Panorama

Von sich als Täter abgelenkt? Mann soll Ehefrau im Ruhrgebiet getötet haben

14.02.2026, 12:04 Uhr
00:00 / 01:35
Einsatzkraefte-tragen-Gegenstaende-zu-einem-Fahrzeug-Ein-Mann-hat-seine-Ehefrau-leblos-im-Schlafzimmer-des-gemeinsamen-Hauses-in-Ennepetal-im-Ruhrgebiet-gefunden-Eine-Obduktion-ergab-dass-die-Frau-Opfer-eines-Toetungsdelikts-wurde-wie-die-Polizei-in-Hagen-berichtete
Zunächst hatte die Polizei mitgeteilt, der Mann habe seine Frau wohl zu Hause gefunden. (Foto: picture alliance/dpa)

Ein 53-Jähriger aus Ennepetal behauptet gegenüber der Polizei, er habe seine Ehefrau nach der Rückkehr von der Arbeit leblos aufgefunden. Inzwischen hegen die Ermittler aber Zweifel an dieser Aussage. Der Mann wird festgenommen.

Im Fall einer getöteten Frau im nordrhein-westfälischen Ennepetal rückt ihr Ehemann in den Fokus der Ermittlungen. Der 53-Jährige gelte mittlerweile als dringend tatverdächtig, teilten die Staatsanwaltschaft Hagen und die Polizei mit. Der Mann sei festgenommen worden und werde dem Haftrichter vorgeführt.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauerten an, weitere Auskünfte wollten die Behörden nicht geben. Zunächst hatte die Polizei mitgeteilt, dass der Mann am Donnerstagnachmittag nach derzeitigem Ermittlungsstand von der Arbeit zurückgekehrt und seine 55 Jahre alte Ehefrau leblos im Schlafzimmer des gemeinsamen Hauses gefunden habe. Die Frau sei Opfer eines Tötungsdelikts geworden.

Die "Bild" hatte am Freitag unter Berufung auf die Mordkommission von Anzeichen auf einen Einbruch berichtet - die Kellertür sei aufgebrochen und Kleidung und Gegenstände aus Schränken auf den Boden geworfen worden. Die Ermittler äußerten sich am Samstag nicht dazu, ob sie in dem Haus Einbruchsspuren vorgefunden hatten. Sie gaben auch keine Auskunft zu der Frage, ob der tatverdächtige Ehemann einen Einbruchsversuch inszeniert haben könnte.

Quelle: ntv.de, lar/dpa

Mord und TotschlagKriminalitätPolizeiNordrhein-WestfalenRuhrgebiet