Nachrichten-Update zu PfingstenDas haben Sie am langen Wochenende verpasst

Sie haben Pfingsten genossen? Haben Zeit mit der Familie verbracht? Haben das schöne Wetter genossen? Vielleicht sogar einen kleinen Urlaub verbracht? Prima. Wenn Sie dabei auch auf Nachrichten verzichtet haben - kein Problem: Wir bringen Sie auf den aktuellen Stand.
Bei den anstehenden Sozialreformen haben sich Interessenvertreter und Experten weiter mit Vorschlägen in die Debatte eingeschaltet. Dabei rücken nun auch die Beamten in den Fokus. Einerseits schlägt der Wirtschaftsweise Achim Truger vor, Staats- und Landesdiener in die Gesetzlichen Krankenkassen zu integrieren und damit an den Kosten zu beteiligen. Andererseits stellt er die Notwendigkeit der Verbeamtung bestimmter Berufsgruppen infrage. Der JU-Chef Johannes Winkel nimmt sich das Pensionswesen vor und will die Anhebung der Altersvergütung bremsen. Ebenso regt er an, das System der unbegrenzten Lohnfortzahlung zu überdenken.
Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran ringen beide Seiten weiter um eine Vereinbarung. Wie sowohl Washington als auch Teheran verlautbaren lassen, geht es voran - allerdings nur in winzigen Schritten. Wann die Verständigung steht, ist weiter nicht absehbar. Wieder einmal hat sich der von US-Präsident Donald Trump verbreitete Optimismus als vorschnell erwiesen. Knackpunkte sind weiter das Atomprogramm und der Umgang mit dem Uran sowie die Straße von Hormus.
Gut ein Jahr nach Amtsantritt veröffentlicht Papst Leo XIV. sein erstes Lehrschreiben (Enzyklika) mit dem Titel "Magnifica Humanitas" (Großartige Menschheit). Darin warnt das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken vor den Gefahren der Künstlichen Intelligenz. Zwar könne sie eine "wertvolle Hilfe" sein, doch zugleich spricht er von einer "neuen Formen der Sklaverei". Deshalb sei es "unerlässlich, dass der Einsatz von KI - insbesondere, wenn es um öffentliche Güter und Grundrechte geht - von klaren Kriterien und wirksamen Kontrollen begleitet wird".
Russland greift unvermindert die Ukraine an. In der Nacht zum Sonntag erlebt Kiew eine der schlimmsten Nächte. Mit 600 Drohnen und 90 Raketen attackiert Moskau. Nach ukrainischen Angaben wurden Hunderte Objekte getroffen. Am Tag danach meldet die Ukraine 87 Verletzte und mindestens zwei Tote. Russland hatte zuvor Vergeltung angekündigt für einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Wohnheim in der russisch besetzten Stadt Starobilsk im Gebiet Luhansk, bei dem den Besatzungsbehörden zufolge 21 Menschen getötet worden waren. Zudem habe es Dutzende minderjährige Verletzte gegeben.
Gute Nachrichten von der Wirtschaft: Zwar sind in den ersten drei Monaten auf Jahressicht fast 130.000 Industriearbeitsplätze verloren gegangen, vor allem in der Autobranche und im Maschinenbau. Doch die Betriebe haben zugleich mit 531 Milliarden Euro umgesetzt - 1,7 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Es war zudem das erste Plus seit zehn Quartalen - also zweieinhalb Jahren.
Fast 23 Millionen Mitglieder hat der ADAC. Und dafür, dass die Gelben Engel auch weiterhin bei Pannen und in einigen anderen Notlagen helfen, muss ab kommendem Jahr tiefer in die Tasche gegriffen werden. Der Klub erhöht die Beiträge um 10 bis 35 Euro pro Jahr. Die neuen Sätze werden ab 2027 fällig.
Im Kongo kämpfen Behörden und Helfer weiter mit dem Ebola-Ausbruch. Inzwischen nähert sich die Zahl der Verdachtsfälle der 1000er Marke. Die lokalen Behörden melden mehr als 200 Tote. Die WHO ist mehr als besorgt. Noch immer ist kein Impfstoff in Sicht.
Nach sechs Jahren gewinnt der FC Bayern München wieder den DFB-Pokal. Gegen den VfB Stuttgart trifft Harry Kane dreimal und steht am Ende beim 3:0 der Münchener allein auf der Ergebnistafel. Damit holt der Klub zugleich auch das Double. Doch die Bayern wären nicht die Bayern, gäbe es im Verein nicht mal wieder Unruhe.
Bei den "Enhanced Games", für die sich teilnehmende Sportler großzügig in Pharma-Schränken und Chemie-Laboren bedienen durften, ist die vom Veranstalter erhoffte Flut an Weltrekorden ausgeblieben. Allein der Grieche: Kristian Gkolomeev schwamm über 50 m Freistil so schnell wie niemand vor ihm - macht 1,25 Millionen Dollar Preisgeld. Der Deutsche Marius Kusch gewann über 100 m Schmetterling - der Bonus hier: 250.000 Dollar.
Und zum Schluss die Frage: Wie wird das Wetter in der Restwoche?
Und, ach ja: Weswegen gab es eigentlich das lange Wochenende?