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Berlin & BrandenburgGroßes Kürbiswiegen: Wird die Tonne wieder geknackt?

25.09.2026, 04:02 Uhr
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(Foto: Lukas Kupke/Spargelhof Klaistow/)

Das Kürbiswiegen auf dem Spargelhof in Klaistow ist ein Wettkampf, der nicht nur Kürbiszüchter aus Brandenburg anzieht. Der Wettbewerb brachte zuletzt einen neuen Bestwert hervor.

Beelitz (dpa/bb) - Am Sonntag messen sich auf dem Spargelhof in Klaistow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) wieder die Kürbiszüchter mit ihren größten Exemplaren. Wer macht das Rennen um den schwersten Kürbis und wird erneut die Tonne geknackt? 2025 brachte der Siegerkürbis 1.034,8 Kilogramm auf die Waage, sagte eine Sprecherin des Spargelhofs. "Damit wurde in Klaistow erstmals die Tonnengrenze überschritten."

Die Tonne als magische Grenze

Der deutsche Rekord bei den Riesenkürbissen liege bei 1.052 Kilogramm, berichtete die Sprecherin. Zur Bestmarke fehlten im vergangenen Jahr also nur ein paar Kilogramm. In diesem Jahr soll erneut zum Angriff auf diese Bestmarke geblasen werden. Mehr als 60 Züchter aus ganz Deutschland haben sich nach Angaben der Sprecherin angemeldet. Vorab müssen sie nach einem bestimmten Verfahren abschätzen, in welcher Gewichtsklasse ihre Kürbisse liegen. "Doch zwischen Hochrechnung und tatsächlichem Ergebnis können entscheidende Kilos liegen."

Um die Kürbisse bis zum "Wiegetag" auf ihr Maximalgewicht zu bringen, bleiben sie möglichst lange an der Pflanze und werden erst kurz vor dem Transport nach Klaistow geerntet. "Auch der Transport ist eine Herausforderung: Die tonnenschweren und zugleich empfindlichen Kürbisse müssen sicher verladen werden und unbeschadet in Klaistow ankommen", führte die Sprecherin aus.

Keine Riesenmahlzeit danach

Doch was passiert mit den Riesen nach dem Wettbewerb? "Gegessen werden sie nicht, denn die Kürbisse werden sehr stark gedüngt und sind deshalb nicht mehr für den Verzehr geeignet", erklärte die Sprecherin. Am 1. November sollen die Kürbisse auf dem Hof "geschlachtet" werden. Dabei werden die begehrten Kerne herausgeholt und an die Besucher verteilt. "Viele Besucher nehmen sich Kerne mit, um sich im nächsten Jahr selbst an der Riesenkürbis-Zucht zu versuchen."

Quelle: dpa

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