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Glutnester schwelen weiterBehörde hat ersten Verdacht zur Brandursache im Hohen Venn

26.08.2026, 12:19 Uhr
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Eine endgültige Ursache für das verheerende Feuer steht laut Staatsanwaltschaft bisher nicht fest. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Einer der größten Brände in der Geschichte Belgiens tobt zwischenzeitlich nur wenige hundert Meter von der deutschen Grenze entfernt. Jetzt prüft die Staatsanwaltschaft eine Hypothese. Derweil halten die Löscharbeiten der Feuerwehr an.

Die Staatsanwaltschaft in Belgien ermittelt nach dem verheerenden Brandausbruch im Naturschutzgebiet Hohes Venn wegen fahrlässiger Brandstiftung. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Einsatz eines landwirtschaftlichen Geräts das Feuer verursacht haben, wie aus einer Mitteilung der Anklagebehörde von Dienstag hervorgeht.

Diese Hypothese werde derzeit eingehend geprüft, hieß es. Die Staatsanwaltschaft beauftragte demnach zwei Sachverständige - für Brand- und für Fahrzeugtechnik - mit Untersuchungen. Eine endgültige Ursache stehe aber bisher nicht fest. Die Ermittler gingen mehreren Hypothesen nach. Laut Mitteilung wird es mehrere Monate dauern, bevor die finalen Gutachten vorliegen.

Die Löscharbeiten im Hohen Venn dauern indes an. Während das Feuer im westlichen Teil des Brandgebiets als gebändigt gilt, kämpfen Feuerwehrleute im nördlichen und östlichen Teil des Gebietes noch immer mit Glutnestern.

Der Brand ist einer der größten in der Geschichte Belgiens. In den vergangenen knapp zwei Wochen zerstörte das Feuer etwa 3000 Hektar Land und tobte zwischenzeitlich nur wenige hundert Meter von der deutschen Grenze entfernt.

Quelle: ntv.de, are/dpa

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