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Adler verlieren in der Overtime München legt im Duell der DEL-Giganten vor

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Kampf bis zum Schluss: Spiel eins der DEL-Finalserie lieferte einen Vorgeschmack, wie eng diese Serie der beiden besten Teams der Saison verlaufen könnte.

(Foto: imago images / Eibner)

Das erste Finalspiel um die deutsche Eishockey-Meisterschaft bietet einen Vorgeschmack, auf das, was noch kommen mag. Zwischen Titelverteidiger München und dem Hauptrunden-Ersten Mannheim geht es eng und spannend zu. Die Entscheidung fällt erst in der Verlängerung.

In einem leidenschaftlichen und spannenden Final-Auftakt hat Titelverteidiger EHC Red Bull München den ersten Schritt zum erneuten Triumph in der Deutschen Eishockey Liga geschafft. Der Meister der vergangenen drei Jahre rang am Donnerstagabend den Hauptrunden-Ersten Adler Mannheim auswärts mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung nieder.

Ausgerechnet der früherer Adler-Stürmer Frank Mauer bescherte München mit seinem Tor in der 79. Minute den gewünschten Erfolg im ersten von maximal sieben Duellen. Spiel zwei steigt am Samstag (20.00 Uhr) in München. Viermal muss ein Team gewinnen, um mit dem Pokal die Meisterparty feiern zu können. "Ich glaube, nach dem 1:1 haben beide Mannschaften mehrere Chancen gehabt, das Spiel schon früher zu entscheiden", sagte Mannheims Trainer Pavel Gross. "Die Münchner haben es durch ihre Erfahrung geschafft."

Overtime-Experten behalten die Oberhand

Die 13 600 Zuschauer erlebten ein bissiges, emotional und temporeich geführtes Duell mit aggressiven Zweikämpfen. Die Mannheimer hatten lange das Spiel bestimmt und durch Benjamin Smith (24. Minute) verdient geführt, ehe Matthew Stajan für den EHC ausglich (48.) und sein Team in die Verlängerung rettete. Für die Münchner setzte sich damit die Serie der engen Spiele fort. Im Halbfinale gegen Augsburg war die Entscheidung zweimal erst in der dritten Verlängerung gefallen.

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Das Red-Bull-Team hatte sich auf dem Weg zum ersehnten vierten Titel in Serie - es wäre eine Premiere in der DEL - erst am Dienstagabend im siebten Halbfinale durchgesetzt. Es war die längste Serie der Playoff-Geschichte der DEL mit 504 Minuten und 46 Sekunden. Die Mannheimer hatten dagegen erheblich weniger Kräfte verbraucht.

Zu Beginn ihres Halbfinals gegen Köln hatten sich die Adler nach einer langen Pause noch schwer getan. Diesmal wollte der siebenmalige deutsche Meister von Beginn an aggressiv und konzentriert spielen - und tat das auch. Die Gastgeber drängten auf das erste Tor, zunächst aber ohne Erfolg. Für einen kurzen Aufreger aus Sicht der Adler-Fans sorgte ein Zusammenprall von Nationalstürmer Markus Eisenschmid mit Münchens Mark Voakes beim Wechseln. Der beste Playoff-Torschütze der Adler verschwand in der Kabine, kam aber kurz darauf zurück.

Mannheims Trainer Pavel Gross sah einen spielbestimmenden Auftritt seiner Mannschaft. Die Adler unterstrichen, dass sie die Münchner Dominanz beenden wollen: Nach einem Schuss von Luke Adam ließ Smith den Puck mit der Hand aufs Eis ploppen und schoss ihn am Nationaltorhüter Danny aus den Birken vorbei ins Tor. Mannheim machte weiter Druck, der Abschluss von Matthias Plachta krachte kurz vor der zweiten Drittelpause an den Pfosten.

Im Schlussdrittel war dann auch Mannheims Torhüter Dennis Endras mehr beschäftigt - und in eigener Überzahl geschlagen: Von Ryan Button kam der Puck auf Stajan, der ihn aus kurzer Distanz im Tor versenkte. Die Verlängerung bot Chancen auf beiden Seiten. Dann ließ der Olympia-Zweite Mauer die Gäste jubeln.

Quelle: n-tv.de, Kristina Puck, dpa

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