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Gute Lage am Arbeitsmarkt Renten steigen im Osten um fast vier Prozent

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Senioren erhalten ab der Jahresmitte mehr Geld.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Altersbezüge in Ost und West steigen deutlich. Erneut liegt das Plus bei jeweils mehr als drei Prozent. Damit profitieren die mehr als 20 Millionen Rentner in Deutschland auch von der guten Konjunkturlage.

Die gut 20 Millionen Rentner in Deutschland erhalten wie geplant ein deutliches Plus ihrer Altersbezüge: Die Renten steigen zum 1. Juli in Westdeutschland um 3,18 Prozent, im Osten um 3,91 Prozent, wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mitteilte. Die Steigerung entspricht damit genau den jüngsten Prognosen.

Das Ministerium erklärte, eine gute Beschäftigungs- und Lohnentwicklung führe zu höheren Altersbezügen und einem stabilen Rentenniveau. "Auch in diesem Jahr profitieren die Rentnerinnen und Rentner von der guten Lage am Arbeitsmarkt und den Lohnsteigerungen der Vergangenheit in Form von besseren Renten", sagte Heil weiter. Das Rentenniveau steigt damit sogar leicht auf 48,16 Prozent an. Das Niveau im Osten erhöht sich damit von 95,8 Prozent auf 96,5 Prozent des aktuellen Wertes im Westen. Heil zeigte sich überzeugt, dass der Rentenwert Ost bis 2024 dem Westniveau entsprechen werde.

Im vergangenen Juli waren die Altersbezüge in Westdeutschland bei 3,22 und im Osten um 3,37 Prozent gestiegen. Zur Jahresmitte 2017 hatte sich das Plus im Juli auf 1,9 Prozent und im Osten auf 3,59 Prozent belaufen.

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Quelle: n-tv.de, jwu/dpa/DJ

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