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NBA "Best of Seven" Lakers erneut Meister

Die Los Angeles Lakers haben zum dritten Mal in Serie den Titel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gewonnen. Die Kalifornier feierten im vierten Duell der Finalserie "best of seven" bei den New Jersey Nets mit 113:107 den vierten Sieg. Ohne Spielverlust schaffte das Team von Trainer Phil Jackson damit den vorzeitigen Titelgewinn, was in der 56-jährigen NBA-Geschichte zuvor erst sechs anderen Klubs gelang.

Zum dritten Mal in Folge holte sich L.A.-Center Shaquille O'Neal zudem die "MVP"-Trophäe für den wertvollsten Spieler der Finalserie. Der 2,13-m-Hüne brachte es in den vier Endspielen auf durchschnittlich 36 Punkte und 12 Rebounds.

"Nach den spannenden Halbfinalspielen gegen die Sacramento Kings gab es keine Steigerung mehr. Deshalb sind wir sicher alle ein bisschen weniger aufgeregt als sonst", meinte Jackson, der einen geruhsamen Abend am Spielfeldrand verbrachte und anschließend nicht Gefahr lief, Opfer der Champagner-Dusche zu werden.

Vor allem der in New Jersey aufgewachsene O'Neal, der über 50 Familienmitglieder mit Karten versorgt hatte, untermauerte seinen Ruf als der nach Kareem Abdul-Jabbar und Wilt Chamberlain dominierendste Center aller Zeiten.

O'Neal ist nach Magic Johnson und Michael Jordan der dritte Spieler, der dreimal mit dem MVP-Titel ausgezeichnet wurde. Der riesige Goldpokal wanderte sofort nach der Verleihung durch die Reihen des alten und neuen Meisters. "Ohne meine Kollegen stünde ich mit leeren Händen da. Wir sind ein tolles Team und nach wie vor hungrig. Jetzt wollen wir mit vier Titel in Folge Geschichte schreiben", erklärte O'Neal. Bryant ergänzte: "Die reguläre Saison war etwas holprig, aber wenn wir uns konzentrieren, spielen wir in einer eigenen Liga."

Der TV-Zuschauer in den USA fand's eher langweilig. Mit einer Sehbeteiligung von 9,9 Prozent lagen die Endspiele 22 Prozent unter den Werten des Vorjahres und gehen als die viertschlechteste Quote in die Annalen ein.

Quelle: n-tv.de