Herabfallende EisstückeLeverkusener Rheinbrücke nach Vollsperrung wieder frei

Täglich passieren mehr als 100.000 Fahrzeuge die Leverkusener Rheinbrücke. Herabfallende Eisstücke gefährden nun die Sicherheit der Autofahrer.
Die Leverkusener Rheinbrücke der A1 ist nach einer stundenlangen Vollsperrung wegen herabgestürzter Eisstücke und mehrerer Unfälle wieder für den Verkehr freigegeben. Das teilte die Polizei mit. Sie hatte geraten, den Bereich großräumig zu umfahren. Täglich passieren mehr als 100.000 Fahrzeuge die wichtige Brücke der A1.
Am Morgen untersuchten Mitarbeiter der Autobahn GmbH die Brückenpfeiler auf Eisbildung. Dabei kam eine Drohne zum Einsatz. Da der Brückenpfeiler eisfrei war, wurde die Brücke wieder freigegeben.
Wie eine Polizeisprecherin sagte, haben sich keine weiteren Geschädigten gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es zu drei einzelnen Unfällen mit Sachschäden. Dabei seien jeweils Autos von herabfallenden Eisplatten beschädigt worden. Verletzte hat es bei den Einzelunfällen nach ersten Erkenntnissen nicht gegeben. Nach einer Schilderung der Polizei wurden die Sperrungen auf der Rheinbrücke in der Nacht zu Montag ausgeweitet bis zu der Vollsperrung gegen 2 Uhr. In vielen Bundesländern kam es in der Nacht und am frühen Morgen zu Unfällen infolge der Witterungsbedingungen.
Bereits vor einem Jahr im Januar 2025 hatten Eiszapfen auf der Rheinbrücke zwischen Köln und Leverkusen Unfälle und eine Sperrung verursacht. Sie wurde erst nach einer aufwendigen manuellen Entfernung der Eisplatten mithilfe eines Hubsteigers nach rund sechs Stunden wieder freigegeben. Bei der Autobahn GmbH Rheinland hieß es dazu, der Einbau von Heizstäben in die Brückenkonstruktion sei geprüft worden. Man habe sich dagegen entschieden. Aus Kostengründen sei das nicht umzusetzen.