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Neue Umfrage vor Hessen-Wahl Nur Jamaika hätte eine sichere Mehrheit

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Plakate von Tarek Al-Wazir, Thorsten Schäfer-Gümbel und Volker Bouffier (v.l.n.r.) in Hessen.

(Foto: AP)

Nach der Landtagswahl steht Hessen womöglich eine komplizierte Regierungsbildung bevor: Eine aktuelle Umfrage sieht derzeit nur noch für ein Bündnis aus Union, FDP und Grünen eine Chance. Alle anderen Konstellationen scheitern demnach knapp an der Mehrheit.

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Hessen hat einer aktuellen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zufolge nur ein Bündnis aus CDU, Grünen und FDP eine Aussicht auf eine sichere Mehrheit. Demnach kommt die CDU in Wiesbaden auf 28 Prozent, die Grünen auf 20 Prozent und die FDP auf acht Prozent - was dem sogenannten Jamaikabündnis eine Mehrheit von 56 Prozent bescheren würde.

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Die SPD käme bei der Wahl auf 20 Prozent und liegt damit gleichauf mit den Grünen. Für eine gemeinsame Mehrheit von CDU und SPD in einer Großen Koalition wird es demzufolge ebenso knapp wie für die regierende schwarz-grüne Koalition. Auch für eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP oder Rot-Rot-Grün gäbe es derzeit keine Mehrheit. Die AfD würde nach der ZDF-Umfrage mit zwölf Prozent erstmals in den hessischen Landtag einziehen, die Linke käme auf acht Prozent.

Im Vergleich zur Vorwoche verbesserte sich die CDU in der aktuellen Umfrage um zwei Prozent, die Grünen verloren zwei Prozent, während die Vorhersagen bei den übrigen Parteien unverändert blieben. Bei der letzten Landtagswahl im Jahr 2013 war die CDU noch auf 38,3 Prozent gekommen, die SPD auf 30,7 Prozent.

Lieber Bouffier als Schäfer-Gümbel

Laut Umfrage wollen 43 Prozent der befragten Wähler lieber Volker Bouffier von der CDU als Ministerpräsidenten sehen, als seinen SPD-Konkurrenten Thorsten Schäfer-Gümbel (34 Prozent). Zwölf Prozent gaben demnach an, keinen der beiden als Regierungschef haben zu wollen, elf Prozent sind sich unsicher. 61 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Wahlentscheidung schon feststehe. 39 Prozent sind demnach noch unentschlossen.

Für die repräsentative Umfrage telefonierte die vom ZDF beauftragte Forschungsgruppe Wahlen nach eigenen Angaben zwischen dem 24. und 25. Oktober mit insgesamt 1205 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten in Hessen.

Quelle: n-tv.de, jug/AFP

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