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Historische Bestmarke greifbarKölner Haie fressen sich unersättlich durch die DEL

17.01.2026, 06:54 Uhr
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Die Kölner Haie sind derzeit nicht zu schlagen. (Foto: IMAGO/Maximilian Koch)

Die unaufhaltsamen Kölner Haie setzen ihre Erfolgsserie in der DEL fort. Der Spitzenreiter gewinnt bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven und baut mit dem 13. Sieg in Folge und 92 Punkten seine Tabellenführung aus.

DEL-Spitzenreiter Kölner Haie hat den Klub-Rekord für Siege am Stück eingestellt. Der Vizemeister gewann in Bremerhaven bei den Fischtown Pinguins mit 4:2 (1:0, 1:1, 2:1) und siegte damit zum 13. Mal in Serie. Das war den Super-Haien zuvor in der Saison 1995/1996 und 2005/2006 in der Deutschen Eishockey Liga gelungen.

Bei zwei weiteren Siegen wäre gar der DEL-Rekord geknackt. In der Saison 2001/2002 gewannen die Adler Mannheim 15 Spiele nacheinander. Die beiden nächsten Kölner Gegner heißen Iserlohn und Schwenningen. Die Tabelle führt das Team von Trainer Kari Jalonen inzwischen mit deutlichem Vorsprung an. Der Zweite, EHC Red Bull München, folgt mit bereits zwölf Zählern Abstand. Für die Playoff-Qualifikationsrunde sind die Haie längst qualifiziert. Bis zum Ende der Hauptrunde stehen noch zwölf Spiele an.

Köln war im fünften Auswärtsspiel in Serie gefordert, in Bremerhaven brachte Tanner Keros Power-Play-Tor (16.) die Haie-Führung. Oliwer Kaski (32.) erhöhte im zweiten Durchgang, ehe Colt Conrad (39.) in Überzahl für die Gastgeber traf. Maximilian Kammerer (46.) stellte für die Haie den alten Abstand wieder her, doch Alex Friesen (48.) antwortete prompt. Den Schlusspunkt setzte aber Kölns Toptorschütze Patrick Russell (49.).

Hinter den Kölnern patzten die Adler Mannheim, die sich zu Hause den Nürnberg Ice Tigers mit 2:4 (0:1, 1:1, 1:2) geschlagen geben mussten. Somit zog der EHC Red Bull München durch ein 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) gegen die Dresdner Eislöwen in der Tabelle vorbei. Der ERC Ingolstadt, der vor dem Spiel die Vertragsverlängerung mit Rekordprofi Daniel Pietta verkündet hatte, rang die Straubing Tigers mit 5:4 (2:2, 2:2, 1:0) nieder. Die Augsburger Panther feierten im Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt einen ebenso torreichen 6:3 (2:1, 3:2, 1:0)-Sieg. Auch auf eigenem Eis erfolgreich waren die Iserlohn Roosters, die die Grizzlys Wolfsburg mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung bezwangen.

Quelle: ntv.de, tno/dpa/sid