Reise

Sorgenfalten in Griechenland Tausende Touristen bleiben aus

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Touristen auf dem Weg nach Griechenland: Durch die riesige Aschewolke des isländischen Vulkans starten und landen derzeit nur vereinzelt Maschinen.

(Foto: dpa)

Das Chaos im Luftverkehr hat für die wichtige Tourismusbranche im klammen Griechenland bereits dramatische Folgen: Allein auf der Insel Kreta verlieren Tourismusunternehmen 500.000 Euro täglich. Seit Beginn der Flugverbote hätten Touristen etwa 12.000 Ankünfte annulliert, teilte der Hoteliersverband der Insel mit. In Athen sei die Lage etwas besser, da der Flughafen der Stadt als eine Art Drehscheibe für Reisende auf dem Weg von oder nach Afrika oder Fernost dient. Viele Hotels sind dort ausgebucht.

Touristikunternehmen setzen mittlerweile Busse ein, die für etwa 300 Euro pro Person die Reisenden von Athen nach Paris und für 350 Euro bis Calais bringen, berichtete das Staatsfernsehen (NET) weiter. Auch im westgriechischen Hafen von Patras herrscht Hochbetrieb. Während vor der Flugsperre etwa 800 Reisende nach Italien mit der Fähre täglich reisten, fahren seit vergangenen Freitag "etwa 6000 Reisende gen Westen", teilte die Küstenwache mit.

Quelle: n-tv.de, dpa