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Langes Gesicht in Long BeachMick Schumacher kassiert nächste bittere IndyCar-Klatsche

20.04.2026, 10:05 Uhr
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Mick Schumacher wartet in der IndyCar-Serie sehnlichst auf ein Erfolgserlebnis (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Mick Schumacher will seiner Karriere in der amerikanischen IndyCar-Serie neuen Schwung verleihen. Doch der bleibt bisher aus, stattdessen setzt es für den früheren Formel-1-Piloten die nächste Enttäuschung.

Mick Schumacher kommt in seiner Premierensaison in der IndyCar-Serie weiter nicht so richtig in die Gänge. Beim fünften Lauf in Long Beach/Kalifornien landete der 27-Jährige nur auf dem 17. Platz. Dass dies nach einem verkorksten Rennwochenende das beste Ergebnis seiner Saison darstellt, zeigt, wie mau es für Schumacher bis dato in den USA läuft.

Beim Training am Samstag war Schumacher im Wagen des Rennstalls Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) in einen Reifenstapel gerutscht. Im anschließenden ersten Qualifying schied der frühere Formel-1-Pilot aus und startete deshalb nur von Rang 21 ins Rennen, machte dort aber immerhin noch einige Plätze gut.

Nächste Chance kommt

Der Sieg in Long Beach ging an den amtierenden IndyCar-Champion Alex Palou (Spanien), der nach seinem dritten Saisonsieg nach fünf von 18 Rennen nun auch wieder die Wertung vor Kyle Kirkwood anführt. Die nächste Chance für Schumacher auf eine bessere Platzierung gibt es am 9. Mai beim Grand Prix von Indianapolis. Auf dem Kurs hatte Schumacher vergangenen Herbst seinen ersten IndyCar-Test absolviert.

Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, ist nach seinen Engagements in der Formel 1 (2021/2022) sowie zuletzt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) der erste IndyCar-Pilot aus Deutschland seit 21 Jahren. Letzter Deutscher in der Serie vor ihm war 2005 Timo Glock.

Nicht zuletzt wegen seines prominenten Namens sind die Erwartungen an Schumacher auch in Amerika riesig, wenngleich er dort weniger im Rampenlicht steht, als in Europa. "Druck war schon immer Teil meiner Karriere und meines Racings. Für mich fühlt es sich so an, als ob ich mit wachsendem Druck noch besser werde", äußerte sich Schumacher vor einigen Wochen kämpferisch: "Leute da draußen versuchen mir extra Druck aufzuerlegen, am Ende werden sie mir aber nie so viel aufladen, wie ich mir selber mache."

Quelle: ntv.de, mar/sid

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