Produkt-Check Küche

Für alle, die Blubb lieben Wassersprudler im Test - dieses Gerät ist richtig prickelnd

05.06.2026, 11:54 Uhr
imageVon Sandy Liesen
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Fünf prickelnde Sprudler im Check - welches Modell liefert am besten ab? (Foto: RTL/ntv.de)

Wassersprudler verwandeln lahmes Leitungswasser in Sekundenschnelle in einen spritzigen Durstlöscher. Der ntv Produkt-Check unterzieht fünf Geräte dem Prickel-Test - welcher Sprudler hat am meisten Luft?

Muskelkater vom Schleppen schwerer Getränkekisten? Braucht kein Mensch! Die Lösung heißt Wassersprudler, die per Knopfdruck erfrischenden Sprudel zaubern. Wir testen fünf Modelle unterschiedlicher Preisklassen, wobei die jeweiligen Sprudler mit mindestens einer PET-Flasche kommen und teilweise bereits mit dem passendem CO2-Zylinder ausgestattet sind.

Wassersprudler im Test - das Fazit

Jeder Wassersprudler im Test bringt kleinere Vor- und Nachteile mit sich. Der Aarke Carbonator 3* ist extrem hochpreisig, liefert aber im Test auch sehr gut ab. Der BRITA Wassersprudler sodaONE ist günstig, aber ziemlich laut, der Philips GoZero* braucht mehr Sprühstöße für viel Kohlensäure, der SodaStream* ist schwierig zu reinigen und der Sodapop* wirkt weniger hochwertig verarbeitet. Aber: Alle Modelle machen aus Leitungswasser spritziges Sprudelwasser - manchmal müssen es dafür eben einige Sprühstöße mehr sein.

So testen wir die Wassersprudler

Zu Beginn stehen zwei Fragen im Fokus: Wie sind die Wassersprudler verarbeitet, welches Zubehör wird mitgeliefert? Danach geht es an die Handhabung: Wie einfach lassen sich die Geräte bedienen, wie kohlensäurehaltig ist das gesprudelte Wasser? Abschließend testen wir, wie (un)kompliziert die Reinigung der Flaschen und Sprudler vonstatten geht.

Die Wassersprudler im Test

Hinweis: Die Preise sind volatil, Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, wurden sie nach Veröffentlichung des Artikels durch den Händler geändert.

Der Testsieger: Wassersprudler Aarke Carbonator

Kurz und knapp: Im ntv Produkt-Check sprudelt sich der Aarke Carbonator 3 zum Testsieg. Der Wassersprudler kann in vielen Punkten überzeugen: Das Gerät ist aus Edelstahl, wirkt schick und hochwertig, das gesprudelte Wasser bleibt lange frisch.

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Aarke Carbonator 3 Wassersprudler
341
189,00 €210,00 €

Dank seiner schlanken Form (41.4 H x 15.3 B x 25.8 T) findet das Gerät auch in kleinen Küchen Platz, Fingerabdrücke zeichnen sich nicht ab. Kartusche (Minuspunkt: Wird trotz des relativ hohen Preises nicht mitgeliefert!) wie Wasserflasche lassen sich problemlos einschrauben, die PET-Flasche sieht ebenfalls hochwertig aus. Eine Besonderheit des Aarke Carbonator 3* besteht in der Bedienung über einen seitlichen Hebel, wodurch sich in der Höhe Platz sparen lässt - hier muss man nicht an einen Knopf auf der Oberseite gelangen. Schon nach zwei Sprühstößen gibt’s viel Kohlensäure, das Wasser schmeckt lange frisch.

Kleiner Nachteil: Die Flasche ist nicht für die Spülmaschine geeignet und muss per Hand gereinigt werden. Im Lieferumfang enthalten ist ein Mikrofasertuch, mit dem sich der Edelstahlboden polieren lässt.

Preis-Leistungs-Sieger: der BRITA sodaONE-Sprudler

Kurz und knapp: Der BRITA Wassersprudler sodaONE ist in der Bedienung ziemlich laut, das Wasser schmeckt aber spritzig. Schon nach zwei Sprühstößen ist genug Kohlensäure vorhanden - viel Blubb für kleines Geld!

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BRITA sodaONE Wassersprudler
49,17 Euro

Wer deutlich weniger investieren will, ist mit dem sodaONE Wassersprudler von Brita gut bedient. Das Gerät kostet weniger als ein Drittel als der Sprudler von Aarke, wobei im Preis eine 1 Liter-PET Flasche und ein CO2-Zylinder enthalten sind. Dieser lässt sich unkompliziert durch eine Öffnung im Boden einschrauben. Das schlanke Design des Wassersprudlers (45 H x 13 B x 24 T) überzeugt - bedienen lässt sich der sodaONE mit einem Knopf oben, der - wie der Großteil des Sprudlers - aus Kunststoff besteht. Fingerabdrücke sind nicht schnell sichtbar. Dank des herausnehmbaren Tropfgitters aus Edelstahl und der abschraubbaren Düse lässt sich der BRITA Wassersprudler sodaONE* einfach reinigen. Die Flasche ist nicht spülmaschinengeeignet.

Wassersprudler Philips GoZero

Kurz und knapp: Der Philips GoZero Wassersprudler ist ein echter Hingucker: Der obere Teil besteht aus Edelstahl, was das Gerät sehr schick wirken lässt. Mit seinen Maßen von 42 H x 12 B x 24 T ist der Sprudler schlank und passt gut in kleine Küchen. Eine Kartusche ist im Lieferumfang enthalten.

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Philips Wassersprudler Viva
76,49 Euro

Die Edelstahlverarbeitung bringt aber auch einen kleinen Nachteil mit sich: Fingerabdrücke zeichnen sich hier extrem schnell ab. Gleichzeitig ist das Abtropfgitter etwas zu groß für die Aussparung, sodass es entweder zu locker aufliegt oder sehr fest sitzt, und nur mit Mühe wieder herauszulösen ist. Positiv zu bewerten ist, dass Gitter und Düse für die Reinigung generell abgenommen werden können. Die Flasche ist nicht spülmaschinengeeignet.

Das Ergebnis? Bei der Anwendung ist der Philips Wassersprudler* laut, und wir erhalten im Test nach zwei Sprühstößen eher ein Medium-Sprudelwasser, das etwas abgestanden schmeckt.

SodaStream Duo - ein echter Klassiker

Kurz und knapp: Der Klassiker unter den Wassersprudlern kommt mit einer Glas- und einer PET-Flasche (die jedoch anders als die anderen PET-Flaschen nicht so hochwertig aussieht). Ein Zylinder wird nicht mitgeliefert.

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SodaStream Wassersprudler DUO
1789
95,99 €

Anders als die anderen Wassersprudler im Test wirkt der SodaStream Wassersprudler* deutlich größer. ‎(44 H x 31 T x 15,8 B). Um die Kartusche einzusetzen, muss zuerst das hintere Teil abgenommen werden, was sich als etwas kompliziert erweist. Umso schneller ist dafür der Quick Connect-Zylinder verbunden - reinstellen, Hebel runterdrücken, fertig. Auch die Flaschen werden nicht eingeschraubt, sondern in einen Behälter gestellt, der dann verschlossen wird. Das Sprudeln ist sehr leise und das Ergebnis überzeugt: Optisch sieht man die Bläschen zwar kaum, dennoch enthält das Wasser viel Kohlensäure.

Als etwas kompliziert stellt sich die Reinigung dar: Viele kleine Ecken wollen gesäubert werden, auch der Behälter ist schwierig zu reinigen. Die mitgelieferten Glas- und PET-Flaschen sind spülmaschinengeeignet.

Sodapop Cooper

Kurz und knapp: Der Sodapop Wassersprudler ist schlank geformt, ansonsten kann er den anderen Sprudlern im Test unserer Meinung nach aber nicht das Wasser reichen: Die Verarbeitung überzeugt nicht, auf dem glänzenden Knopf zeichnen sich sofort Fingerabdrücke ab.

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Sodapop Wassersprudler Cooper
56,99 Euro

Es gestaltet sich schwierig, den CO2-Zylinder einzuschrauben. Die Öffnung ist sehr schmal und das Gewinde greift anfangs nicht. Für den Aufbau brauchen wir mehrere Versuche und viel Geduld. Beim Sprudeln selbst ist das Gerät (44,9 H x 12,8 B x 23 T) sehr leise, das Ergebnis aber auch: Selbst nach mehreren Sprühstößen ist das Wasser nur wenig spritzig, sondern schmeckt eher abgestanden.

Die PET-Flasche darf nicht in die Spülmaschine. Dafür lässt sich aber das Auffanggitter und die Düse abschrauben, was die Reinigung des Sodapop Wassersprudlers* erleichtert.

Zylinder austauschen - so funktioniert's

Es gibt zwei verschiedene Zylinder-Arten für die Wassersprudler. In die meisten Sprudler (im Test: Brita, Philips, Sodapop, Aarke) kommt ein Zylinder mit Schraubventil. Andere (vor allem einige SodaStream-Modelle wie auch jener im Test) sind nur kompatibel mit sogenannten Quick Connect-Zylindern, die nicht geschraubt, sondern nur eingeklemmt werden. Die CO2-Zylinder reichen für die Herstellung von bis zu 60 Litern Sprudelwasser.

Alle Zylinder können in den meisten Drogerien, Supermärkten, Elektronikgeschäften, Baumärkten oder online gekauft werden. Neue Einschraub-Zylinder gibt es ab etwa 15 Euro, Quick Connect-Zylinder ab etwa 22 Euro. Ein leerer Zylinder kann gegen einen neuen eingetauscht werden - dann kostet der Einschraub-Zylinder nur etwa 5,50 Euro, die QuickConnect-Variante circa 7 Euro.

Den Wassersprudler richtig reinigen

Für eine lange Haltbarkeit sollten Wassersprudler regelmäßig gereinigt werden. Alle Modelle können einfach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden, die Überlaufschale sollte regelmäßig ausgeleert werden. Ca. einmal im Monat sollten zudem die Düsen entkalkt werden. Dafür eignet sich eine Mischung aus warmem Wasser und Zitronensäure oder Essigreiniger, anschließend sollte mit warmem, klarem Wasser nachgewischt werden.

Flaschen, die nicht spülmaschinengeeignet sind, können mit lauwarmem Wasser und etwas mildem Spülmittel ausgespült werden. Danach einfach mit klarem Wasser ausspülen, von außen abtrocknen und kopfüber auf dem Abtropfgestell trocknen lassen. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen (wenn beispielsweise Sirup ins Wasser gegeben wurde) kann eine Flaschenbürste zum Einsatz kommen. Wichtig ist hier eine weiche Flaschenbürste aus Silikon, Schaumstoff oder mit Naturborsten, damit das Innere der Flasche nicht zerkratzt wird.

*Die Testredaktion rund um den "ntv Produkt-Check" ist unabhängig, erwirbt alle Produkte auf eigene Kosten, führt Tests durch und bewertet nach objektiven Kriterien. Wenn Sie ein Produkt über einen Link kaufen sollten, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich dadurch nicht.

Dieser Artikel erschien erstmalig am 24. November 2025 und wurde danach redaktionell bearbeitet.

Quelle: ntv.de, bbo

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