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Dritte DSV-Medaille bei WM Beck gewinnt Bronze über fünf Kilometer

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Leonie Beck: erst Silber bei der EM, nun Bronze bei der WM.

(Foto: REUTERS)

Auf die deutschen Freiwasser-Schwimmer ist bei den Weltmeisterschaften in Südkorea Verlass. Eine dritte Medaille sichert sich nun eine Schwimmerin, die keine Unbekannte ist. Eine weitere DSV-Athletin sichert sich immerhin die Olympia-Qualifikation.

Vizeeuropameisterin Leonie Beck hat den deutschen Schwimmern bei den Weltmeisterschaften in Südkorea die dritte Medaille beschert. Die Würzburgerin gewann im Freiwasser-Rennen über fünf Kilometer im Expo Ocean Park in Yeosu nach 57:58,0 Minuten zeitgleich mit der Amerikanerin Hannah Moore Bronze.

Die Magdeburgerin Finnia Wunram landete auf Platz 15. Beide hatten sich bereits als Achte und Neunte über die doppelte Distanz für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio qualifiziert. Gold ging an die Brasilianerin Ana Marcela Cunha vor Aurelie Muller aus Frankreich.

"Ich habe mit den Fingerspitzen angeschlagen, deshalb war ich mir überhaupt nicht sicher", sagte die 22-jährige Beck, die bei der EM im vergangenen Jahr jeweils Silber über fünf Kilometer und in der Staffel gewonnen hatte. Nach dem Anschlag war sie zunächst als Zweite angezeigt worden, dann verschwand sie auf der Anzeigetafel kurz aus den Medaillenrängen. "Die WM ist supergut gelaufen für mich", sagte Beck, "die Medaille wäre für mich nichts wert, wenn ich die Olympia-Quali nicht geschafft hätte."

Die Zwischenbilanz des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) mit einmal Gold und zweimal Bronze nach vier Rennen in Yeosu sei "der absolute Hammer. Die deutschen Schwimmer sind wieder in der Weltspitze angekommen".

Am Dienstag hatte Florian Wellbrock über zehn Kilometer den ersten WM-Titel für den DSV seit 2015 gewonnen. Sein Magdeburger Teamkollege Rob Muffels holte Bronze.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa/sid

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