Drama in Berchtesgadener Alpen76-jähriger Wanderer stürzt in den Tod

Kurz nach den zwei Toten in Tirol stirbt ein weiterer deutscher Wanderer, dieses Mal in den Berchtesgadener Alpen. Der Mann stürzt in der Nähe des Königssees in die Tiefe. Die Retter können nichts mehr für ihn tun.
Ein 76-jähriger Wanderer ist in den Berchtesgadener Alpen rund 100 Höhenmeter in die Tiefe gefallen und ums Leben gekommen. Der Mann sei mit Begleitern unterwegs gewesen, als er in Schönau am Königssee am Rinnkendlsteig abstürzte, wie die Polizei mitteilte.
Die alarmierte Bergwacht konnte nur noch seinen Tod feststellen. Der 76-Jährige wurde per Hubschrauber geborgen, ebenso seine Begleiter, die anschließend von einem Kriseninterventionsdienst betreut wurden. Die Ermittlungen zur Absturzursache dauern an.
Der Rinnkendlsteig im Berchtesgadener Land führt vom Königssee zur Kührointalm entlang der Ostseite des Kleinen Watzmanns und bietet Tiefblicke auf den Königssee. Unter anderem wegen Steinschlaggefahr ist der anspruchsvolle Aufstieg laut der Internetseite Bergerlebnis Berchtesgaden nur für erfahrene, trittsichere Bergsteiger empfohlen.
Vergangene Woche war ein Wanderer aus dem Sauerland bei einer Bergtour in Tirol vor den Augen seines Schwiegervaters und seiner Schwägerin ums Leben gekommen. Der 36-Jährige verlor das Gleichgewicht und stürzte 50 bis 100 Meter in die Tiefe, wie die österreichische Polizei mitteilte. Wenige Tage zuvor war ein 74-jähriger Wanderer aus dem Sauerland in der Venediger-Gebirgsgruppe in Osttirol über Felswände in den Tod gestürzt.