Politik

#SayTheirNames Menschen gedenken der Terroropfer von Hanau

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Ferhat Unvar, Hamza Kurtovic, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Paun und Fatih Saraçoglu sind die Namen der Anschlags-Opfer von Hanau.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Jahr ist seit dem rassistischen Anschlag in Hanau vergangen. Zu Ehren der neun Opfer finden mehrere Gedenkveranstaltungen vor Ort statt. Unter dem Hashtag "SayTheirNames" erinnern nun aber auch viele Persönlichkeiten im Internet an die Verstorbenen.

Am Jahrestag des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau haben Angehörige auf dem Hauptfriedhof der Stadt der neun Todesopfer gedacht. Rund 500 Angehörige und Hanauer Bürger kamen an einem Ensemble von Ehrengräbern zusammen. Dort sind Ferhat Unvar, Hamza Kurtovic und Said Nesar Hashemi begraben. Das Ensemble umfasst auch Gedenksteine für die weiteren sechs Todesopfer Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Paun und Fatih Saraçoglu.

Ein 43-jähriger Deutscher hatte sie am späten Abend des 19. Februar vergangenen Jahres an mehreren Orten der Stadt aus rassistischen Motiven erschossen. Zum Jahrestag werden am Abend Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier von der CDU in Hanau erwartet, um zusammen mit Überlebenden und Familien der Opfer zu gedenken. Neben dem Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky von der SPD nimmt auch der frühere Nationalstürmer Rudi Völler als Ehrenbürger der Stadt an der Veranstaltung teil.

Vorab erinnerten viele Menschen unter dem Hashtag "SayTheirNames" an die neun Opfer des Terrorakts. Auf Twitter und anderen sozialen Netzwerken werden die Namen der Bürger geteilt, Botschaften dazu verfasst und Videos erstellt. Parteien, Politiker, Künstler und Aktivisten beteiligen sich daran. Eine Auswahl:

Quelle: ntv.de, jru/dpa