätzen zum Spielen und für Fußgänger freigegeben werden, wie das Bezirksamt mitteilte. "Dem Bewegungsdrang von Kindern kann hier unter den Bedingungen des Infektionsschutzes besser nachgegeben werden", heißt es in einer Mitteilung des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters Knut Mildner-Spindler von den Linken. Anwohner dürften die Straßen laut einer Sprecherin aber noch passieren. Demnach will Friedrichshain-Kreuzberg ab dem 27. April in einem öffentlichen Aufruf dafür werben, dass sich Nachbarschaftsinitiativen für die Durchführung der Sperrungen engagieren.

+++ 16:22 Merkel ruft zu Spenden für Impfstoff-Forschung auf +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich an einem Spendenaufruf für die Corona-Forschung beteiligt. Für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus, aber auch für Therapeutika und Diagnosemethoden sei noch eine "beachtliche finanzielle Lücke" von acht Milliarden Euro zu schließen, sagte sie in einem Livestream der Weltgesundheitsorganisation (WHO). "Ich rufe alle auf, dieses große globale Ziel zu unterstützen". Merkel erklärte, alle müssten mit der Pandemie leben, bis ein Impfstoff gefunden sei. Es sei wichtig, dass das Serum dann "in alle Teile der Welt" verteilt werde. "Das wird eine große Kraftanstrengung sein." Die WHO-Schalte dient der Vorbereitung einer entsprechenden EU-Geberkonferenz am 4. Mai, bei der Merkel Co-Gastgeberin ist. Die EU-Kommission will dabei mindestens 7,5 Milliarden Euro für einen Impfstoff sammeln.

+++ 16:09 Drohender Maskenmangel in Spanien wegen Dumping-Preis +++
Im von der Corona-Krise besonders hart getroffenen Spanien könnten Schutzmasken und auch Desinfektionsgel bald noch knapper werden, nachdem der Staat Preisobergrenzen festgesetzt hat. Die maximal zulässigen Höchstpreise wurden eingeführt, um Wucher zu verhindern. Einfache Masken dürfen demnach nicht mehr als 96 Cent und ein Fläschchen Desinfektionsgel mit 150 Millilitern maximal 3,15 Euro kosten. "Ich kaufe die Masken für 1,21 Euro ein. Wie soll ich sie da für 0,96 Euro verkaufen", zitierte die Zeitung "El Mundo" Miriam Gómez, Inhaberin eines Geschäfts. Sie sei ja bereit, einige Zeit zum Einkaufspreis zu verkaufen, aber nicht darunter. Dasselbe gelte für Desinfektionsgel. Ähnlich äußern sich auch Hersteller von Masken. "Bei diesem Preis kommen wir nicht zurecht, es lohnt sich nicht, und einige Betriebe werden aus der Produktion aussteigen", zitierte die Zeitung Stimmen aus dem Dachverband der spanischen Textilindustrie.

+++ 15:42 Ministerium: Familienbesuche sind triftige Reisegründe +++
Trotz der Reisebeschränkungen in der Corona-Krise sollen Familienbesuche laut Bundesinnenministeriums auch über Grenzen hinweg möglich bleiben. Es habe in den vergangenen Wochen schwierige Einzelfälle gegeben, die sich stark auf das Familienleben ausgewirkt hätten - etwa wenn Ehegatten sich besuchen wollten oder Eltern ihr Kind. Die Bundespolizei habe deshalb am 17. April einen Erlass erhalten, wonach es sich bei einer Reise zu Familienangehörigen um einen triftigen Einreisegrund handelt. Das gelte auch für eingetragene Lebenspartnerschaften. "Aber das ist mitnichten eine Lockerung, sondern das ist eine Klärung bestimmter Einzelfälle, um familiäre Härten zu vermeiden." Aus Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus bestehen an deutschen Außengrenzen weiterhin umfassende Kontrollen und Einreiseverbote. Ausnahmen gibt es etwa für den Warenverkehr und für Pendler.

+++ 15:24 Nach Nikotin-Studie: Frankreich will Hamsterkäufe verhindern +++
Frankreich hat den Verkauf von Nikotin-Pflastern und anderen Ersatzprodukten vorerst eingeschränkt, um Hamsterkäufe zu verhindern. Grund seien "gesundheitliche Risiken durch exzessiven Konsum oder Missbrauch nach Medienberichten über eine möglicherweise schützende Wirkung von Nikotin" vor der Lungenkrankheit Covid-19, hieß es in einem veröffentlichten Dekret. Der Verkauf von Nikotinpflastern, -kaugummis oder anderen Ersatzstoffen im Internet wird dem Dekret zufolge ganz untersagt. Apotheken dürfen bis zum 11. Mai nur noch Mengen abgeben, die für eine einmonatige Behandlung der Nikotinsucht reichen. Gesundheitsminister Olivier Véran rief die Franzosen auf, sich nicht mit den Pflastern einzudecken. Er erinnerte daran, dass es "jedes Jahr 70.000 Tote durch Tabak in Frankreich gibt".

+++ 15:10 Bremen setzt bei Maskenpflicht auf "Einsichtsfähigkeit" +++
Das Bundesland Bremen setzt bei der ab Montag geltenden Maskenpflicht vor allem auf die Vernunft der Bürger. Im Wesentlichen vertrauten die Behörden auf "die Einsichtsfähigkeit" der Menschen, betonte Bürgermeister Andreas Bovensculte nach einer Senatssitzung. Kontrollen oder Bußgelder werde es anfangs deshalb nicht geben. Das werde in Deutschland im Allgemeinen bei den meisten Regeln so gehandhabt, sagte der SPD-Politiker. "Auch sonst im Leben stellen wir nicht hinter jeden Bürger einen Polizisten." Es werde allerdings beobachtet, wie die Verpflichtung befolgt werde. Sollte es sich als nötig erweisen, komme auch die Einführung von "Verwarngeldern" in Frage. "Aber eigentlich setzen wir auf die Einsicht der Menschen."

+++ 15:00 Online-Antrag für Entschädigungen bei Corona-Einbußen +++
Wer wegen der Corona-Krise einen Verdienstausfall erleidet, kann seine Entschädigung in den meisten Bundesländern künftig online beantragen. Ab nächster Woche sollen Arbeitgeber und Selbstständige auf der Seite www.ifsg-online.de alle erforderlichen Angaben machen und Nachweise hochladen können, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Das Verfahren wurde gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium entwickelt. Nach und nach teilnehmen wollen nach Angaben des Bundesinnenministeriums neben Nordrhein-Westfalen auch Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Ein Anrecht auf Entschädigung hat, wer unter Quarantäne gestellt wird oder wegen einer eigenen Infektion nicht arbeiten darf und deshalb einen Verdienstausfall erleidet. Seit Ende März gilt die Regelung auch für Menschen, die wegen Kita- oder Schulschließungen ihre Kinder betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können.

+++ 14:40 Nach Trump-Aussage: Warnung vor Einnahme von Desinfektionsmitteln +++
Der britische Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser sieht sich gezwungen, vor der Einnahme von Desinfektionsmitteln zur Behandlung des Coronavirus zu warnen. "Unter keinen Umständen" sollten Desinfektionsmittel in den menschlichen Körper verabreicht werden - weder durch Einnahme oder Injektion noch auf irgendeine andere Weise, erklärt das Unternehmen, zu dessen Marken Sagrotan gehört. Der Hinweis wurde nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump veröffentlicht, der bei seiner gestrigen Pressekonferenz im Weißen Haus Forscher unter anderem dazu ermuntert hatte, Möglichkeiten zu prüfen, Menschen direkt Desinfektionsmittel zu spritzen. Reckitt Benckiser zog keinen Zusammenhang zwischen dem Hinweis und Trumps Äußerungen. Das Unternehmen erklärte lediglich, aufgrund von Spekulationen und "Aktivitäten in sozialen Medien" habe es Anfragen zur internen Verabreichung von Desinfektionsmitteln gegeben. Auch die Katastrophenschutzbehörde im US-Bundesstaat Washington sprach eine Warnung vor der Einnahme von Desinfektions- oder Reinigungsmitteln aus. "Machen Sie eine schlechte Situation nicht schlimmer", erklärte die Behörde.

Mehr zu Trumps Pressestatement lesen Sie hier.

+++ 14:33 Brandenburg lässt wieder Demos bis zu 50 Teilnehmern zu +++
Brandenburg lockert die Regeln für Demonstrationen noch einmal. In dem Bundesland sind ab 4. Mai wieder Versammlungen im Freien bis zu 50 Teilnehmern möglich. Das beschloss das Kabinett im Rahmen einer Telefonkonferenz. Dafür ist allerdings in jedem Einzelfall die Genehmigung der jeweils zuständigen Behörde notwendig. Seit einer Woche waren schon Demos mit bis zu 20 Menschen wieder erlaubt.

+++ 14:23 Bundesregierung verhandelt mit Apple über Corona-App +++
Die Bundesregierung verhandelt mit Apple über Voraussetzungen für eine Corona-Tracing App. Dabei gehe es darum, dass das Unternehmen die Schnittstelle öffne, um die Nutzung einer App zu ermöglichen, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer. Die App soll Smartphone-Nutzern anzeigen, ob sie mit Corona-Infizierten in Kontakt gekommen sind. "Wir brauchen den Schnittstellenzugang", sagte Demmer. Apple und Google hätten angekündigt, dass sie dies bis Mai ändern würden, was die Bundesregierung begrüße. Beide Konzerne wollen nach eigenen Angaben ihre Betriebssysteme für Handys kompatibel machen, um den Erfolg der Corona-Apps zu ermöglichen. Allerdings hatte es in der Bundesregierung zuvor geheißen, dass es anders als mit Google bei Apple Probleme bei der Öffnung der Schnittstelle gebe.

+++ 14:17 Merkel bei heutiger WHO-Onlinekonferenz zu Covid-19-Forschung +++
Auf Einladung der WHO nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel noch heute an einer Videokonferenz mit weiteren Staats- und Regierungschefs teil. Im Rahmen der presseöffentlichen Videokonferenz wollen Gesundheitsorganisationen eine internationale Initiative zur Erforschung und Entwicklung von Impfstoffen und Arzneimitteln gegen das Coronavirus sowie von Diagnosemöglichkeiten vorstellen. Auch werde es einen Aufruf zur Finanzierung der Arzneimittel-Entwicklung geben.

+++ 14:00 Biden befürchtet Verschiebung der US-Wahl +++
Der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden, befürchtet eine Verschiebung der US-Wahl durch Präsident Donald Trump. "Er wird irgendwie versuchen, die Wahl nach hinten zu verschieben, er wird irgendeine Begründung finden, warum sie nicht abgehalten werden kann", sagte Biden. Der frühere Vize-Präsident von Barack Obama verwies dabei auf die Drohung Trumps, sein Veto gegen Nothilfen für die US-Post einzulegen. Dies sei ein Beispiel für die Absicht des Präsidenten, "alles zu tun, was er kann, um es den Menschen sehr zu erschweren, wählen zu gehen", sagte der 77-Jährige. Hintergrund: Experten sehen in der Briefwahl eine gute Alternative zum klassischen Urnengang, um die Ausbreitung des Coronavirus während der Abstimmung zu verhindern. Trump hingegen argumentiert, dass das Wählen per Post das Wahlbetrugsrisiko erhöhe.

Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 13:55 Ramelow kritisiert uneinheitliches Vorgehen +++
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich über das uneinheitliche Vorgehen der Länder bei der Bekämpfung des Coronavirus beschwert. "Es läuft nicht so synchron wie ich es mir gewünscht hätte", sagte er. Als Beispiel nannte der Politiker der Linken die Maskenpflicht. Diese sei zuerst von einzelnen Bundesländern wie Sachsen und Bayern im Alleingang beschlossen worden. Inzwischen gilt sie in allen 16 Bundesländern. "Da hätten wir zusammen in der Video-Schalte sagen sollen: Wir machen das jetzt", sagte Ramelow. Einen Eindruck der Geschlossenheit habe man so nicht vermitteln können.

+++ 13:45 Medien: Italien lockert Anti-Corona-Maßnahmen +++
Italien will Medienberichten zufolge seine Anti-Corona-Maßnahmen in den kommenden vier Wochen schrittweise lockern. So sollen Unternehmen, die land- und forstwirtschaftliche Geräte herstellen, bereits am 27. April wieder den Betrieb aufnehmen dürfen. Baustellen sowie die Textil- und Modebranche sollen laut "Corriere della Sera" am 4. Mai wieder den Betrieb aufnehmen, eine Woche später dürften Geschäfte wieder öffnen. Bars, Restaurants und Friseure dürfen ab dem 18. Mai wieder Kunden empfangen. Die Regierung bestätigte die Berichte zunächst nicht. Während der schrittweisen Lockerung gelten aber weiterhin strenge Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln. Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 40 Quadratmetern dürfen demnach jeweils nur einen Kunden empfangen. Kunden in Bars und Restaurants müssen einen Meter Abstand einhalten. Zudem sollen die Klimaanlagen nicht eingeschaltet werden, da diese zur Verbreitung des Virus beitragen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 13:41 NRW: "Wir sind nicht vorgeprescht" +++
Wen hat Kanzlerin Angela Merkel gemeint, als sie davon sprach, einige Bundesländer seien bei den Lockerungen "zu forsch". NRW fühlt sich jedenfalls nicht angesprochen. Vorwürfe, man sei beim Zurückschrauben der Kontakteinschränkungen vorgeprescht, weist das Land zurück. "Nordrhein-Westfalen war so bundestreu (..) wie nur wenige Bundesländer", sagt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Die Landesregierung habe sich "zu 100 Prozent" an die Beschlüsse von Bund und Länder zu den Lockerungen gehalten - mit Ausnahme etwa von Möbelhäusern. In NRW konnten die Kunden seit letztem Montag wieder in die Läden und auch, im Gegensatz zu anderen Bundesländern, in Möbel- und Babyfachmärkte mit größeren Verkaufsflächen. Dies habe sich nach seinen Erkenntnissen nicht auf das Infektionsgeschehen ausgewirkt, betonte Laumann.

+++ 13:34 Türkei: Heimflüge für festsitzende Deutsche +++
Für Deutsche, die wegen der Corona-Krise in der Türkei festsitzen, gibt es nach Auskunft der Konsulate kurzfristig einige weitere kommerzielle Flüge nach Hause. Die Fluggesellschaft SunExpress werde am 27., 28., 29. und 30. April Flüge aus Ankara und Izmir anbieten. Am 5., 6. und 7. Mai sollen Flüge aus Adana, Ankara, Antalya und Izmir starten, heißt es auf der Webseite der deutschen Vertretungen in der Türkei. Wie bei einigen kurzfristig angesetzten Flügen zuvor, müssen Interessierte sich die Tickets wieder selber online buchen. Die Konsulate helfen demnach mit "Unterstützungsschreiben" - beispielsweise für Menschen im Alter unter 20 Jahren oder ab 65 Jahren, die in der Türkei in der Corona-Krise einem Ausgehverbot unterliegen. "Ob es zeitnah weitere Reisemöglichkeiten geben wird, ist nicht bekannt", heißt es weiter.

+++ 13:21 Gottesdienste in Bayern ab 4. Mai unter Auflagen erlaubt +++
Unter strengen Auflagen sollen öffentliche Gottesdienste in Bayern ab dem 4. Mai trotz der andauernden Corona-Krise wieder erlaubt sein. Dies teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag am Rande einer Landtagssitzung in München mit.

*Datenschutz

+++ 13:15 Polen lässt Schulen und Universitäten geschlossen +++
Als Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus verlängert Polen die Schließung von Kindergärten, Schulen und Universitäten bis zum 24. Mai. Die epidemiologischen Bedingungen ließen eine Wiedereröffnung noch nicht zu, sagte Bildungsminister Dariusz Piontkowski. Das schriftliche Abitur werde in diesem Jahr am 8. Juni beginnen, die mündlichen Prüfungen entfallen. Für die Schüler aller Schulformen soll es weiterhin Fernunterricht geben.

+++ 13:12 Über 100 Millionen neue Schutzmasken angekommen +++
Angesichts der Corona-Epidemie ist weiterer Nachschub an Schutzausstattung für das medizinische Personal über den Bund beschafft worden. Insgesamt seien inzwischen 108 Millionen Schutzmasken nach Deutschland gekommen und zum großen Teil verteilt worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Solches Material ist weltweit knapp. Die Bundesregierung war deswegen im März in eine ergänzende zentrale Beschaffung eingestiegen und hat auch regelmäßige Luftfrachtkapazitäten ins wichtige Herstellerland China reserviert.

+++ 12:59 Spanien schöpft Hoffnung +++
In Spanien ist die Zahl der neuen Corona-Todesfälle auf den niedrigsten Stand seit einem Monat gesunken. Innerhalb von 24 Stunden seien 367 Menschen an Covid-19 gestorben, teilte die Regierung mit. Insgesamt starben seit Ausbruch des Virus in Spanien 22.524 Menschen, das ist weltweit die dritthöchste Opferzahl nach den USA und Italien.

+++ 12:56 Schulze für "Innovationsprämie"+++
In der Diskussion über weitere Staatshilfen für die Autobranche hat sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze für eine "Innovationsprämie" ausgesprochen. "Eine Innovationsprämie für Autohersteller zur Förderung von Autos mit alternativen Antrieben kann ich mir gut vorstellen", sagte die SPD-Politikerin. "Sinnvoll wären etwa auch Prämien für die Autoflotten sozialer Dienste, die auf Elektroautos umsteigen."

+++ 12:39 Wirbel um Medikament Remdesivir +++
Frühe Studiendaten zur Therapie der Lungenkrankheit Covid-19 mit dem Medikament Remdesivir sorgen für Wirbel. Die Wirkung des ursprünglich gegen Ebola entwickelten US-Präparats wird derzeit weltweit untersucht. Kurzzeitig führte ein Bericht auf der Seite der WHO nun zu Unsicherheit. Dort war eine Studie zusammengefasst worden, wonach das Mittel keinen Erfolg brachte. Hersteller wie Mediziner warnen nun vor voreiligen Schlüssen. Das Medikament habe bei Patienten in der München Klinik Schwabing erste Erfolge gebracht, sagt etwas Clemens Wendtner, Chefarzt der dortigen Klinik für Infektiologie. Nach zurückhaltenden Schätzungen habe die Hälfte seiner Patienten profitiert, so Wendtner. Es sehe danach aus, dass schwer Erkrankte früher von den Beatmungsmaschinen genommen werden könnten. Remdesivir-Herstellerfirma Gilead Sciences wies die Berichte über einen Rückschlag ebenfalls zurück. Es habe keine Genehmigung zur Veröffentlichung des Papiers durch die WHO gegeben. Die Studie sei aufgrund geringer Beteiligung vorzeitig abgebrochen worden, daher seien keine statistisch aussagekräftigen Schlussfolgerungen möglich.

Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 12:38 DFB-Pokalfinale nicht am 23. Mai in Berlin - Termin offen +++
Das DFB-Pokalfinale kann nicht wie geplant am 23. Mai im Berliner Olympiastadion stattfinden. Wie der Deutsche Fußball-Bund nach einer Videokonferenz des Präsidiums mitteilte, bleibt der Wettbewerb aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf unbestimmte Zeit ausgesetzt und der Endspieltermin offen.

+++ 12:29 Spahn pocht auf Kassenfinanzierung von Corona-Tests +++
Gesundheitsminister Jens Spahn will die Krankenkassen bei der Finanzierung der flächendeckenden Coronavirus-Tests einbeziehen. "Ich denke schon, dass es auch eine Verantwortung der Kassen ist, dort mitzuzahlen", so Spahn. Mit Blick auf die Weigerung der AOK, sich entsprechend zu beteiligen, betonte er: "Das entscheidet noch der Gesetzgeber, was die Krankenkassen bezahlen und was nicht." Auch die Finanzierung werde man mit dem Bundestag besprechen. Die Debatte sei "gleichwohl richtig und wichtig", sagte Spahn. Testen sei einer der Schlüssel, warum Deutschland es einigermaßen gut durch die bisherige Krise geschafft habe. Die AOK argumentiert, dass es sich um eine Maßnahme zum allgemeinen Bevölkerungsschutz handle, für die die Länder zuständig seien.

+++ 12:11 Gericht kippt Schulpflicht für Viertklässler in Hessen +++
Viertklässler in Hessen müssen ab Montag doch noch nicht zur Schule. Das damit verbundene Infektionsrisiko mit dem Coronavirus verletzt die Kinder in ihrem Grundrecht auf Gleichbehandlung, urteilte soeben der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel. Nach der hessischen Corona-Verordnung bleiben die Schulen bis einschließlich 3. Mai weitgehend geschlossen. Eine Ausnahme gibt es für Prüfungen. Unter anderem Grundschüler der vierten Klasse sollten zudem bereits ab dem kommenden Montag wieder die Schule besuchen. Der hiergegen gerichtete Eilantrag einer Schülerin hatte nun Erfolg. Die Viertklässler würden einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt als die anderen Grundschulkinder, die erst eine Woche später wieder zur Schule müssten. Prüfungen müssten aber auch die Viertklässler nicht ablegen, und auch sonst gebe es für die Ungleichbehandlung keinen sachlichen Grund. Daher sei das Grundrecht der Kinder auf Gleichbehandlung verletzt, entschied der VGH. Der Eilbeschluss ist unanfechtbar.


+++ 12:06 Bayern: Verstoß gegen Mundschutzpflicht kostet bis zu 5000 Euro +++

Verstöße gegen die Mundschutzpflicht zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus können in Bayern nun bis zu 5000 Euro kosten. Das geht aus dem aktualisierten Bußgeldkatalog hervor. Demnach werden bei fehlendem Mund-Nase-Schutz in Bussen, Bahnen und Geschäften 150 Euro fällig. Besonders teuer wird es für Ladenbesitzer, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt: Hierfür sieht der Bußgeldkatalog eine Zahlung von 5000 Euro vor. Im Kampf gegen das Coronavirus setzen mittlerweile alle Bundesländer auf eine Maskenpflicht in Teilen des öffentlichen Lebens. In Bayern beginnt diese ab Montag im Öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften - ab einem Alter von sechs Jahren. Es reicht aber das Tragen eines Schals oder eines eng anliegenden Tuchs.

+++ 11:57 Schwedens Regierung droht mit Schließung von Restaurants +++
Wegen der Missachtung der Empfehlungen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus droht Schwedens Regierung den bislang geöffneten Gaststätten in Stockholm mit der Schließung. Restaurants und Straßencafés in der Hauptstadt sollten von nun an intensiver überprüft werden, ob sie die Empfehlungen der nationalen Gesundheitsbehörde einhielten, sagte Innenminister Mikael Damberg. Bei den Maßgaben der Behörde handele es sich nicht um Ratschläge, sondern um Richtlinien, die befolgt werden sollten. "Ansonsten werden diese Betriebe geschlossen", machte Damberg klar. In Schweden gelten zwar deutlich freizügigere Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus, weshalb unter anderem Kneipen, Restaurants und Cafés weiter geöffnet sein dürfen. Behörden und Regierung hatten jedoch dringend darum gebeten, dass die Lokale ausreichend Abstand zwischen ihren Gästen gewährleisten und ihre Kunden nur am Tisch bedienen sollten. Ungeachtet dessen hatte es Medienberichten zufolge am Wochenende dichten Andrang in verschiedenen Bars und Restaurants in Stockholm gegeben. Schweden musste gestern mehr als 2000 Covid-19-Todesopfer melden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

*Datenschutz

+++ 11:55 Strände bei Sydney wieder geschlossen +++
Im Großraum der australischen Küstenmetropole Sydney sind drei Strände wenige Tage nach ihrer Öffnung wieder geschlossen worden, weil sich die Menschen nicht an die Corona-Regeln gehalten haben. Der Vorort Randwick hatte erst am Montag Besucher wieder zugelassen - unter der Bedingung, dass nur Sport erlaubt ist und sich nicht mehr als zwei Menschen versammeln. Aber das klappte nicht. Am Freitag wurden die Strände deshalb dichtgemacht. "Wir wollen sie für Sport offenhalten, aber das geht nicht, wenn die Leute herkommen, um einen spaßigen Tag zu haben", sagte ein Sprecher der Stadt.

+++ 11:51 Etwa jeder fünfte New Yorker hatte bereits Corona +++
Die Zahl der Corona-Infizierten in New York ist offenbar viel höher als bisher angenommen: In der US-Metropole infizierte sich  einer Untersuchung zufolge womöglich schon jeder fünfte Bewohner mit dem Virus. Bei einer großangelegten Studie wurden bei 21 Prozent der New Yorker Antikörper gegen den Erreger nachgewiesen, sagte Gouverneur Andrew Cuomo. Im gesamten Bundesstaat New York waren es knapp 14 Prozent. Das würde bedeuten, dass sich in dem Bundesstaat in den vergangenen Monaten rund 2,6 Millionen Menschen angesteckt haben - zehn Mal mehr als die Zahl der positiv ausgefallenen Corona-Tests. Allein in New York City wären es 1,7 Millionen Menschen. "Es ist entscheidend für jeden Bundesstaat, erst einmal genau zu wissen, wie hoch die Infektionsrate ist", sagte Cuomo mit Blick auf die Diskussionen um eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen.

+++ 11:35 Karliczek für Maskenpflicht an Schulen und Samstagsunterricht +++
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat eine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler gefordert - und zwar "überall dort, wo Schülerinnen und Schüler den Abstand nicht einhalten können". Dem "Spiegel" sagte sie, dies sei vor allem im Schulbus, auf dem Weg ins Gebäude und auf den Fluren der Fall. Auch für Erstklässler müsse eine solche Maskenpflicht greifen, so Karliczek. Zudem zeigte sie sich offen dafür, Schülerinnen und Schüler samstags zu unterrichten, um den bisherigen Stundenausfall durch die Corona-Krise zu kompensieren. "Das Schuljahr sollte für die Kinder kein verlorenes Schuljahr werden", betonte sie. "Und wenn es besser ist, dass Kinder abwechselnd zur Schule gehen, also nur jeden zweiten Tag, wird man womöglich den Samstag brauchen, um alle dreimal pro Woche zu unterrichten."

*Datenschutz

 

+++ 11:25 Fast 185.000 Covid-19-Tote weltweit +++
Fast 2,7 Millionen Menschen weltweit haben sich im Laufe der vergangenen Monate mit dem Coronavirus infiziert. Nachweislich, denn wie hoch die weltweite Dunkelziffer ist, weiß niemand. Rund 185.000 Menschen starben bislang an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

+++ 11:03 WHO Europa lobt "starke Führung" durch Merkel und Spahn +++
Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn in der Corona-Krise gelobt. "Was wir sehen, ist, dass die Gesundheitssysteme, die ohnehin schon vor der Pandemie am stärksten aufgestellt waren, jetzt auch am besten damit umgehen", sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge im ZDF. "Das haben wir natürlich auch in Deutschland unter der starken Führung von Gesundheitsminister Spahn und der Bundeskanzlerin und das kann nur gelobt werden." Kluge mahnte aber auch, dass Länder bei Lockerungen immer so vorgehen sollten, "dass sie das Gesundheitssystem immer auf eine zweite Welle auch vorbereiten".

+++ 10:52 "Corona-Luftbrücke" beendet +++
Gut fünf Wochen nach Beginn der Rückholaktion der Bundesregierung ist die vorerst letzte Maschine der "Corona-Luftbrücke" in Deutschland gelandet. Der vom Auswärtigen Amt gecharterte Flieger kehrte am Morgen aus dem südafrikanischen Kapstadt zurück. Damit ist der größte Teil der umfangreichsten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik abgeschlossen. Insgesamt waren um die 240.000 Menschen aus verschiedenen Ländern zurückgekehrt. Die deutschen Botschaften weltweit kümmern sich jetzt in einer zweiten Phase um die noch im Ausland verbliebenen Einzelfälle.

+++ 10:36 RKI: Lockerungen erst, wenn nur noch wenige Hundert Fälle pro Tag +++
Der Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts, Lars Schaade, spricht von einer paradoxen Situation in Deutschland: In der Pandemie stehe Deutschland gut da, man habe viel erreicht. Dies führe aber dazu, dass viele Menschen die verhängten Auflagen infrage stellten. Aber: "Wir dürfen jetzt nicht nachlässig werden", mahnt Schaade. "Dies darf nicht zu einem Erdrutsch an weiteren Lockerungen führen." Die Kontaktsperren und Abstandsregeln müssten eingehalten werden. "Ich würde sagen, dass es erforderlich ist, dass diese Fallzahlen auf wenige Hundert pro Tag sinken, bevor man dann über eine weitgehende Lockerung der Maßnahmen nachdenken kann", so der RKI-Vizechef. Erst "wenn es nur noch wenige Fälle sind - ein bis zwei Fälle die Woche – dann reicht es aus, wenn man diese Fälle schnell identifiziert und eine Kontaktsuche macht", meint Schaade. In Bayern sei es so gelungen, diesen Cluster auf diese Weise einzugrenzen. "Solange diese Werte noch nicht so niedrig sind, wird es notwendig sein, noch zusätzliche gesellschaftsbezogene Maßnahmen zu ergreifen, damit das Virus nicht wieder beginnt, sich explosionsartig zu vermehren." Man müsse "eine Balance finden, zwischen Maßnahmen, so wie sie gesellschaftlich angemessen und akzeptiert sind und dem R-Wert."

+++ 10:32 RKI: Viel mehr testen +++
Das Robert-Koch-Institut empfiehlt laut Instituts-Vizeleiter Lars Schaade, dass jeder, der Atemwegsbeschwerden – und seien es nur Halsschmerzen - hat, auf Covid-19 getestet wird. "Sobald Atemwegssymptome bestehen, sollte auch ein Test durchgeführt werden", so Schaade. Es gebe genügend Testkapazitäten, die Erkältungssaison sei vorbei und man werde mehr Treffer erwarten können.

+++ 10:30 Stimmung unter deutschen Unternehmen "katastrophal" +++
Die Stimmung in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im April wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie weitaus deutlicher als erwartet eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 74,3 (März revidiert: 85,9) Punkte, was der niedrigste Stand in der bis 2005 zurückreichenden Reihe ist. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Rückgang auf 80,0 Punkte prognostiziert. Für März war ursprünglich ein Stand von 86,1 Punkten gemeldet worden. "Die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft mit voller Wucht", kommentierten die Konjunkturforscher die Daten. "Einen stärkeren Rückgang hat es noch nicht gegeben", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest. "Die Stimmung unter den deutschen Unternehmen ist katastrophal."

*Datenschutz

 

+++ 10:12 Studie: Sind Kinder gegen Corona immun? +++
Unter Federführung der Uniklinik Heidelberg soll eine Studie jetzt herausfinden, inwiefern Kinder in Baden-Württemberg vom Coronavirus betroffen sind und wie umfangreich sie das Virus verbreiten. Aktuelle Untersuchungen aus China und auch das aktuelle Bulletin des Robert-Koch-Instituts in Berlin legen nahe, dass Kinder genau wie Erwachsene an Covid-19 erkranken und das Virus auch übertragen können. Bei der Heidelberger Studie werde nun jeweils ein Kind im Alter zwischen eins und zehn Jahre und ein Elternteil untersucht, erklärte Prof. Georg Hoffmann, der Chef der Heidelberger Kinderklinik. 2.000 Haushalte sollen in den Test einbezogen werden. Voraussetzung: Die Probanden dürfen nicht bereits positiv auf Corona getestet worden sein.

+++ 09:53 "Wirtschaftsweise" warnen vor Geld-Verschleuderung +++
Der Chef der "Wirtschaftsweisen", Lars Feld, warnt die Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus vor Übertreibungen. Er sagte dem "Handelsblatt": "Vor allem das, was aktuell diskutiert wird, ist problematisch. Man hat den Eindruck, jede Branche wolle spezifisch unterstützt werden." Das Gastgewerbe wolle den ermäßigten Mehrwertsteuersatz, der jetzt beschlossen sei. Die Autoindustrie fordere wieder eine Abwrackprämie, der Handel Konsumgutscheine. "Das könnte man fast beliebig fortführen - wer hat noch nicht, wer will noch mal." Ginge man diesen Weg weiter, werde man das hinterher finanzpolitisch kaum mehr einfangen können, warnte Feld. Dies gelte auch für sozialpolitische Maßnahmen, wie die Anhebung des Kurzarbeitergeldes oder die Verlängerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes.

+++ 09.45 Frankreichs Parlament besiegelt Hilfspaket +++
Das französische Parlament hat in der Corona-Krise ein Hilfspaket von 110 Milliarden Euro abgesegnet. Nach der Pariser Nationalversammlung nahm auch der Senat den "Notfallplan" der Regierung mit breiter Mehrheit an. Er soll die "wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise" lindern, wie es in dem aktualisierten Budget für das laufende Jahr heißt.

*Datenschutz

+++ 09.40 Ramelow gegen Pläne zur Fortsetzung der Fußball-Bundesliga +++
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die Pläne zur Fortsetzung der Fußball-Bundesliga im Mai kritisiert. "Ich bin dagegen, dass wir zuerst diejenigen privilegieren, die am meisten Geld auf den Tisch legen", sagte der Ministerpräsident. Grundsätzlich unterstrich Ramelow: "Beim Wiedereintritt in den Alltag sollten wir uns nicht mit Geschwindigkeit überbieten." Maßgeblich sei, was zur Eindämmung des Coronavirus helfe, so der Linken-Politiker.

+++ 09:33 Bayerische Häftlinge nähen Masken +++
Häftlinge in bayerischen Gefängnissen sollen jährlich bis zu sieben Millionen einfache Mund-Nase-Masken produzieren. Das Land rüstete bereits die Werkstätten mehrerer Justizvollzugsanstalten mit 65 Schnell-Nähmaschinen im Gesamtwert von etwa 150.000 Euro aus. Wie das Justizministerium mitteilt, ist die Produktion, an der sich mehr als 100 gefangene Frauen und Männer beteiligen, in Zusammenarbeit mit Firmen der Textilindustrie organisiert worden.

+++ 09:20 Deutschland: 100 neue Todesfälle über Nacht +++
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten hat sich über Nacht auf 150.811 erhöht. Allerdings ist nur noch jeder Dritte auch noch aktuell infiziert, fast 100.000 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Die Zahl der Toten erhöhte sich auf 5369.

+++ 08:55 "Kitzloch"-Wirt entschuldigt sich - ein bisschen +++
Das österreichische Ischgl war einer der Corona-Hotspots Europas. Von hier aus verbreitete sich das Virus in viele Regionen und Länder des Kontinents. Bereits Anfang März war Covid-19 in Ischgl ausgebrochen, aber die Skilifte, die Hotels und Bars blieben noch tagelang geöffnet. Besonders in der Après-Ski-Bar "Kitzloch" sollen sich Dutzende Urlauber infiziert haben. Kitzloch-Wirt Bernhard Zangerl gesteht nun: "Es wäre sinnvoller gewesen, früher zu schließen." Er und auch andere hätten sich aber auf die Behörden und die Anweisungen der Ärzte verlassen, sagte Zangerl der "Bild"-Zeitung. Die hätten nach dem ersten Corona-Fall gesagt, dass Zangerl nur seine Bar desinfizieren und die Mitarbeiter austauschen solle. "Im Nachhinein lässt es sich natürlich anders einschätzen", so Zangerl.

+++ 08:44 Spahn: "Ungewisse und unsichere Lage" +++
Nach den ersten Lockerungen der Alltagsbeschränkungen in der Corona-Krise weist Gesundheitsminister Jens Spahn auf weiter lauernde Risiken hin. Nach wie vor herrsche eine "ungewisse und unsichere Lage", auch wenn die Dynamik der Infektionen hierzulande gebremst worden sei, so Spahn. Einer der wichtigsten Schlüssel auf dem Weg in einen "neuen Alltag" sei nun die geplante Smartphone-Warn-App zur Nachverfolgung möglicher Ansteckungsketten. Dabei werde digital nachvollzogen, was heute schon analog die Gesundheitsämter auf Basis geltenden Rechts machten. Daher werbe er in der Diskussion über den Datenschutz und die Datensicherheit für einen "pragmatischen Ansatz". Zum Thema Mund-Nase-Schutz sagte Spahn, wichtig sei der korrekte Umgang mit solchen Alltagsmasken aus Stoff, etwa eine korrekte und regelmäßige Desinfektion. Engpässe sieht er nicht: Das Angebot für solche Alltagsmasken sei nach seinem Eindruck gut, sowohl online als auch im normalen Handel.

Mehr zur App lesen Sie hier.

+++ 08:19 Ryanair-Chef O'Leary: Wir haben genug Geld +++
Der Chef des irischen Billigfliegers Ryanair, Michael O'Leary, gibt sich zuversichtlich. "Wir sind mit fast vier Milliarden Euro Cash in der Bilanz in die Krise gegangen. Selbst wenn wir bis Ende des Jahres keine Umsätze haben sollten, haben wir noch ausreichend Geld, vor allem, nachdem in den meisten EU-Ländern Unterstützungsmaßnahmen wie Kurzarbeitergeld eingeführt wurden", sagte er dem "Handelsblatt". Zugleich schloss er aus, Staatshilfe zu beantragen und ergänzte: "Wir sind nicht der Meinung, dass irgendeine Fluggesellschaft staatliche Unterstützung bekommen sollte." Es leuchte ihm nicht ein, warum eine Airline noch Staatshilfen benötige, wenn man Kurzarbeit nutzen könne. Die Lufthansa verhandelt unterdessen über ein Hilfspaket, das sich Insidern zufolge auf ein Volumen von fast zehn Milliarden Euro für den gesamten Konzern belaufen wird. O'Leary sagte dazu: "Ich denke, dass Fluggesellschaften wie Lufthansa und Air France die Covid-Krise nutzen, um sich mit unglaublich hohen Summen vom Staat zu bereichern."

Mehr zur Lage bei der Lufthansa lesen Sie hier.

+++ 07:45 US-Experte: Sonnenlicht tötet offenbar das Coronavirus +++
Direkte Sonnenbestrahlung soll nach Angaben eines US-Regierungsberaters zum raschen Sterben des neuartigen Coronavirus führen. Wissenschaftler der Regierung hätten in einem Experiment beobachtet, dass UV-Strahlen anscheinend den Erreger schnell töten, sagte William Bryan, Wissenschafts- und Technologieberater des Heimatschutzministeriums. Die mutmaßlich tödliche Wirkung von UV-Strahlen auf den Erreger Sars-CoV-2 sei sowohl bei Verbreitung des Virus in der Luft als auch auf Oberflächen festgestellt worden, führte Bryan aus. Er schürte damit die Hoffnungen, dass die Ausbreitung des Erregers in den Sommermonaten nachlassen könnte. Das Experiment mit den UV-Strahlen fand laut Bryan im Nationalen Zentrum für die Analyse von Bio-Verteidigung und Gegenmaßnahmen im US-Bundesstaat Maryland statt. Die Untersuchung wurde aber bislang nicht veröffentlicht und muss noch von anderen Wissenschaftlern bewertet werden. Eine Schlüsselfrage dabei ist, welche Intensität und Wellenlänge das UV-Licht hatte und ob das Experiment die natürlichen Lichtverhältnisse im Sommer korrekt abbildete.

+++ 07:40 1,6 Millionen Haushalte zahlten April-Miete nicht +++
Die Zahl der säumigen Mieter ist sprunghaft gestiegen. Dies jedenfalls behauptet das Umfrage-Unternehmen Civey, das für den Eigentümerverband Haus & Grund eine, nach eigenen Angaben repräsentative, Befragung vorgenommen hat. Demnach kamen im April 6,9 Prozent der Mieter ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nach. Das entspreche bundesweit etwa 1,6 Millionen Haushalten. Normalerweise liege die Zahl zwischen 2,0 und 2,5 Prozent.

+++ 07:29 Ölpreis steigt weiter kräftig +++
Wer in den vergangenen 48 Stunden auf steigende Ölpreise gesetzt hat, darf sich weiter freuen. Die Ölpreise setzen auch heute ihre deutliche Erholung vom Vortag fort. Ausschlaggebend sind aktuell jedoch keine Entspannungen bei Nachfrageschwäche und Angebotsüberfluss, vielmehr sorgen die politischen Spannungen zwischen den USA und Iran für steigende Risikoprämien bei Rohöl. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent jetzt 22,48 Dollar. Das waren 1,15 Dollar mehr als am Vortag. Die US-Sorte WTI wurde je Barrel zu 17,70 Dollar gehandelt. Sie kostete damit 1,20 Dollar mehr als am Donnerstag. Immer noch notiert Öl allerdings damit auf einem sehr niedrigen Niveau.

Rohöl WTI
Rohöl WTI 40,25

+++ 07:25 Berlin setzt auf Fassaden-Kino +++
Die Kinos sind bundesweit geschlossen. Einige Berliner können nun trotzdem Filme im Großformat gucken - vom eigenen Fenster oder Balkon aus. Das Projekt "Window Flicks" organisiert in abwechselnden Innenhöfen ein Fassadenkino. Am Donnerstagabend lief "Loving Vincent" über den Künstler Vincent van Gogh auf einer Hauswand.

5c94ce70647388cf87137a39492b2242.jpg

Fassaden-Kino in Berlin.

(Foto: dpa)

 

+++ 07:02 Pandemie erreicht Brasilien mit voller Wucht +++
Brasilien muss erstmals mehr als 400 Todesfälle durch das Coronavirus innerhalb von 24 Stunden vermelden. Nach den Zahlen des Gesundheitsministeriums in Brasília lag die Zahl der Verstorbenen zwischen Mittwoch und Donnerstag bei 407. Das ist die höchste Zahl für diesen Zeitraum seit Beginn der Covid-19-Pandemie. Insgesamt sind in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 3313 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Fast 50. 000 Infizierte wurden in dem größten Land Lateinamerikas inzwischen registriert; die tatsächlichen Zahlen dürften unter anderem aufgrund fehlender Tests weitaus höher liegen.

+++ 06:55 Bald wieder über drei Millionen Arbeitslose? +++
Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hält einen Anstieg der Arbeitslosenzahl auf über drei Millionen für möglich. "Die nächsten Monate werden sehr schwierig", sagt IAB-Analysechef Enzo Weber. "Wenn es ungünstig läuft, könnten die Arbeitslosenzahlen 2020 vorübergehend wieder über die Drei-Millionen-Grenze steigen." Erst gestern mussten die USA erneut 4,4 Millionen neue Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe vermelden. Damit haben innerhalb eines Monats fast 27 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten ihren Job verloren.

Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 06:25 Ärztepräsident: Vergabe von Impfstoff früh planen +++
Ärztepräsident Reinhardt hat frühzeitige Planungen für die Vergabe eines Impfstoffs gegen das Coronavirus angemahnt. Schon jetzt müssten Konzepte für eine "gestaffelte Verteilung" des Serums entwickelt werden, sagte der Präsident der Bundesärztekammer der Funke Mediengruppe. Besonders wichtig sei es, zunächst die Beschäftigten im Gesundheitswesen zu schützen. Bis zu einem zugelassenen Impfstoff sei es aber noch ein langer Weg. "Und ganz sicher werden wir nicht auf einen Schlag ausreichend Impfdosen für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung haben", betonte er. Deshalb sei es notwendig, bereits jetzt Kriterien für die Vergabe festzulegen. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hatte kürzlich eine erste klinische Prüfung eines Impfstoffkandidaten des Mainzer Biotechnologieunternehmens BioNTech genehmigt. Auch PEI-Präsident Cichutek rechnet nicht vor dem kommenden Jahr mit einem Impfstoff.

+++ 06:14 Weitere Crewmitglieder von Kreuzfahrtschiff infiziert +++
Unter den Besatzungsmitgliedern eines in Japan im Reparaturdock liegenden Kreuzfahrtschiffes haben sich weitere 43 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Wie die lokalen Behörden im südwestlichen Nagasaki bekannt gaben, sind inzwischen 91 der 623 Crewmitglieder der italienischen "Costa Atlantica" positiv auf den Erreger getestet. Passagiere befanden sich nicht an Bord des Schiffs, das im Januar zu Reparaturarbeiten dort eingetroffen war.

f604e1b9b6758a5b8f3b2e28d30d4ff7.jpg

Die "Costa Atlantica" im Hafen von Nagasaki.

(Foto: imago images/Kyodo News)

+++ 05:33 Verfassungsschutzchef warnt vor Desinformation +++
Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, warnt vor Falschinformationen über die Corona-Krise aus dem Ausland. "Für viele Staaten ist die Corona-Pandemie eine Gelegenheit, um sich global vorteilhaft zu positionieren. Dabei verbreiten sie Desinformation, die in die bisherigen Narrative eingepflegt wird", sagt Haldenwang dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Ohne bestimmte Länder beim Namen zu nennen, hebt der Inlandsgeheimdienstchef die erhöhte Wachsamkeit des Verfassungsschutzes hervor. "Auch wenn wir aktuell noch keine gezielten von anderen Nachrichtendiensten gestreuten Desinformationskampagnen gegen Deutschland feststellen, behalten wir diese Gefahr besonders im Blick. Wir monitoren entsprechende Aktivitäten aller infrage kommenden Staaten."

 

+++ 05:18 WTO: 80 Staaten begrenzen Ausfuhr von Schutzausrüstung +++
Nach Angaben der Welthandelsorganisation (WTO) haben 80 Staaten und Zollgebiete die Ausfuhr von Masken und andere Schutzausrüstung eingeschränkt oder ganz gestoppt. Darunter seien 72 WTO-Mitglieder, von denen jedoch nur 13 wie vorgeschrieben die Organisation über diese Schritte unterrichtet hätten. Die fehlende Zusammenarbeit könne dazu führen, dass einige Staaten von dringend benötigten Lieferungen abgeschnitten würden.

+++ 05:02 Linkspartei fordert Bonus auch für Krankenpfleger +++
Die Linkspartei fordert, nicht nur den Alten-, sondern auch den Krankenpflegern eine Prämie für ihre Arbeit zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie zu zahlen. "In allen Bereichen der Pflege wird gerade Großartiges geleistet", sagt die Linken-Gesundheitspolitikerin Pia Zimmermann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Es wäre ein fatales Signal, einen finanziellen Bonus als symbolische Anerkennung jetzt nur in der Altenpflege zu gewähren", betont sie. So gebe es in der Krankenpflege seit 2017 wieder rückläufige Beschäftigungszuwächse. "Das liegt auch an der mangelnden Wertschätzung."

+++ 04:44 Chinesische Zentralbank senkt weiteren Zins +++
Die chinesische Zentralbank nimmt einen weiteren ihrer Leitzinsen gesenkt. Der Zinssatz für mittelfristige Kredite werde auf 2,95 von 3,15 Prozent zurück, wie sie mitteilt. Die Darlehen an Geschäftsbanken werden nach einem Jahr fällig, können aber auf zwei weitere Jahre verlängert. Die Zentralbank hatte zuletzt mehrfach an der Zinsschraube gedreht, um mit billigerem Geld die chinesische Wirtschaft anzukurbeln. Diese ist wegen der Corona-Krise im ersten Quartal um 6,8 Prozent geschrumpft.

+++ 04:22 Duterte verlängert Lockdown für Manila +++
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte verlängert die strikten Ausgangsbeschränkungen für die Hauptstadt Manila bis zum 15. Mai. In weniger von Coronavirus-Infektionen heimgesuchten Regionen würden die Restriktionen dagegen gelockert, sagt sein Sprecher. Duterte folge damit den Empfehlungen des Krisenstabes. In Manila wurden etwa 70 Prozent der 6981 offiziell gemeldeten Fälle des Landes registriert.

+++ 03:48 Über 1000 Corona-Tote in Mexiko +++
In Mexiko steigt die Zahl der Coronavirus-Toten auf über 1000. Bislang seien 1069 Menschen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilt das Gesundheitsministerium mit. 11.633 Menschen seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der erste Fall in dem lateinamerikanischen Land war Anfang Februar registriert worden. Der Höhepunkt der Pandemie in Mexiko wird für die zweite Maiwoche erwartet.

+++ 03:20 China meldet sechs Neuinfektionen +++
China meldet sechs neue Infektionen mit dem Coronavirus. Diese seien am Donnerstag festgestellt worden, nachdem es am Vortag noch zehn gewesen seien, teilt die Nationale Gesundheitskommission mit. Damit belaufe sich die Gesamtzahl auf 82.804. Bei zwei der Neuinfektionen handelt es sich den Angaben nach um importierte Fälle durch Reisende aus Übersee. Die Zahl der Todesfälle blieb mit 4632 unverändert. Damit hat es den neunten Tag in Folge keine neuen Todesopfer durch das Coronavirus gegeben.

*Datenschutz

 

+++ 02:52 Trump: Kann man Menschen Desinfektionsmittel spritzen? +++
US-Präsident Donald Trump ermuntert Forscher, im Kampf gegen das neuartige Coronavirus zu prüfen, Menschen direkt Desinfektionsmittel zu spritzen. Eine solche Prozedur wäre aber höchstwahrscheinlich lebensgefährlich. Trump sagt vor Journalisten, es wäre "interessant", das zu prüfen. Unmittelbar vorher hatte bei der Pressekonferenz ein Regierungsexperte erklärt, dass Bleich- und Desinfektionsmittel den Erreger Sars-Cov-2 zum Beispiel auf trockenen metallischen Flächen wie einer Türklinke rasch abtöteten.

Mehr dazu lesen Sie hier.

*Datenschutz

 

131827507.jpg

US-Präsident Donald Trump findet die Idee, Menschen direkt Desinfektionsmittel zu spritzen, "interessant".

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 01:53 Fed erleichtert Zugang zu Kurzfristkrediten +++
Die US-Notenbank Fed erleichtert Geschäftsbanken in der Corona-Krise den Zugang zu ihren Krediten. Dazu würden die Anforderungen für kurzfristige sogenannte Intraday-Kredite gelockert, kündigt sie an. Damit solle sichergestellt werden, dass die Kreditvergabe während der Coronavirus-Pandemie fortgesetzt werde. Dazu verzicht sie vorübergehend auf Begrenzungen für unbesicherte Kredite und Überziehungsgebühren für Banken, die für dieses Programm in Frage kommen.

+++ 01:32 Ecuador: Infizierten-Zahl doppelt so hoch wie angenommen +++
Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Ecuador ist doppelt so hoch wie bislang angenommen. Rund 11.000 neue Infektionen seien wegen verzögerter Testergebnisse zu den bisher bereits gemeldeten 11.183 Fällen hinzugekommen, sagt Gesundheitsminister Juan Carlos Zevallos. Die Zahl der Todesopfer wird mit 560 angegeben.

+++ 01:17 US-Regierung: Fortschritte bei Corona-Bekämpfung +++
Die US-Regierung sieht Fortschritte bei der Eindämmung der Coronavirus-Epidemie in den Vereinigten Staaten. Es gebe vielversprechende Zeichen des Fortschrittes, sagt US-Vizepräsident Mike Pence. "Wir glauben, dass wir bis zum Frühsommer als Nation deutlich besser dastehen könnten - mit einem Großteil dieser Coronavirus-Epidemie hinter uns."

+++ 00:58 Studie: Pandemie könnte zu massiver Zunahme der Kindersterblichkeit führen +++
Die Coronavirus-Pandemie könnte nach Einschätzung von Experten zu einer erheblichen Zunahme der Kinder- und Müttersterblichkeit in ärmeren Ländern führen. Die Sterblichkeitsrate könne um 45 Prozent ansteigen, heißt es in einer vom Fachmagazin "Lancet" veröffentlichten Studie. In den kommenden sechs Monaten könnten in Afrika, Asien und Lateinamerika bis zu 1,2 Millionen Kinder sowie 57.000 Frauen an Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt sterben.

+++ 00:41 US-Repräsentantenhaus segnet viertes Hilfspaket ab +++
Nach dem Senat gibt nun auch das US-Repräsentantenhaus grünes Licht für ein viertes Hilfspaket im Kampf gegen die Corona-Krise. Die Abgeordneten billigen das Gesetz für ein Rettungspaket insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen in Höhe von knapp 500 Milliarden Dollar. Die Entscheidung fällt mit der klaren Mehrheit von 388 zu fünf Stimmen. Der Senat hat bereits am Dienstag zugestimmt.

+++ 00:26 Bericht: Wirkstoff Remdesivir fällt bei klinischer Studie durch +++
Der Wirkstoff Remdesivir fällt bei einer klinischen Studie als Mittel gegen die von dem Virus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 durch. Laut "Financial Times" gelang es nicht, den Gesundheitszustand der Patienten zu verbessern. Die Zeitung beruft sich auf eine Zusammenfassung der Studie, die offenbar aus Versehen kurzzeitig auf der Website der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu sehen war. Demnach sind bei dem klinischen Test in China 158 Infizierte mit Remdesivir behandelt worden, während eine Kontrollgruppe von 79 Patienten das Mittel nicht erhielt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 00:05 Zeitung: Johnson will ab Montag wieder Regierung führen +++
Großbritanniens Premier Boris Johnson will einem Medienbericht zufolge ab Montag wieder die Regierungsgeschäfte führen. Wie der "Telegraph" berichtet, will der 55-jährige Politiker zum Wochenauftakt zu seinem Amtsitz in der Londoner Downing Street zurückkehren. Johnson habe bereits für die kommende Woche Besprechungen mit einzelnen Kabinettministern vereinbart. Johnson war an Covid-19 erkrankt. Während seines Aufenthalts im Krankenhaus und seiner Erholung in Checkers, dem Landsitz der britischen Regierung, führte Außenminister Dominic Raab die Regierung.

Update 12:20: Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock dementiert die Rückkehr Johnsons in sein Büro bereits am Montag. Johnson sei zwar "in sehr guter Verfassung" und erhole sich gut von seiner Covid-19-Erkrankung, sagte Hancock. Eine Entscheidung über den Zeitpunkt seiner Rückkehr sei jedoch noch nicht getroffen worden.

+++ 23:49 Tschechien hebt Ausgangsbeschränkungen nach Gerichtsurteil auf +++
Die tschechische Regierung hebt die seit Wochen geltenden Ausgangsbeschränkungen überraschend auf. Das gelte ab Freitag, sagt Gesundheitsminister Adam Vojtech. Seit dem 16. März durften die Bürgerinnen und Bürger nur zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arzt oder auf Spaziergänge in Grünanlagen gehen. Damit sollte die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus eingedämmt werden.

 

+++ 23:33 Italien: Fußball-Saison soll bis August verlängerr werden +++
Die Saison in der Serie A soll bis zum 2. August verlängert werden. Der italienische Fußballverband gibt entsprechende Pläne von Präsident Gabriele Gravina bekannt. Der Fußball ruht in Italien seit dem 9. März. Es ist eines der am schlimmsten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Länder. Zwölf Spieltage stehen im Kampf um die italienische Meisterschaft noch aus. Als Termin für einen Trainings-Neustart ist der 4. Mai von der Liga und dem Verband ins Auge gefasst. Drei oder vier Wochen später könnte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, allerdings auch hier ohne Zuschauer.

+++ 23:11 Intel peilt trotz Corona-Krise Wachstum an+++
Der weltgrößte Chiphersteller Intel will auch in der Coronavirus-Pandemie punkten. Nach einem Gewinnsprung zum Jahresstart werde auch im laufenden Quartal mit wachsenden Umsätzen und Ergebnissen gerechnet, teilt der US-Konzern mit. Konkret erwartet Intel bei Erlösen von 18,5 Milliarden Dollar einen Gewinn je Aktie von 1,10 Dollar. Im Vorjahreszeitraum hat der Umsatz bei 16,5 Milliarden Dollar und der Gewinn je Aktie bei 1,06 Dollar gelegen.

+++ 22:57 Italien erwartet 2020 Haushaltsdefizit von 10,4 Prozent +++
Italien rechnet in diesem Jahr mit einem Haushaltdefizit von 10,4 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP). Für das kommende Jahr werde dann ein Defizit von 5,7 Prozent erwartet, wie aus einem Entwurf einer Vorhersage hervorgeht. Die Staatsverschuldung wird demnach in diesem Jahr 155,7 Prozent des BIP erreichen und im kommenden 152,7 Prozent. Dazu beitragen werde der geplante Verzicht auf eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, die weder durch andere Steuern noch Ausgabenkürzungen ausgeglichen werden solle.

 

+++ 22:15 Bund bereit für weitere Branchen-Hilfen +++
Der Bund signalisiert den Ländern Bereitschaft für weitergehende Hilfen für bestimmte Branchen. "Es zeigt sich, dass Bund und Länder an einem Strang ziehen, um die Wirtschaft und die Beschäftigten in der Krise zu unterstützen", teilen Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt und das Bundeswirtschaftsministerium nach einer Sonder-Wirtschaftsministerkonferenz mit. Die Diskussion habe gezeigt, dass insbesondere das Hotel-, Gaststätten- und Veranstaltungsgewerbe, Schausteller und die Reisebranche noch weitergehende Hilfen benötigen und der Bund hier auch Bereitschaft signalisiert habe. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte, ein enger Austausch zwischen Bund und Ländern sei unabdingbar. "Die Sofortprogramme für kleine Unternehmen und Soloselbständig erfahren eine hohe Nachfrage in der Wirtschaft."

Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: fzö/bad/rts/AFP/dpa