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DFB-Gericht entscheidet Geldstrafe für Hansa Rostock

Fußball-Bundesligist FC Hansa Rostock muss nach Zuschauerausschreitungen beim Spiel am 25. Oktober im Ostseestadion gegen Hertha BSC 20.000 Euro Strafe zahlen. Das hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag unter dem Vorsitz von Rainer Koch nach mehrstündiger Verhandlung in Frankfurt/Main entschieden.

Als Begründung gab das Gremium an, dass Rostock "wegen zwei Fällen des nicht ausreichenden Ordnungsdienstes jeweils in Tateinheit mit mangelndem Schutz des Schiedsrichter-Teams und des Gegners" zu verurteilen sei. Hansa hat den erstinstanzlichen Richterspruch akzeptiert. Das Urteil ist rechtskräftig.

"Es kann nicht geduldet werden, dass Zuschauer auf das Spielfeld rennen. Jeder Verein haftet für seine Fans. Strafmildernd wurde berücksichtigt, dass Rostock nach den Vorfällen umgehend reagiert und seinen Ordnungsdienst verstärkt hat", erläuterte Koch. Der DFB-Kontrollausschuss hatte eine Strafe von 25.000 Euro beantragt, weil gleich zwei Mal mehrere Zuschauer auf das Spielfeld gelaufen waren.

Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) hatte deshalb die Partie unterbrechen müssen. Der Kontrollausschuss-Vorsitzende Hilpert (Bexbach) kündigte an, dass der Club im Wiederholungsfall mit einem Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder einer Platzsperre rechnen müsse.

Quelle: ntv.de