Panorama

Bonner Feuerwehr rückt aus Mann auf Gummi-Flamingo überquert Rhein

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Solche Badeutensilien eignen sich eigentlich nicht für eine Rhein-Überquerung.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wegen der starken Strömung und dem Schiffsverkehr ist Schwimmen im Rhein mitunter lebensgefährlich. Ein junger Mann ließ sich den Badespaß dadurch nicht vermiesen und trotzte den Fluten auf einem aufblasbaren Flamingo. Besorgte Passanten alarmierten die Feuerwehr.

Ein junger Mann hat mit einem aufblasbaren Gummi-Flamingo den Rhein in Bonn überquert und so einen Rettungseinsatz ausgelöst. Die Feuerwehr-Leitstelle sei am Montagabend von einem Passanten informiert worden, dass eine Person schlaff auf dem Flamingo liege und auf Ansprache nicht reagiere, berichtete ein Feuerwehrsprecher.

Da solch eine Situation eine "Riesen-Gefahr" sein könne, alarmierte die Leitstelle ein Großaufgebot - mit rund 45 Rettern und einem Hubschrauber. "Nach intensiver Suche" sei der Mann gefunden worden, der den Fluss erfolgreich von der rechts- zur linksrheinischen Seite überquert hatte und wohlauf war.

Ihm sei nachdrücklich gesagt worden, wie gefährlich die Aktion war, berichtete der Sprecher. Da er aber nichts Verbotenes getan habe, seien die Personalien nicht aufgenommen worden.

Schwimmen im Rhein gilt wegen der starken Strömung und der Sogwirkung, die Frachtschiffe auslösen können, als lebensgefährlich. Mit einem "nicht-manövrierfähigen" Schlauchboot sei eine Fahrt auf dem Fluss ebenfalls sehr gefährlich, betonte der Feuerwehrsprecher.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa