Panorama

Dutzende Ski-Urlauber verletzt Busunfall in Inzell: Fahrer stand unter Drogen

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Nach dem Unfall waren Hunderte Rettungskräfte aus der Region und sechs Hubschrauber im Einsatz.

(Foto: picture alliance/dpa/Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Auf dem Weg in den Skiurlaub kommt ein Bus mit 61 Fahrgästen Ende Februar von der Fahrbahn ab und kippt eine Böschung herunter. Fast alle Fahrgäste werden verletzt, einige Behandlungen dauern noch an. Der Fahrer hatte zwar nicht gegen seine Lenkzeiten verstoßen, stand aber unter Drogen.

Der Fahrer eines Reisebusses, der Ende Februar im oberbayerischen Inzell verunglückt war, stand nach Angaben der Polizei unter Kokain-Einfluss. Die Ermittlungen dauerten weiterhin an, teilte die Polizei mit. Es stünden etwa noch unfallanalytische Untersuchen aus.

61 Fahrgäste, darunter auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, waren damals in den Skiurlaub unterwegs, als der Bus nahe Inzell (Landkreis Traunstein) von der Straße abkam und eine Böschung hinunterkippte. Nahezu alle Insassen seien zumindest leicht verletzt worden, teilte die Polizei weiter mit. Die Menschen, die schwer verletzt worden waren, seien wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, viele müssten aber noch weiter ärztlich oder therapeutisch behandelt werden.

Auf dem Weg nach Kaprun

Der Reisebus war auf dem Weg aus Nordrhein-Westfalen zum Skiurlaub ins österreichische Kaprun, das etwa 70 Kilometer weiter südlich liegt, gewesen. Nach dem Unfall waren Hunderte Rettungskräfte aus der Region und sechs Hubschrauber laut Feuerwehr über Stunden vor Ort. Zur Bergung einiger Opfer kam schweres Gerät zum Einsatz. Mehrere Verletzte wurden per Helikopter in Krankenhäuser in der Umgebung geflogen, andere mit Rettungswagen gefahren. 14 Schwerverletzte - davon eine Person auf der Intensivstation - hatte die Polizei nach dem Unfall gezählt.

Zunächst waren die Ermittler lediglich davon ausgegangen, dass der Bus ohne Fremdbeteiligung von der Straße abgekommen war. Schnell war zumindest klar geworden, dass der Fahrer zumindest nicht zu lange am Steuer gesessen hatte. Ein Verstoß gegen die Lenkzeiten lag also nicht vor. Der Busfahrer hatte zunächst nicht vernommen werden können.

Quelle: ntv.de, mpe/dpa

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