Panorama

Schwachstellen beseitigt Bundesregierung trommelt für Corona-App

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(Foto: imago images/Eibner)

Die Meldungen der letzten Tage waren keine gute Werbung für die Corona-Warnapp. Die Bundesregierung betont: Am wichtigsten für die Zuverlässigkeit der App bleibt, dass sie möglichst viele Menschen installieren.

Nach der Behebung der Probleme bei der Corona-Warnapp haben die Bundesregierung und die Entwickler gemeinsam für eine noch stärkere Nutzung geworben. "Wir wollen noch mehr Menschen von der App überzeugen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung vom Sonntagabend. Die App sei ein wichtiges Hilfsmittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie. "Jeder, der sie nutzt, macht einen Unterschied."

Die Corona-Warnapp sei innerhalb von sechs Wochen von mehr als 16 Millionen Bürgerinnen und Bürgern heruntergeladen worden, schreiben Kanzleramtschef Helge Braun, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie die Unternehmen Telekom und SAP. "Wir bedanken uns für das große Vertrauen." Die Handy-Anwendung funktioniere gut: "Sie hilft, die Nutzer über Risikobegegnungen zu informieren und dadurch Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen."

Zugleich gestanden Regierung und Entwickler ein, dass es auch Probleme gab. "Nicht auf allen Mobiltelefonen lief die Anwendung der App ohne Einschränkungen." Die bekannt gewordenen Schwachstellen bei der Aktualisierung der Daten seien jetzt aber beseitigt, hieß es in der Erklärung. Das Entwicklerteam werde auch zukünftig über mögliche Einschränkungen und unvorhergesehene technische Probleme informieren.

Android-Nutzer, die sicherstellen wollen, dass die Warnung zuverlässig funktioniert, brauchen jetzt nicht mehr in den Geräteeinstellungen die Hintergrundeinstellungen aktivieren, sondern können das direkt in der App tun. Dazu einfach auf "Einstellungen" klicken und "Priorisierte Hintergrundaktivität" aktivieren. Bei iPhones liegt das Problem im Betriebssystem, Apple arbeitet derzeit an einer Lösung. Telekom und SAP haben ein Software-Update herausgebracht, mit dem sich die betriebssystembedingten Einschränkungen umgehen lassen, "bis Apple das Systemproblem selbst gelöst hat, wie es heißt.

Quelle: ntv.de, ino/AFP