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"Das ist keine Frage" Neuner setzt auf Gössners Comeback

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Schaffte nach ihrem Radunfall 2013 noch nicht wieder den Sprung in die Weltspitze: Miriam Gössner.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein schwerer Radunfall bremst Biathlon-Star Miriam Gössner 2013 aus. Die Olympischen Winterspiele in Sotschi verpasst sie, ebenso die nun beginnenden Weltmeisterschaften. Abschreiben sollte man sie dennoch nicht, sagt Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner.

Biathlon-Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner glaubt an eine erfolgreiche Rückkehr von Miriam Gössner in die Weltspitze. Obwohl die 24-Jährige die interne WM-Norm klar verpasste und bei der am Donnerstag beginnenden Weltmeisterschaft im finnischen Kontiolahti fehlt, ist Neuner von den Fähigkeiten ihrer Freundin überzeugt. "Ich wünsche mir für Miri, dass sie weiter den Spaß am Biathlon behält. Das ist die wichtigste Voraussetzung, um wieder an die Weltspitze zurückzukehren. Dass sie das Potenzial dazu hat, ist keine Frage", sagte Neuner.

Gössner, die sich bei einem schweren Radunfall im Frühjahr 2013 vier Rückenwirbel bebrochen hatte, zeigte bei ihrem Comeback vor allem am Schießstand große Schwächen. Läuferisch ist sie zwar wieder auf einem guten Weg, die Komplexleistung aus Schießen und Laufen konnte sie aber im Weltcup nicht abrufen. Wegen der schweren Verletzung hatte die Freundin von Alpin-Star Felix Neureuther im vergangenen Jahr bereits ihre Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Sotschi absagen müssen.

"Natürlich ist es für Miriam sehr schade, dass es aufgrund der Verletzung diesmal leider nicht mit der WM geklappt hat. Aber nächstes Jahr hat sie wieder eine Chance und die wird sie dann bestimmt nutzen können", erklärte Neuner.

Quelle: ntv.de, bad/dpa

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