Araújos stirbt bei IronmanTote Athletin postete vor Tragödie dunkle Vorahnung

Mara Flávia Araújo reist zum Ironman-Wettkampf nach Texas, doch das Rennen endet tragisch für die Brasilianerin: Auf der Schwimmstrecke verschwindet sie und wird später tot geborgen. Wenige Tage zuvor postet sie noch eine Aufforderung, die im Rückblick dunkel anmutet.
Was für ein schreckliches Ende einer besonderen sportlichen Laufbahn: Die brasilianische Ausdauersportlerin und Fitness-Influencerin Mara Flávia Araújo kam beim Ironman Texas, einem der anspruchsvollsten Triathlon-Wettbewerbe überhaupt, ums Leben. Araújo wurde auf der rund 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke zunächst als vermisst gemeldet, später mussten die Veranstalter den Tod der 38-Jährigen vermelden.
Demnach sei Araújo von Rettungskräften in rund drei Metern Tiefe auf dem Grund des Lake Woodlands gefunden, auf dem der Wettbewerb gestartet wurde. Die Athletin wurde noch an der Strecke für tot erklärt. "Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass sie während des Schwimmabschnitts des Wettkampfs ertrunken ist", erklärte das lokale Sheriffsbüro.
Araújo, die sich in den Sozialen Medien als Fitness-Influencerin eine beträchtliche Reichweite aufgebaut hatte, war laut der englischen Zeitung "Sun" 2018 nach gesundheitlichen Problemen zum Triathlon gekommen. In einem früheren Instagram-Beitrag schrieb sie, sie habe durch den Triathlon "eine Möglichkeit gesehen, wiedergeboren zu werden".
Seit ihrem Einstieg in den Ausdauersport hat sie mindestens neun Ironman-Wettkämpfe bestritten, 2022 wurde sie Dritte beim Brasilien-Triathlon. Auf Instagram verfolgten rund 60.000 Menschen, wie Araújo ihren Trainings- und Wettkampfalltag neben ihrer Arbeit als Kommunikationsberaterin meisterte.
"Es ging ihr nicht gut"
Ein Freund der Athletin hatte dem Sender CNN gesagt, sie sei in Texas gesundheitlich angeschlagen ins Rennen gegangen: "Sie war vor der Reise krank, es ging ihr nicht gut", erklärte der Mann. "Meine Frau und ich sprachen mit ihr und sagten ihr, dass sie für dieses Rennen zu schwach sei." Demnach habe sie sich im Vorfeld des Wettkampfs mit einer Grippe herumgeplagt. Doch Araújo stieg am frühen Samstagmorgen trotz der Warnungen ins Wasser.
Der Veranstalter reagierte bestürzt auf den Tod der Brasilianerin: "Wir sprechen der Familie und den Freunden der Athletin unser tiefstes Mitgefühl aus und werden sie in dieser sehr schweren Zeit unterstützen."
Wenige Tage vor dem Wettkampf, in dem ihr Leben so tragisch endete, hatte Araujo offenbar eine gruselige Vorahnung: "Genieße diese Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug, der das Leben ist", schrieb sie ihren Followern auf Instagram. "Und auch wenn die Geschwindigkeit des Zuges die Landschaft in den Hintergrund drängt, schau doch aus dem Fenster, denn jeden Moment wird der Zug dich am ewigen Bahnhof absetzen."