Panorama

Immunisierung kommt in Fahrt Gut 20 Millionen Impfdosen bis Ende April erwartet

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Ist das die Wende in der Impfkampagne? Bis Ende Juni erwartet Deutschland rund 70 Millionen Dosen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Beteuerungen gibt es seit Wochen - nun sind sie mit Zahlen unterlegt: Deutschland wird in den kommenden Wochen deutlich mehr Impfstoffe zur Verfügung haben. Bis Ende Juni werden mehr als 70 Millionen Dosen erwartet.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erwartet bis Ende April die Lieferung von fast 20 Millionen Corona-Impfdosen. Das geht aus der Lieferprognose des Ressorts sowie einem vertraulichen Papier hervor. Danach wird die wöchentliche Liefermenge von Biontech/Pfizer ab dem 5. April auf mehr als 2,5 Millionen Impfdosen steigen nach weiteren knapp 1,37 Millionen Dosen in dieser Woche.

Außerdem sollen von Beginn kommender Woche an mehr als 1,7 Millionen Dosen von Moderna bis Ende April geliefert werden. Von Astrazeneca werden im selben Zeitraum weitere rund 4,6 Millionen Impfdosen erwartet.

Für das zweite Quartal rechnet das Gesundheitsministerium nach der Vorlage eines internen Papiers weiter mit mindestens 70,5 Millionen Impfdosen. Ein Teil davon soll eine Lieferung von 10,1 Millionen Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson sowie 1,4 Millionen Dosen von Curevac sein, der allerdings noch nicht in der EU zugelassen wurde.

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Astrazeneca soll danach 12,4 bis 15,4 Millionen Impfdosen liefern - das sind weniger als die 16,7 Millionen, mit denen man noch am 22. Februar gerechnet hatte. Das Ministerium verweist in dem Papier darauf, dass es sich um Schätzungen handelt, weil es immer zu Verzögerungen bei der Produktion oder Lieferungen durch die Hersteller kommen könne.

Damit wird auch der Plan, die Hausärzte in die Impfkampagne einzubinden untermauert. Die Einigung von Bund und Ländern sieht vor, 2,25 Millionen Dosen wöchentlich an die Impfzentren zu liefern und alles, was darüber hinaus geht, durch Haus- und Fachärzte verimpfen zu lassen. Den Prognosen zufolge wird rechnerisch allein Biontech/Pfizer diese Grundmenge übertreffen.

Quelle: ntv.de, jwu/rts

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