Politik

"Geht den Staat nichts an" Merz pocht auf Weihnachtsfeier mit Familie

136779099.jpg

Friedrich Merz wünscht sich von Bund und Ländern "mehr Horizont bei der zeitlichen Planung" der Corona-Auflagen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ist Weihnachten noch zu retten? Diese Frage beschäftigt zurzeit nicht nur viele Bürger, sondern auch die Politik. Der CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat dazu eine ganz klare Meinung: Ob das Fest im Kreise der Familie verbracht wird, ginge den Staat nichts an.

CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz hat Bund und Länder davor gewarnt, die Corona-Beschränkungen über Weihnachten aufrechtzuerhalten. "Man kann doch wohl Mitte November schon sagen, dass Weihnachten in den Familien stattfinden kann", sagte Merz dem Berliner "Tagesspiegel". "Das sollte nicht in Frage gestellt werden. Ich persönlich sage: Es geht den Staat auch nichts an, wie ich mit meiner Familie Weihnachten feiere."

Mehr zum Thema

Skeptisch zeigte sich der frühere Unionsfraktionschef mit Blick auf Menschenansammlungen bei Silvesterpartys. "Auch was den Jahreswechsel betrifft, kann man doch jetzt auch einmal schon einen Ausblick geben: Silvesterpartys können wohl nicht stattfinden. Auch das könnte man Mitte November schon einmal sagen, so viel wird sich bis Ende des Jahres nicht ändern."

Er würde sich als Staatsbürger dieses Landes "ein bisschen mehr Horizont in der zeitlichen Planung wünschen", betonte Merz. Am kommenden Mittwoch wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder erneut über die Corona-Auflagen beraten.

Quelle: ntv.de, hny/dpa