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Spanier trotzdem auf Rang eins der Weltrangliste Djokovic gewinnt Machtprobe mit Nadal

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Wenn der Ehrgeiz von Novak Djokovic überhaupt geweckt werden musste, dann ist er spätestens jetzt hellwach.

(Foto: AP)

Die Spitzenposition in der Tennis-Weltrangliste verliert Novak Djokovic an Rafael Nadal - aber im Finale des Turniers in Peking behält er die Nase gegen den Spanier vorn. Dem Triumph auf dem Platz folgt eine deutliche Kampfansage Richtung Nadal.

Im Duell der Tennis-Giganten hat Novak Djokovic die Erfolgsserie von Rafael Nadal gestoppt und gezeigt, dass er sich mit dem Verlust der Nummer eins an den Spanier nicht abfinden will. Djokovic gewann am Sonntag im Finale des Turniers von Peking 6:3, 6:4 gegen Nadal, der durch den Einzug ins Endspiel am Montag die Spitzenposition von Djokovic übernehmen wird.

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Gruppenbild mit Trophäen: die beiden besten Spieler der Welt, Nadal und Djokovic.

(Foto: AP)

Mit seinem vierten Triumph in Chinas Hauptstadt tröstete sich der Serbe darüber hinweg und untermauerte seinen vorher geäußerten Anspruch, am Saisonende wieder vorn zu sein. Durch den glatten Sieg sorgte er immerhin schon für Nadals erste Niederlage auf einem Hartplatz in dieser Saison nach zuvor 26 Erfolgen.

"Er war heute zu gut. Er hat ein tolles Turnier gespielt und den Sieg verdient", erklärte Nadal gewohnt fair. "Ich habe es nicht geschafft, mir beim Return eine Chance zu erarbeiten. Wenn das gegen einen Spieler wie Novak passiert, bist Du tot."

"Nadal ist der bisher beste Spieler 2013"

Dennoch wird der 27-Jährige acht Monate nach seinem Comeback ab Montag zum dritten Mal das Ranking anführen und in seine insgesamt 103. Woche als Branchenbester gehen. Er hatte die Spitze der Rangliste zum ersten Mal am 18. August 2008 übernommen und dann noch einmal am 7. Juni 2010. "Ich gehe nicht schlafen und denke, dass ich der beste Spieler der Welt bin. Das habe ich nie getan", versicherte er am Tag vor der Niederlage gegen Djokovic, der bislang 101 Wochen lang Weltranglisten-Erster war.

"Rafa verdient es, nach seiner Saison die Nummer eins zu sein", sagte Djokovic nach seinem Sieg - für ihn ein eminent wichtiger: "Ich habe diesen Sieg gebraucht. Ich wollte meine Hände an den Pokal bekommen und Nadal schlagen, den bisher besten Spieler in 2013." Frühe Breaks in beiden Sätzen brachte er jeweils ins Ziel, nach knapp eineinhalb Stunden stand der 16. Erfolg im 38. Vergleich fest. Durch die gelungene Revanche für die Niederlage im US-Open-Finale vor einem Monat bleibt der 26 Jahre alte Belgrader in Peking ungeschlagen und durfte gut 557.000 Dollar Preisgeld mitnehmen. Insgesamt war die Herren-Veranstaltung mit 3,57 Millionen Dollar dotiert.

Williams gewinnt bei den Frauen

Nadal dürfte die Niederlage vor dem Jahresendspurt, der mit dem Masters-Turnier in Shanghai gleich weitergeht, eher anspornen. Der Linkshänder aus Mallorca ist nach zehn Turniersiegen seit Anfang Februar stolz darauf, wie er sich nach seinen langwierigen Knieproblemen zurückgekämpft hat. "Ich bin zurück auf der Nummer eins. Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass ich die Chance habe, dort zu stehen", unterstrich er am Sonntag.

In der Damen-Konkurrenz von Peking, die mit knapp 5,2 Millionen Dollar dotiert war, wurde die Weltranglisten-Erste Serena Williams ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Amerikanerin gewann 6:2, 6:2 gegen Jelena Jankovic und holte ihren 56. Turniersieg. Die Serbin, einst selbst die Nummer eins, macht sich ebenso wie die im Viertelfinale gescheiterte Kielerin Angelique Kerber noch Hoffnungen auf die Teilnahme am WTA-Masters in Istanbul. Kerber startet dank einer Wildcard in der neuen Woche beim Turnier in Linz.

Quelle: ntv.de, dpa

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