Ratgeber

Alternative Energie nutzen Heizen mit Erdwärme

Wärmepumpen sind nicht neu: Seit 30 Jahren wird diese Technik eingesetzt – und nach wie vor ist es ein aufwendiges Unterfangen, die Wärme der Erde in den Heizkreislauf des Hauses einzubinden. Zunächst man braucht es Bohrarbeiten. Dann muss das Innere gut gedämmt und am besten mit Fußboden- oder Wandheizungen versehen werden, die wenig Wärme brauchen.

geov.jpg

Der Einbau ist aufwendig.

Geothermie nutzt die Wärme des Erdreichs. Dort liegen die Temperaturen bei konstanten zehn Grad, auch wenn es draußen eiskalt ist. Die Kollektoren der Wärmepumpenheizung entziehen der Erde diese Wärme und transportieren sie über eine elektrisch angetriebene Pumpe ins Haus. Dort macht die Wärmepumpe die Wärme für die Heizung nutzbar – indem sie den Wärmeträger komprimiert und die Temperatur erhöht.

Am einfachsten lässt sich der Einbau dieser Technik in Neubauten bewerkstelligen. Bei älteren Häusern sollte ein Profi nachrechnen, ob sich der aufwendige Umbau rechnet. Mindestens 17.000 Euro muss man kalkulieren, dabei greift einem der Staat mit bis zu 3000 Euro Fördergeld unter die Arme.

Ob und wann sich die Wärmepumpe rentiert, hängt auch von der Entwicklung des Ölpreises ab. Die Endabrechnung werden die Hausbesitzer erst in 30 Jahren machen können.

Quelle: ntv.de