Sport

Kurz nach Vertragsauflösung A-Rod verhandelt mit Yankees

Baseball-Superstar Alex Rodriguez erwägt nur zweieinhalb Wochen nach seiner Vertragsauflösung eine Rückkehr zu den New York Yankees. "A-Rod", der aus dem Kontrakt ausgestiegen war und als "Free Agent" auf dem Markt ist, hat überraschend wieder Gespräche mit den Eignern der Yankees aufgenommen.

"Ich habe in den letzten Wochen viel Zeit mit meiner Familie verbracht. Mir ist klar geworden, dass ich versuchen muss, mit den Yankees über meine Zukunft zu sprechen", erklärte der Third Baseman auf seiner Internetseite (www.arod.com): "Ich weiß, dass ich andere Optionen habe, aber Cynthia (Rodriguez' Ehefrau/Anmerk. d. die Red.) und ich haben eine besondere Verbindung zu diesem Klub, der uns so viel Stabilität, Behaglichkeit und Glück gebracht hat."

"Fruchtbare Diskussionen"

Mit George Michael Steinbrenner III., Milliardär und Hauptanteilseigner der Yankees, hat der 32-Jährige "fruchtbare Diskussionen" aufgenommen, die er "gerne weiter vertiefen möchte". Auf Seiten der Yankees dürfte der Vorstoß von Rodriguez dennoch für einiges Kopfschütteln sorgen.

Schließlich hatte sich der bestbezahlte Baseballer der Welt, der 2001 einen Zehn-Jahres-Vertrag über 252 Millionen Dollar unterzeichnet hatte, unter anderem wegen mangelnder Perspektive vom erfolgreichsten Klub im US-Sport (26 Meistertitel) losgesagt.

In der abgelaufenen Saison hatte Rodriguez die besten Werte seiner Karriere verbucht. In den Playoffs, wo die Yankees an den Cleveland Indians scheiterten, konnte er sein Leistungsvermögen allerdings zum wiederholten Mal nicht abrufen. Dennoch haben nach seiner Vertragsauflösung zahlreiche Klubs Interesse an Rodriguez' Verpflichtung angemeldet.

Saisoneröffnung in Tokio

Wo Rodriguez 2008 spielen wird, steht noch nicht fest. Sicher ist aber, dass die Major League Baseball (MLB) die neue Saison in Japan eröffnen wird. Am 25. und 26. März 2008 werden Meister Boston Red Sox und die Oakland Athletics im 55.000 Zuschauer fassenden Tokio Dome die Eröffnungsspiele bestreiten. Für die "A's" werden es ebenso wie für Boston die ersten Ligaspiele außerhalb Nordamerikas sein.

Der Ligaverband hingegen bestreitet den Saisonauftakt zum dritten Mal in Japan, wo Baseball einen hohen Stellenwert hat. Im Jahr 2000 eröffneten die New York Mets und die Chicago Cubs im Tokio Dome die neue Spielzeit. 2004 waren es an selber Stelle die New York Yankees und die Tampa Bay Devil Rays. Der ebenfalls in Japan geplante Saisonauftakt 2003 zwischen den Oakland Athletics und den San Diego Padres wurde wegen der Gefahren im Zuge des Irakkriegs abgesagt.

Quelle: ntv.de