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Furioses Finale am Chuenisbärgli Straßer schreibt sein Slalom-Märchen fort

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Überragend derzeit.

(Foto: dpa)

Nächste krachende Slalom-Ansage von Linus Straßer: Der 28-Jährige wird nur wenige Tage nach seinem Coup von Zagreb beim Weltcup von Adelboden Zweiter. Der Münchner wird nach einer spektakulären Aufholjagd in der Schweiz nur von Marco Schwarz aus Österreich bezwungen.

Linus Straßer streckte schon im Ziel den Zeigefinger nach oben. Der 28-Jährige wusste sofort, dass ihm am legendären Chuenisbärgli ein Traumlauf gelungen war. Und tatsächlich: Vier Tage nach seinem Triumph von Zagreb setzte der Münchner auch beim Slalom-Klassiker in Adelboden ein dickes Ausrufezeichen. Nach einer famosen Aufholjagd verbesserte sich Straßer noch vom zwölften auf einen herausragenden zweiten Rang, nur der Österreicher Marco Schwarz war etwas schneller.

"Das war unerwartet, ich habe mich nicht grandios gefühlt. Es war mehr ein Arbeitserfolg, aber ich habe es durchgezogen, von daher bin auch zufrieden", sagte Straßer und fügte nach seinem "Lieblingsrennen" an: "Das Hundertstel-Glück war definitiv auf meiner Seite, es war unglaublich eng." 0,14 Sekunden fehlten auf Schwarz, der Brite Dave Ryding lag als Dritter nur 0,01 Sekunden zurück. Für Straßer war es im Slalom das zweite Podium in Serie. Dies hatte zuletzt Felix Neureuther 2017 geschafft.

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Erneut zeigte Straßer vor allem im zweiten Lauf seine (Welt-)Klasse, nachdem er in Zagreb von Rang acht nach ganz oben gestürmt war. Aber, merkte Straßer im ZDF an, er hätte "auch nichts dagegen, wenn ich mal nach dem ersten Lauf etwas weiter vorne bin". In Adelboden fehlten nach Durchgang eins schon 0,69 Sekunden auf das Podium, doch Straßer zeigte sich davon unbeeindruckt. Alpinchef Wolfgang Maier freute sich über ein "absolutes Weltklasse-Ergebnis" seines Comeback-Künstlers

Der Coup von Zagreb, "das macht was mit einem", sagte er, man müsse es "nur in die richtige Richtung lenken". Und das schafft der Münchner angesichts der enormen Leistungsdichte derzeit beeindruckend. Für die WM in Februar zählt er in dieser Form zu den Medaillen-Anwärtern, doch erst einmal stehen im Januar noch vier weitere Slaloms an.

Quelle: ntv.de, tno/sid