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Windpocken entscheiden Spanien im Finale

Eine Kinderkrankheit hat Tennis-Weltmeister Lleyton Hewitt beim Hopman Cup zur Aufgabe gezwungen und Spanien ins Finale gebracht. Der männliche Teil des australischen Teams bei der inoffiziellen Mixed-Weltmeisterschaft in Perth liegt seit Donnerstag mit Windpocken im Bett. Sein Auftritt bei den Australian Open (14. bis 27. Januar) in Melbourne ist nach Auskunft von Turnierarzt Peter Steele allerdings nicht gefährdet.

"Lleyton muss ein paar Tage pausieren. Ich sehe aber keinen Grund dafür, dass er nicht fit und gesund in Melbourne an den Start gehen kann", sagte der Mediziner. Doch selbst wenn der 20-Jährige aus Adelaide rechtzeitig zum Auftakt des ersten von vier Grand-Slam-Turnieren der Saison fit ist, von einer optimalen Vorbereitung kann für den US-Open-Sieger nicht die Rede sein.

Das (juckende) Pech von Hewitt ist das Glück der spanischen Equipe. Die Iberer gewannen kampflos das letzte Gruppenspiel gegen die "Aussis" und qualifizierten sich ungeschlagen für das Finale.

Gegner von Arantxa Sanchez-Vicario und Tommy Robredo wird aller Voraussicht nach das Mixed aus Belgien sein. Kim Clijsters und Xavier Malisse setzten sich am Donnerstag mit 2:1 gegen Frankreich durch und sind in der Gruppe A als einzige Mannschaft noch ungeschlagen.

Im Duell gegen die USA, die wie Italien jeweils eine Niederlage und einen Sieg auf ihrem Konto haben, wird am Freitag der zweite Endspiel-Teilnehmer ermittelt.

Kim Clijsters brachte Belgien durch ein 6:3, 6:2 gegen die Französin Virginie Razzano in Führung, die Xavier Malisse durch ein 3:6, 6:3, 6:3 gegen Arnaud Clement uneinholbar ausbaute. Das mit 6:10 im Super-Tiebreak des dritten Satzes verlorene Doppel gegen Razzano/Clement änderte am Sieg von Clijsters/Malisse nichts mehr.

Schüttler im Halbfinale von Doha

Rainer Schüttler bleibt in der neuen Tennis-Saison weiter ungeschlagen. Mit dem ersten Sieg gegen Jewgeni Kafelnikow zog der Bad Homburger am Donnerstag in Doha ins Halbfinale ein, in dem der Tscheche Jiri Novak oder Younes El Aynoui aus Marokko sein Gegner ist. Nach drei sieglosen Vergleichen gegen den an Nummer eins gesetzten Olympiasieger aus Russland kam Schüttler zu einem 7:5, 6:4.

Quelle: n-tv.de