Panorama

20-Millionen-Marke überschritten Weltweite Infektionsdynamik legt weiter zu

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Mehr als zwei Millionen der weltweit rund 20 Millionen registrierten Corona-Infektionen entfallen auf Indien.

(Foto: REUTERS)

Während die Menschheit noch immer auf einen verlässlichen Impfstoff wartet, breitet sich das Coronavirus schier unaufhaltsam aus. Inzwischen gibt es weltweit 20 Millionen bestätigte Infektionen. Mehr als die Hälfte der Fälle entfällt auf nur drei Länder.

Die globale Ausbreitung des Coronavirus hat in den vergangenen Tagen abermals an Tempo gewonnen. Während sich diverse Konzerne und Nationen ein Wettrennen um die Entwicklung eines verlässlichen Impfstoffes liefern, ist die Zahl der weltweit bekannten Corona-Infektionen nun auf mehr als 20 Millionen gestiegen.

Mittlerweile haben sich auf der ganzen Welt insgesamt 20.056.989 Menschen nachgewiesenermaßen mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt. Das geht aus Erhebungen von ntv.de hervor, die sich auf nationale Behördenangaben sowie Daten des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) stützen. Noch am 22. Juli war ein Wert von 15 Millionen registrierten Fällen verzeichnet worden, am 28. Juni hatte es zehn Millionen Fälle gegeben.

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Die beschleunigte Entwicklung der Fallzahlen ist noch deutlicher mithilfe der ntv.de-Berechnungen zu den Millionenschritten nachvollziehbar. Bis zum Erreichen der Eine-Million-Marke Anfang April hat es demnach 94 Tage gedauert, bis zur zweiten Million nur noch 13 Tage. Mittlerweile hat sich die Zeitspanne zwischen den jeweiligen Millionenschritten seit Mitte Juli auf rund vier Tage eingepegelt.

Der Blick auf die weltweite Datenlage offenbart, dass jeder Kontinent in den Kampf gegen die Covid-19-Pandemie involviert ist, obgleich Australien und Ozeanien vergleichsweise geringe Infektionszahlen aufweisen. Am schwersten betroffen bleiben mit großem Abstand drei der sechs bevölkerungsreichsten Staaten der Welt: die USA (rund 329 Millionen Einwohner), Brasilien (knapp 212 Millionen Einwohner) und Indien (knapp 1,38 Milliarden Einwohner).

Die Vereinigten Staaten verzeichnen mit 5.101.260 bestätigten Infektionen nicht nur die weltweit meisten Virusfälle, sondern mit 163.015 Opfern auch die meisten Todesfälle. In Brasilien gibt es bislang 3.057.470 registrierte Infektionen und 101.752 Todesopfer. An dritter Stelle nach absoluten Zahlen folgt Indien: Von 2.268.675 bisher infizierten Menschen sind dort 45.257 im Zusammenhang mit der Lungenerkrankung Covid-19 gestorben. Somit entfallen mehr als die Hälfte der weltweit bestätigten Infektionen auf lediglich diese drei Länder.

Auch in anderen Staaten haben sich Hunderttausende Menschen mit dem Coronavirus infiziert. So gehören Russland, Südafrika, Mexiko und Peru weiterhin zu den Brennpunkten, wobei Großbritannien mit mehr als 300.000 Fällen das in Europa am stärksten betroffene Land ist.

Die Zahl der weltweit bekannten Corona-Todesopfer beträgt inzwischen 735.627. Auch hier entfällt ein Großteil auf die USA, Brasilien und Indien, wobei Mexiko und Großbritannien jeweils mehr Tote zu beklagen haben als Indien.

Quelle: ntv.de, cri