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UFC-Kämpfe finden weiter statt Letzte große Sportliga trotzt Coronavirus

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UFC-Veranstaltungen sollen nicht ausfallen, sondern höchstens an anderen Austragungsorten stattfinden.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Das Coronavirus legt weltweit das sportliche Geschehen lahm - mit ganz wenigen Ausnahmen. Die Kampfsportliga UFC ist wohl die größte Ausnahme. Für den MMA-Veranstalter kommt eine Absage der Veranstaltungen nur unter einer Bedingung infrage.

Während große US-Sportligen wie NBA und NHL ihren Ligabetrieb stoppen und zahlreiche Box-Promoter ihre Veranstaltungen verschieben, will sich die Mixed-Martial-Arts-Liga UFC von der Corona-Pandemie nicht aufhalten lassen. "Die Kämpfe werden auf jeden Fall stattfinden", erklärte UFC-Präsident Dana White bei ESPN.

Wie lange die UFC den Folgen der Pandemie noch trotzen kann, bleibt offen. "Natürlich ändert sich stündlich alles", erkannte auch White an. Erst am Samstag hatten die USA die Reisebeschränkungen auch auf Irland und Großbritannien ausgeweitet, sodass die in London geplante Kampfnacht am 21. März nicht stattfinden kann. "Wir suchen nach einem neuen Austragungsort, wahrscheinlich in den Vereinigten Staaten", so White.

Das UFC-Trainingsgelände "Apex" in Las Vegas kommt für die Austragung nicht mehr in Frage, da die Sportlerkommission von Nevada alle Kampfsport-Events im Staat verbat. "Offensichtlich können wir im Apex keine Kämpfe mehr stattfinden lassen. Wir suchen einen neuen Ort. Wir werden nicht aufhören", so White.

Whites Bemühungen, UFC-Kämpfe stattfinden zu lassen, sind seit der globalen Ausbreitung des Virus ungebremst. "So lange es nicht einen kompletten Shutdown im ganzen Land gibt und Menschen ihre Häuser nicht mehr verlassen dürfen, werden diese Kämpfe ausgetragen", sagte White. Am Samstag fand eine UFC-Veranstaltung in Brasiliens Hauptstadt Brasilia statt. Fans durften nicht in die Halle, konnten den Kampf aber im Livestream verfolgen.

Quelle: ntv.de, mba/sid